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Xbox PC: Microsofts neuer Vorstoß in den Gaming-Markt

08.01.2026 - 02:53:13

Microsoft plant laut Berichten für 2026 einen PC unter der Xbox-Marke, der Windows mit einer konsolenähnlichen Oberfläche kombiniert und so die Grenzen zwischen den Plattformen verwischt.

Microsoft plant offenbar einen Xbox-PC, der Konsolen- und PC-Welt verschmelzen soll. Gerüchte über das Hybrid-Gerät erreichen zum Start der CES 2026 einen neuen Höhepunkt.

Die Gerüchteküche brodelt

Ein Bericht von Windows Central vom 7. Januar schürt die Spekulationen: Microsoft könnte noch 2026 einen PC unter der Xbox-Marke auf den Markt bringen. Demnach handelt es sich wahrscheinlich um eine OEM-Partnerschaft – ähnlich wie beim Surface-Programm – und nicht um ein reines Eigenprodukt. Das Gerät würde „vollwertiges Windows“ mit einer konsolenähnlichen Oberfläche kombinieren.

Das Timing ist kein Zufall. 2026 feiert die Xbox ihr 25-jähriges Jubiläum. Ein vollständiger Nachfolger der Series X wird zwar erst für Ende 2026 oder 2027 erwartet. Doch ein Xbox-PC könnte als Brückengerät dienen. Es zielt auf Enthusiasten, die die Offenheit eines PCs mit der komfortablen Xbox-Oberfläche schätzen.

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Software ebnet den Weg

Die Hardware-Gerüchte werden durch konkrete Software-Entwicklungen untermauert. Microsoft treibt seine „Xbox Full Screen Experience“ für Windows-11-Handhelds voran. Diese Oberfläche ersetzt den klassischen Desktop durch eine controller-optimierte Benutzeroberfläche – ähnlich dem Dashboard der Xbox Series X.

Bereits Anfang Januar tauchten in Xbox-App-Updates neue Kompatibilitätskennzeichnungen auf. Sie zeigen an, ob ein PC-Spiel für Handhelds wie den ROG Ally optimiert oder nur kompatibel ist. Dieses System erinnert stark an das Verifizierungsprogramm des Steam Deck.

Analysten sehen darin den entscheidenden Hinweis. Indem Microsoft die Software-Schicht perfektioniert, die Windows 11 wie eine Spielekonsole aussehen lässt, bereitet es den Boden für eigene Hybrid-Hardware vor. Egal, ob das Gerät 2026 ein Desktop-„Console“ oder ein Handheld wird – das Ökosystem wird bereits darauf vorbereitet.

Strategischer Paradigmenwechsel

Microsoft scheint sich vom traditionellen „walled garden“-Modell der Konsolen-Generationen zu verabschieden. Stattdessen setzt das Unternehmen auf ein Hardware-Ökosystem, das Grenzen verwischt. Das „Hybrid“-Konzept – ein Gerät, das Xbox-Spiele nativ abspielt, aber auch Zugang zu PC-Stores wie Steam bietet – geistert seit langem durch die Branche.

Xbox-Chef Phil Spencer hatte 2025 bereits angedeutet, dass 2026 ein „besonderes Jahr“ für die Marke werde. Die aktuellen Gerüchte passen zu dieser Ankündigung. Sie deuten darauf hin, dass Microsoft das Jubiläum nutzen will, um die Definition einer „Xbox“ grundlegend zu verändern.

Partnerschaften und Marktchancen

Sollte die OEM-Strategie zutreffen, könnte Microsoft mit Partnern wie ASUS, Dell/Alienware oder Lenovo zusammenarbeiten. Diese würden dann „Xbox Certified“-PCs herstellen. Auf der CES 2026 dominieren solche Hersteller bereits den Handheld-Markt.

Für Verbraucher hätte dies eine größere Auswahl zur Folge. Der Kauf einer Xbox könnte so variantenreich werden wie der eines Laptops – vom High-End-Flaggschiff bis zum preisgünstigeren Partner-Gerät. Microsoft könnte so Märkte erschließen, in denen traditionelle Konsolen bisher kaum Fuß fassen konnten.

Herausforderungen und offene Fragen

Die Reaktionen auf die Berichte sind gemischt. Viele Tech-Enthusiasten begrüßen die Idee, endlich Dritt-Stores auf Xbox-Hardware nutzen zu können. Doch es gibt Hürden.

Windows 11 gilt auf Handhelds und im Wohnzimmer immer noch als umständlicher als ein dediziertes Konsolen-Betriebssystem. Der Erfolg des „Full Screen Experience“-Projekts ist daher entscheidend. Nur wenn die Oberfläche so reibungslos funktioniert wie das Series-X-Dashboard, kann das Konzept überzeugen.

Die Preisgestaltung bleibt eine weitere große Frage. High-End-Gaming-PCs kosten oft deutlich mehr als die subventionierten 500 Euro einer Konsole. Sollte der Xbox-PC die Premium-Klasse anvisieren, könnte er bei rund 1000 Euro liegen. Damit wäre er eher ein Luxusartikel als ein Massenprodukt.

Was kommt als Nächstes?

Die Branche blickt nun auf Microsofts „Developer Direct“-Event Ende Januar. Obwohl sich diese Veranstaltung normalerweise auf Software konzentriert, könnten die aktuellen Gerüchte das Unternehmen zu einer Stellungnahme drängen.

Falls ein Xbox-PC für 2026 geplant ist, könnte ein erster offizieller Hinweis bereits im Juni folgen. Die vollständige Vorstellung wäre dann für die Jubiläumsfeiern im November denkbar. Bis dahin werden weitere „handheld-optimierte“ Funktionen in Windows und der Xbox-App als Indikatoren für Microsofts Hybrid-Ambitionen dienen.

Eines scheint klar: Die Ära der traditionellen, abgeschotteten Konsole neigt sich dem Ende zu. Microsoft bereitet den Weg für eine neue Generation hybrider Hardware – bei der die Xbox nicht mehr nur eine Box unter dem Fernseher ist, sondern ein übergreifendes Ökosystem für Handhelds, PCs und die Cloud.

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