xAI erhält Milliardenspritze von Saudi-Arabien
21.02.2026 - 01:09:12 | boerse-global.deElon Musks KI-Startup xAI hat eine strategische Investition von drei Milliarden Euro von der saudischen Firma HUMAIN erhalten. Das Kapital stärkt die Allianz mit SpaceX.
Die Finanzspritze erfolgte kurz vor dem Abschluss der Übernahme von xAI durch das Raumfahrtunternehmen SpaceX Anfang Februar. Der Deal macht HUMAIN, das vom saudischen Staatsfonds PIF unterstützt wird, zu einem bedeutenden Minderheitsaktionär im kombinierten Unternehmen. Damit erhält Saudi-Arabien indirekt Anteile an einem der wertvollsten privaten Technologiekonzerne der Welt.
Strategische Allianz mit Infrastruktur in der Wüste
Die Investition vertieft eine bereits bestehende Partnerschaft. Im November 2025 vereinbarten HUMAIN und xAI den gemeinsamen Bau eines KI-Rechenzentrums in Saudi-Arabien. Die Anlage mit einer Leistung von 500 Megawatt wird das erste xAI-Rechenzentrum außerhalb der USA.
Für das Königreich ist das Projekt ein strategischer Coup. Es positioniert das Land als globalen KI-Standort und schafft Kapazitäten für rechenintensive KI-Arbeitslasten. xAI profitiert von der internationalen Expansion seiner Infrastruktur und dem Zugang zum Technologie-Ökosystem von HUMAIN, das auch mit NVIDIA, AMD und Qualcomm zusammenarbeitet.
Umbau unter dem Dach von SpaceX
Die Integration bei SpaceX hat tiefgreifende Veränderungen bei xAI ausgelöst. Das Unternehmen wurde in vier spezialisierte Einheiten aufgeteilt: Grok für das Flaggschiff-Modell, Coding, Imagine für generative Videos und die neue Initiative Macrohard für Computer-Agenten.
Doch der kulturelle Wandel von der Forschung zur ingenieurgetriebenen SpaceX-Philosophie hat seinen Preis. Mehrere Gründungsmitglieder verließen das Unternehmen. Elon Musk skizzierte in einer Mitarbeiter-Versammlung eine visionäre Zukunft: KI-Rechenzentren im Weltraum, die mit Mond-Ressourcen betrieben werden sollen.
KI-Wettlauf mit globaler Dimension
Die Entwicklungen bei xAI spiegeln den harten Wettbewerb im KI-Sektor wider. Parallel zur Finanzierung expandiert das Unternehmen auch kommerziell. Microsoft integrierte das Grok 4.1 Fast-Modell in sein Copilot Studio für US-Entwickler. In Europa bringt Tesla nun den Grok-Assistenten in seine Fahrzeuge.
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Die Kapitalspritze aus Saudi-Arabien und die Verschmelzung mit SpaceX zeigen, wie kapitalintensiv der Wettlauf um Künstliche Intelligenz geworden ist. Das neue Konglomerat positioniert sich als ernstzunehmender Konkurrent für OpenAI, Google und Anthropic – mit einer Strategie, die gleichzeitig irdische und interplanetare Ambitionen verfolgt.
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