WTI, Preissprung

WTI Öl: Preissprung nach Eskalation

03.03.2026 - 12:19:11 | boerse-global.de

Die militärische Eskalation im Nahen Osten treibt die WTI-Ölpreise um über 12 Prozent nach oben. Die OPEC+ kündigt eine schrittweise Fördererhöhung an, während Analysten bei anhaltenden Spannungen Preise über 100 USD prognostizieren.

WTI Öl: Preissprung nach Eskalation - Foto: über boerse-global.de
WTI Öl: Preissprung nach Eskalation - Foto: über boerse-global.de

Die militärische Eskalation im Nahen Osten hat die Ölpreise zum Wochenauftakt massiv nach oben getrieben. Nach einer US-israelischen Operation gegen die iranische Führung sorgen sich Marktteilnehmer nun um eine dauerhafte Blockade der Straße von Hormus. Kann die jüngste Entscheidung der OPEC+ zur Fördererhöhung diesen Aufwärtsdruck mittelfristig mildern?

Rohölpreise unter geopolitischem Druck

Am Montag reagierten die WTI-Futures mit extremer Volatilität und stiegen im asiatischen Handel zeitweise um über 12 % auf bis zu 75,33 USD pro Barrel. Am heutigen Dienstag hat sich die Lage leicht stabilisiert, wobei die Notierungen oberhalb der Marke von 72 USD verbleiben. Marktbeobachter führen den Anstieg auf die massiv gestiegene Risikoprämie zurück, nachdem Berichte über den Tod der iranischen Führung und Vergeltungsschläge auf US-Stützpunkte die Märkte erreichten. Besonders kritisch bleibt die Situation in der Straße von Hormus, über die rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs transportiert wird.

OPEC+ lockert Förderkürzungen

Inmitten der Krisenlage entschieden führende Mitglieder der OPEC+ am Sonntag eine schrittweise Erhöhung der Fördermengen. Ab April 2026 soll die Produktion um 206.000 Barrel pro Tag steigen. Dies markiert den Beginn einer Rückführung der seit April 2023 geltenden freiwilligen Kürzungen von insgesamt 1,65 Millionen Barrel pro Tag. Während die Allianz damit offiziell Vertrauen in die Marktstabilität signalisiert, warnen Analysten von Barclays vor Preisen von über 100 USD, sollte die Blockade der Logistikketten im Persischen Golf anhalten.

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Technische Marken und Lagerbestände

In den kommenden Tagen entscheiden vor allem die Logistik im Persischen Golf und fundamentale Daten über den weiteren Trend. Am morgigen Mittwoch veröffentlicht die EIA die aktuellen US-Lagerbestände. Nach einem Aufbau von fast 16 Millionen Barrel in der Vorwoche steht zur Debatte, ob die US-Produktion ihr Rekordniveau von über 13,7 Millionen Barrel pro Tag halten kann. Technisch fungiert das gestrige Hoch bei 75 USD nun als der nächste signifikante Widerstand für den WTI-Preis, während die Marke von 70 USD eine neue Unterstützung bildet.

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