Wohnimmobilienpreise, Wohnimmobilien

Wohnimmobilienpreise steigen 2025 um vier Prozent

23.02.2026 - 02:48:11 | boerse-global.de

Deutsche Wohnimmobilien verteuerten sich 2025 um vier Prozent, wobei sich die Wachstumsrate mehr als verdoppelte. Mehrfamilienhäuser und Metropolen treiben den Trend an.

Deutsche Wohnimmobilien verteuerten sich 2025 um vier Prozent. Das zeigen aktuelle Daten des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp). Damit hat sich die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt und markiert eine klare Trendwende nach den Preisrückgängen von 2023.

Mehrfamilienhäuser sind die Preistreiber

Der verlässliche vdp-Index, basierend auf Transaktionsdaten von über 700 Banken, zeigt eine differenzierte Dynamik. Der große Gewinner sind Mehrfamilienhäuser. Ihre Preise legten im Jahresvergleich zum vierten Quartal 2024 um 5,3 Prozent zu. Selbst genutztes Wohneigentum wurde um 3,0 Prozent teurer. Parallel stiegen auch die Neuvertragsmieten weiter an – um 3,5 Prozent.

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Metropolen bleiben die Hotspots

Besonders kräftig zogen die Preise in den sieben größten Städten an. In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf stiegen sie im Schnitt um 4,7 Prozent. Allerdings gibt es große Unterschiede: Während Frankfurt mit plus 5,7 Prozent an der Spitze liegt, verzeichnete Stuttgart mit 2,2 Prozent das geringste Wachstum. Lokale Faktoren wie Wirtschaftskraft und Wohnungsneubau entscheiden.

Warum werden Immobilien immer teurer?

Experten sehen einen einfachen Hauptgrund: Das Angebot kann mit der Nachfrage nicht mithalten. Hunderttausende Wohnungen fehlen, besonders in Ballungsräumen. Gleichzeitig haben sich die Finanzierungsbedingungen für Käufer leicht verbessert. Stabilisierte Bauzinsen und gestiegene Reallöhne beleben die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden.

Was bedeutet das für Käufer und Mieter?

Die extreme Dynamik der Niedrigzinsphase ist vorbei, doch die Preise steigen weiter moderat. Energieeffizienz wird immer wichtiger: Sanierte Objekte erzielen Aufschläge, unsanierte müssen mit Abschlägen rechnen. Eine spekulative Blase sehen Analysten derzeit nicht – die fundamentalen Daten mit steigenden Mieten stützen die Preise.

Für 2026 erwarten Branchenkenner eine Fortsetzung des Trends. Prognosen liegen bei drei bis vier Prozent Preisanstieg. Solange der Neubau nicht deutlich anzieht, ist keine Entspannung in Sicht. Käufer und Mieter müssen sich auf ein hohes Preisniveau einstellen.

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