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Windows 11: Microsoft setzt künftig nur noch auf ARM-Chips

19.02.2026 - 03:09:12

Microsoft schließt klassische Intel- und AMD-PCs von Windows 26H1 aus und fokussiert sich auf KI-fähige ARM-Hardware. Dies zwingt Nutzer und IT-Abteilungen zu neuen Update-Strategien.

Microsoft schließt klassische Intel- und AMD-PCs von seinem nächsten großen Windows-Update aus. Die Version 26H1 erscheint exklusiv für Geräte mit modernen ARM-Prozessoren. Das markiert eine strategische Zäsur für Millionen Nutzer und Unternehmen.

Strategiewende: Neues Update nur für ARM-Hardware

Der Software-Riese bricht mit seiner bisherigen Praxis. Statt eines Updates für alle wird Windows 11, Version 26H1 nur auf Geräten mit Qualcomm Snapdragon X und ähnlicher ARM-Architektur verfügbar sein. Herkömmliche x86-Systeme bleiben auf den Versionen 24H2 oder 25H2 stehen.

Diese Entscheidung unterstreicht Microsofts Fokus auf die „Copilot+“-PC-Ökologie. Die ARM-Chips versprechen bessere KI-Performance und längere Akkulaufzeit. Für IT-Abteilungen bedeutet das jedoch mehr Aufwand: Sie müssen künftig zwei verschiedene Update-Strategien für ihre Geräteflotten verwalten.

Windows 10: Das Sicherheitsrisiko wächst

Vier Monate nach dem offiziellen Support-Ende von Windows 10 im Oktober 2025 zeichnet sich ein gemischtes Bild. Zwar sind Millionen Geräte migriert, doch viele laufen weiterhin mit dem veralteten System – teils ohne Schutz.

Das bezahlte Extended Security Updates (ESU)-Programm wird unterschiedlich genutzt. Privatanwender zögern oft, die Gebühr zu zahlen. Unternehmen hingegen verlassen sich häufig darauf, um Zeit für komplexe Migrationen zu gewinnen. Die jüngsten „Patch Tuesday“-Updates im Februar 2026 machten die Gefahr deutlich: Ungeschützte Windows-10-Systeme erhielten keine Sicherheitsupdates mehr.

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Nächste Deadline: Windows 11 23H2 läuft aus

Während das Windows-10-Kapitel noch nicht geschlossen ist, rückt bereits die nächste Frist näher. Der Support für Windows 11 Version 23H2 in Enterprise- und Education-Editionen endet im November 2026.

IT-Verantwortliche sollten ihre Umstellung auf Version 24H2 jetzt beschleunigen. Diese stabile Basisversion brachte bereits wichtige Neuerungen wie Wi-Fi-7-Unterstützung und verbesserte Energiesparfunktionen. Ein Engpass droht, wenn zu viele Systeme kurz vor Fristende aktualisiert werden müssen.

Fragmentierung als neue Normalität

Der exklusive ARM-Update zeigt, wie sich Microsofts „Windows as a Service“-Modell wandelt. Updates sind nicht mehr einheitlich, sondern richten sich nach der Hardware. Diese Fragmentierung erschwert das Patch-Management, ermöglicht aber schnellere Innovationen für neue Plattformen.

Die Kluft zwischen KI-fähigen ARM-Geräten und traditionellen PCs wird 2026 wohl wachsen. Für Unternehmen könnte das einen neuen Hardware-Refresh-Zyklus auslösen. Die Botschaft aus Redmond ist klar: Die Zukunft wird auf neuer Silizium-Architektur gebaut – die Brücke für alte Systeme wird kürzer.

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