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Windows 11: Microsoft bringt Speedtest und Sysmon ins System

01.03.2026 - 01:00:32 | boerse-global.de

Microsoft veröffentlicht ein umfangreiches Vorab-Update für Windows 11, das einen integrierten Netzwerk-Speedtest, das native Sysmon-Tool und zahlreiche Fehlerbehebungen und Optimierungen umfasst.

Microsoft hat seinen großen Monatsupdate für Windows 11 veröffentlicht. Der Fokus liegt auf praktischen Tools, mehr Stabilität und Nutzerwünschen. Das optionale Vorab-Update KB5077241 ist ab sofort für die Versionen 24H2 und 25H2 verfügbar und gibt einen Vorgeschmack auf die Pflichtaktualisierung im März.

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Netzwerk-Speedtest direkt in der Taskleiste

Ein highlight des Februar-Updates ist ein integrierter Netzwerk-Speedtest. Nutzer können ihre Internetgeschwindigkeit nun direkt aus der Taskleiste heraus prüfen – ohne Umweg über Drittanbieter-Webseiten. Das Tool ist per Rechtsklick auf das Netzwerksymbol oder in den Schnelleinstellungen für WLAN und Mobilfunk erreichbar. Es öffnet den Standard-Browser und misst die Leistung der Verbindung. Ein praktisches Feature für die schnelle Fehlersuche.

Auch die Bedienung der Taskleiste wurde verfeinert. Für Nutzer, die unkombinierte App-Symbole bevorzugen, funktioniert das Überlaufmenü jetzt intelligenter. Statt alle Fenster einer App zu gruppieren, werden nur diejenigen verschoben, für die kein Platz mehr ist. Das sorgt für eine aufgeräumtere Oberfläche ohne große Lücken.

Sysmon wird zum System-Feature für Profis

Ein wichtiges Update für IT-Administratoren und Power-User: Das beliebte System Monitor (Sysmon)-Tool ist nun ein natives, optionales Feature. Bisher Teil der Sysinternals-Suite, liefert Sysmon detaillierte Protokolle der Systemaktivität und ist unverzichtbar für die Erkennung von Angriffen. Microsoft rät, vorherige Standalone-Versionen zu deinstallieren, bevor die integrierte Version in den Einstellungen aktiviert wird.

Auch bei Sicherheit und Zuverlässigkeit gab es wichtige Korrekturen. Ein kritischer Fehler bei BitLocker wurde behoben, bei dem das System nach der Eingabe eines Wiederherstellungsschlüssels einfrieren konnte. Zudem ist das Quick Machine Recovery (QMR)-Tool jetzt standardmäßig auf Windows Pro-Geräten aktiviert, die nicht in einer Unternehmensdomäne sind.

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Neue Emojis und bessere Performance

Das Update bringt auch etliche kleine, aber feine Verbesserungen für den Alltag. Unterstützt wird nun Emoji 16.0 mit neuen Zeichen wie einem Fingerabdruck oder einer wurzeligen Gemüsepflanze. Als Hintergrundbild sind jetzt auch Bilder im modernen .webp-Format möglich.

Die Einstellungen-App wurde überarbeitet. Auf der Kamera-Seite gibt es neue Schwenk- und Neigungs-Einstellungen für kompatible Hardware. Die Widget-Einstellungen öffnen nun in einer Vollbild-Ansicht, was die Anpassung erleichtert. Unter der Haube wurde die Aufwachzeit aus dem Ruhemodus verkürzt, besonders bei hoher Systemlast. Auch die Windows Update-Seite selbst reagiert jetzt flüssiger.

Zwei Wege für die Zukunft von Windows

Das Vorab-Update ist Teil des monatlichen Release-Zyklus von Microsoft. Es erlaubt dem Konzern, nicht-sicherheitsrelevante Änderungen vor dem Pflichtrollout zu testen. Die Konzentration auf praktische Tools und Performance wird von vielen Beobachtern als erfrischende Rückbesinnung auf Nutzerfeedback gewertet.

Ein Blick in die Zukunft zeigt die Windows Insider-Programme. Im Dev-Channel testet Microsoft eine „Geteiltes Audio“-Funktion, die zwei Personen das Hören derselben Quelle über separate Bluetooth LE-Geräte ermöglicht. Klarstellung gab es auch zur Version 26H1: Sie wird exklusiv für neue Geräte mit Next-Gen-Chips verfügbar sein und kein Direkt-Update für bestehende 24H2- oder 25H2-PCs. Microsoft verfolgt damit eine Zwei-Spur-Strategie: stetige Verbesserungen für die aktuelle Nutzerbasis und spezielle Versionen für neue Hardware-Generationen.

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