Wien stockt Notquartiere wegen Kältewelle massiv auf
12.01.2026 - 16:23:12Die Stadt Wien hat ihre Notunterkünfte für Obdachlose um rund 70 Plätze erweitert. Grund ist die lebensbedrohliche Kälte durch das Sturmtief „Elli“. Der Fonds Soziales Wien (FSW) reagierte damit auf den akuten Bedarf und kooperierte mit Hilfsorganisationen. Das bestehende Winterangebot von etwa 1.000 Plätzen wird so kurzfristig verstärkt.
Vertreter der Stadt betonen: In Wien soll niemand bei diesen Temperaturen im Freien schlafen müssen. Die neuen Plätze sind rund um die Uhr zugänglich und bieten neben einem warmen Schlafplatz auch Verpflegung. Die Erweiterung erfolgte in zwei Schritten – zunächst um 30, dann um 40 Plätze.
Flexible Hilfe in der Krise
Die zusätzlichen Betten verteilen sich auf mehrere Einrichtungen von Partnern wie dem Arbeiter-Samariter-Bund, den Johannitern und dem Roten Kreuz. Diese flexible Aufstockung ist Kern der Wiener Strategie gegen Obdachlosigkeit. Bereits Mitte Dezember waren die Notquartiere stark ausgelastet.
Die aktuelle Maßnahme ist eine direkte Antwort auf die Wetterextreme. Soziale Einrichtungen wie die Caritas melden eine Auslastung von nahezu 100 Prozent. Die neuen Kapazitäten sollen zunächst bestehen bleiben, um auf weitere Kälteperioden vorbereitet zu sein.
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App mobilisiert Bürgerhilfe
Ein zentrales Werkzeug im Winter ist die „FSW KälteApp“. Bürger können damit anonym Standorte von hilfsbedürftigen Personen melden. Mobile Teams der Straßensozialarbeit suchen die Orte dann auf, bieten Hilfe an oder bringen Menschen direkt in eine Notunterkunft.
Dieses digitale System ergänzt die klassischen Hotlines. Das Kältetelefon der Caritas verzeichnete bereits tausende Anrufe in diesem Winter und vermittelte in hunderten Fällen einen Platz. Die Vernetzung von städtischen Angeboten und Bürgerengagement soll die Hilfe effizienter machen.
Nothilfe wirft Grundsatzfragen auf
Die wiederkehrende Winterkrise zeigt die größeren Probleme der Wiener Wohnpolitik auf. Experten verweisen auf steigende Obdachlosenzahlen durch hohe Mieten, Teuerung und fehlenden leistbaren Wohnraum. Die akute Nothilfe ist lebensrettend, aber keine Dauerlösung.
Gefordert werden verstärkt präventive Maßnahmen und langfristige Strategien. Modelle wie „Housing First“, bei dem Obdachlose direkt eine eigene Wohnung erhalten, gelten als nachhaltiger. Die Debatte über eine Leerstandsabgabe und mehr sozialen Wohnungsbau gewinnt an Fahrt.
Kann Wien sein Ziel erreichen, Obdachlosigkeit bis 2030 zu beenden? Die aktuelle Kältewelle unterstreicht, dass neben der flexiblen Nothilfe auch grundlegende wohnpolitische Weichenstellungen nötig sind. Die Erfahrungen aus diesen Wochen werden in die Planung des nächsten Winterpakets einfließen.
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