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Wheaton Precious Metals Aktie: Strategischer Doppelschlag

03.04.2026 - 16:05:06 | boerse-global.de

Wheaton Precious Metals investiert über 4,5 Milliarden US-Dollar in Streaming-Verträge in Peru und Australien, um die langfristige Rohstoffbasis für sein ambitioniertes Produktionsziel zu sichern.

Wheaton Precious Metals Aktie: Strategischer Doppelschlag - Foto: über boerse-global.de

Wheaton Precious Metals hat innerhalb von nur zwei Tagen seine internationale Pipeline durch zwei großvolumige Streaming-Abkommen massiv erweitert. Mit Investitionen in Peru und Australien sichert sich der Konzern langfristige Zugriffe auf Silber- und Goldvorkommen. Diese Schritte sind zentrale Bausteine für das erklärte Ziel, die Produktion bis zum Jahr 2030 um rund 50 Prozent zu steigern.

Milliarden-Transaktion in Peru abgeschlossen

Der Schwerpunkt der Expansion liegt auf einer Vereinbarung mit dem Bergbaugiganten BHP bezüglich der Antamina-Mine in Peru. Seit dem 1. April 2026 ist die Transaktion wirksam, für die Wheaton eine Vorabzahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar geleistet hat. Im Gegenzug erhält das Unternehmen einen Anteil von 33,75 Prozent an der Silberproduktion von BHP, bis eine Schwelle von 100 Millionen Unzen erreicht ist.

Danach sinkt der Anspruch auf 22,5 Prozent für die restliche Lebensdauer der Mine. Wheaton leistet weiterhin laufende Zahlungen in Höhe von 20 Prozent des aktuellen Silber-Spotpreises pro Unze. Die Abwicklung erfolgt über Metallgutschriften, wodurch ein physischer Transport der Rohstoffe entfällt.

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Markteintritt in Australien

Parallel dazu gelang Wheaton der erste Markteintritt in Australien. Durch einen Vertrag mit KGL Resources für das Jervois-Kupferprojekt verpflichtet sich der Konzern zu Zahlungen von insgesamt 275 Millionen US-Dollar. Diese Mittel fließen gestaffelt in die Bauphase des Projekts, um die Erschließung zu unterstützen.

Ab der zweiten Jahreshälfte 2027 soll die Förderung von Gold und Silber beginnen. Wheaton stehen zunächst 75 Prozent der Erträge zu, bis definierte Schwellenwerte von 45.000 Unzen Gold und 4,3 Millionen Unzen Silber erreicht sind. Im Anschluss reduziert sich die Beteiligung schrittweise auf 37,5 Prozent und schließlich auf 25 Prozent.

Fokus auf stabile Jurisdiktionen

Finanzanalysten bewerten diese Kapitalallokationen positiv, da sie das Portfolio in politisch stabilen Regionen stärken. Das Jervois-Projekt allein soll in den ersten fünf Jahren jährlich etwa 5.800 Unzen Gold und 770.000 Unzen Silber beisteuern. Wheaton nutzt seinen operativen Cashflow gezielt, um die Ressourcenbasis zwischen etablierten Standorten und neuen Entwicklungsprojekten auszubalancieren.

Die Integration dieser neuen Projekte festigt den Wachstumspfad des Unternehmens. Mit dem Abschluss der Antamina-Transaktion und dem Vorstoß nach Australien hat Wheaton die Weichen gestellt, um die angestrebten Produktionssteigerungen in den kommenden Jahren operativ zu untermauern.

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