WhatsApp, Telefonnummern

WhatsApp versteckt Telefonnummern hinter Benutzernamen

01.01.2026 - 03:39:12

WhatsApp startet 2026 mit einem massiven Datenschutz-Update. Der Messenger führt weltweit einzigartige Benutzernamen ein, um die private Handynummer zu verbergen. Das beendet den Zwang, seine Nummer für jeden Chat preiszugeben.

Nach einer langen Beta-Phase rollt Meta die Funktion nun für alle Nutzer aus. Berichten zufolge hat die finale Reservierungsphase für die begehrten Namen begonnen. Nutzer können sich so eine digitale Identität unabhängig von ihrer Telefonnummer sichern.

Die Neuerung markiert einen Paradigmenwechsel. Bislang war die Mobilfunknummer der zentrale Schlüssel für jeden Kontakt – ein Dauerkritikpunkt von Datenschützern. Das ändert sich jetzt grundlegend.

Nutzer legen einen eindeutigen Benutzernamen fest, ähnlich wie bei Telegram oder X. Diesen “Handle” können sie teilen, ohne die private Nummer offenzulegen. Für Personen, die nicht im Adressbuch gespeichert sind, wird die Telefonnummer im Profil automatisch ausgeblendet.

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  • Erlaubt sind alphanumerische Zeichen, Punkte und Unterstriche.
  • Präfixe wie “www” sind gesperrt.
  • Jeder Name ist weltweit einmalig vergeben.

Diese Entkopplung erschwert es Datenbrokern massiv, Profile zu erstellen und Nutzer über verschiedene Datenbanken hinweg zu verfolgen.

Vierstellige PIN blockiert unerwünschte Nachrichten

Ein öffentlicher Name ist anfällig für Spam. WhatsApp begegnet diesem Risiko mit einer cleveren Zusatzsicherung: der optionalen Username-PIN.

Das Prinzip ist simpel, aber wirkungsvoll. Nutzer können eine vierstellige Geheimzahl festlegen. Möchte eine fremde Person einen Chat starten, muss sie diese PIN kennen. Ohne den korrekten Code landet die Nachricht nicht einmal in den Anfragen – sie wird direkt blockiert.

Sicherheitsexperten bewerten diesen Schritt als effektiven “Spam-Filter” auf Zugangsebene. Der eigentliche Chat bleibt weiterhin durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

Jetzt den Wunschnamen sichern

Die Funktion wird derzeit schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet. Wer die neueste Version der App hat, sollte in den Einstellungen unter “Profil” nach der Option “Benutzername reservieren” suchen.

Branchenbeobachter raten zur Eile. Da jeder Name einzigartig ist, dürften beliebte Handles schnell vergeben sein. Der vollständige Rollout für alle stabilen App-Versionen soll in den ersten Januarwochen abgeschlossen sein.

WhatsApp holt im Datenschutz auf

Mit dem Update schließt der Messenger eine große Lücke zur Konkurrenz. Dienste wie Telegram und Signal bieten die Trennung von Account und sichtbarer Telefonnummer schon lange an.

Für Meta ist die technische Umsetzung jedoch komplexer, weil die Telefonnummer tief in der Architektur von WhatsApp verankert ist. Der Schritt ist auch eine strategische Antwort auf den strengeren europäischen Datenschutzmarkt.

Analysten sehen in den neutralen Benutzernamen zudem eine Vorbereitung. Sie könnten die geforderte Interoperabilität zwischen verschiedenen Messengern nach den EU-Regeln des Digital Markets Act (DMA) deutlich erleichtern.

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