WhatsApp testet radikales Redesign: Status-Updates rücken ins Zentrum
27.02.2026 - 00:00:45 | boerse-global.deDie Meta-Tochter WhatsApp experimentiert mit einem neuen Interface, das die Nutzung der App grundlegend verändern könnte. Im Fokus steht die Aufwertung der „Status“-Funktion, die künftig direkt im Haupt-Chat-Tab erscheinen soll. Dieser Schritt markiert eine strategische Neuausrichtung des Messengers hin zu einem integrierten Social-Media-Erlebnis.
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Status-Updates erhalten Vorrang im Chat-Feed
Die größte Neuerung betrifft die Sichtbarkeit der temporären Foto- und Video-Updates. Bislang waren diese in einem separaten „Updates“-Tab versteckt. In der Testversion der Android-Beta 2.26.6.9 tauchen sie nun prominent im Hauptbereich auf: Ganz oben in der Chat-Liste erscheint eine eigene Zeile mit Profilbildern von Kontakten, die kürzlich einen Status gepostet haben.
Ein zweiter, horizontal scrollbarer Bereich folgt beim Durchblättern der Konversationen. Diese doppelte Platzierung soll sicherstellen, dass die Stories ständig präsent sind – ohne dass Nutzer extra einen anderen Tab öffnen müssen. Besonders hervorgehoben werden Updates von Kontakten, mit denen man häufig interagiert. Gemutete Kontakte bleiben dagegen unsichtbar.
Angleichung an Instagram und Messenger
Das Redesign ist ein klares Signal für die Harmonisierung der Nutzererfahrung innerhalb des Meta-Ökosystems. Die neue Oberfläche wirkt vertraut für alle, die Instagram oder Facebook Messenger nutzen. Dort sind Stories seit Jahren ein zentrales Feature der Startseite.
WhatsApp übernimmt damit ein bewährtes Design, das auf anderen Plattformen bereits hohe Interaktionsraten erzielt. Es ist Teil einer langfristigen Strategie, den Messenger über reine Textkommunikation hinaus zu erweitern. Die Status-Funktion wurde in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut und unterstützt bereits Videos, GIFs und Musik.
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Vom Messenger zum sozialen Netzwerk?
Branchenbeobachter deuten den Test als weiteren Schritt in der Transformation von WhatsApp. Das Ziel: Aus dem reinen Utility-Dienst soll ein vollwertiges soziales Netzwerk werden. Indem dynamische Inhalte direkt neben privaten Chats platziert werden, soll die Verweildauer in der App steigen.
Die Aufwertung der Status-Funktion könnte auch mit künftigen Monetarisierungsplänen zusammenhängen. Der Bereich gilt seit langem als mögliche Werbefläche, während der Kern-Chat-Bereich bislang werbefrei blieb. Höhere Nutzungszahlen würden den Status für Anzeigen attraktiver machen.
Noch kein Rollout-Plan in Sicht
Es handelt sich bisher nur um einen begrenzten Test. Die Funktion wurde nur bei ausgewählten Beta-Testern auf Android entdeckt. Ein Zeitplan für einen öffentlichen Rollout oder eine Umsetzung für iOS-Nutzer liegt nicht vor.
Wie bei allen Features in der Entwicklung kann das finale Design noch stark von der aktuellen Testversion abweichen. WhatsApp wird das Nutzerfeedback genau analysieren, bevor eine Entscheidung für die über zwei Milliarden Nutzer fällt. Eine offizielle Ankündigung des Unternehmens steht noch aus.
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