WhatsApp: Status-Updates bald nur für „Enge Freunde“
08.02.2026 - 23:32:12WhatsApp bereitet eine Instagram-ähnliche Funktion vor, die Nutzern mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre gibt. Die neue Beta-Version legt den Grundstein für benutzerdefinierte Kontaktlisten und bessere Analyse-Tools für Kanalbetreiber.
Die heute für Tester veröffentlichte Beta-Version 2.26.5.74 konzentriert sich zwar auf Stabilität, doch der Code verrät mehr: Eine der meistgewünschten Funktionen steht kurz vor dem Start. Nutzer sollen ihre Status-Updates künftig gezielt mit selbst definierten Gruppen teilen können – ähnlich dem „Enge Freunde“-Feature bei Instagram.
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Granulare Kontrolle für persönliche Momente
Der strategische Schritt von Meta zielt darauf ab, die Privatsphäre-Einstellungen seiner Plattformen weiter anzugleichen. Für Nutzer bedeutet das eine Revolution beim Teilen von Statusmeldungen. Statt bei jedem Update manuell die Empfänger auszuwählen, können vordefinierte Listen wie „Familie“ oder „Arbeitskollegen“ genutzt werden.
Beobachtungen in früheren Beta-Versionen zeigen: Nutzer werden Listen mit eigenen Namen und Emojis anlegen können. Diese feingranulare Kontrolle adressiert ein wachsendes Bedürfnis in einer vernetzten Welt. Ist es eine direkte Antwort auf Konkurrenten wie Telegram und Signal, die mit starkem Datenschutz werben?
Neue Insights für Kanal-Admins
Parallel arbeitet WhatsApp an professionelleren Werkzeugen. Eine neue Metrik soll Kanal-Betreibern zeigen, wie oft ihre Beiträge weitergeleitet wurden. Diese Information erscheint neben den Emoji-Reaktionen und bietet wertvolle Einblicke in die Viralität von Inhalten.
Für Unternehmen und Content Creator wird dies ein wichtiges Analyse-Instrument. Es hilft einzuschätzen, welche Inhalte bei der Zielgruppe wirklich ankommen. Die Privatsphäre der Abonnenten bleibt gewahrt – die Metrik ist nur für die Admins selbst sichtbar.
Fokus auf Sicherheit und lokale Gesetze
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Jugendschutz. In den Betas fanden sich Hinweise auf erweiterte Funktionen, die Eltern mehr Kontrolle geben könnten. Denkbar sind sekundäre Kinderkonten mit eingeschränkten Rechten, die Interaktionen mit unbekannten Kontakten unterbinden.
Zugleich passt WhatsApp seine Dienste regionalen Vorschriften an. Für Brasilien wurde eine Funktion entdeckt, die Privatsphäre-Einstellungen für Jugendliche automatisch an die lokale Gesetzgebung anpasst. Ein klares Signal: Meta will global konsistent, aber lokal konform agieren.
Strategische Harmonisierung des Meta-Ökosystems
Die Übernahme des „Enge Freunde“-Konzepts ist mehr als ein technisches Update. Es ist ein strategischer Schachzug, um die Kernfunktionen von Instagram und WhatsApp zu harmonisieren. Für Nutzer senkt es die Hürde, für Meta stärkt es das geschlossene Ökosystem.
Die wiederholte Präsenz dieser Features im Code deutet auf einen baldigen, breiten Rollout hin. Die aktuelle Beta dient als technischer Unterbau, um letzte Fehler auszumerzen. Millionen Nutzer können sich also auf eine persönlichere und sicherere Art des Teilens freuen.
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