WhatsApp, Hochsicherheitsmodus

WhatsApp startet Hochsicherheitsmodus für alle Nutzer

19.02.2026 - 03:00:12 | boerse-global.de

WhatsApp führt einen neuen Sicherheitsmodus ein, der vor Zero-Click-Angriffen schützt. Die Funktion blockiert automatische Medien und Anrufe von unbekannten Kontakten.

WhatsApp rollt seinen neuen „Hochsicherheitsmodus“ diese Woche für alle deutschen Nutzer aus. Die Funktion soll vor hochentwickelten Spionageangriffen schützen. Sicherheitsexperten raten dringend zur sofortigen Aktivierung.

Warum der Schutz jetzt wichtig ist

Aktuelle Warnungen vor sogenannten „Zero-Click“-Exploits unterstreichen die Dringlichkeit. Bei diesen Angriffen genügt bereits der Empfang einer manipulierten Nachricht, um das Gerät zu infizieren – ohne dass der Nutzer etwas anklicken muss. Der neue Modus, offiziell „Strikte Kontoeinstellungen“ genannt, schließt genau diese Lücken.

Was zunächst nur für gefährdete Gruppen wie Journalisten gedacht war, wird nun zum Standard für alle. Nutzerberichte aus Deutschland bestätigen: Die Option taucht dieser Tage flächendeckend in den Datenschutzeinstellungen der App auf.

Das bringt der Hochsicherheitsmodus

Die Funktion greift tief in die App-Architektur ein und schaltet mehrere Schutzmechanismen gleichzeitig scharf:

  • Blockade unbekannter Medien: Bilder, Videos oder Dokumente von Absendern außerhalb des Adressbuchs laden nicht mehr automatisch. Das verhindert, dass Schadcode über manipulierte Dateien einschleust wird.
  • Stummschaltung unbekannter Anrufe: Anrufe von unbekannten Nummern werden unterdrückt. Das blockiert nicht nur Spam, sondern auch komplexe Angriffe über das Anrufprotokoll.
  • Keine Link-Vorschauen mehr: Die App generiert keine Vorschauen für Webseiten-Links. So gibt der Nutzer seine IP-Adresse nicht schon vor dem Klick an potenziell bösartige Server preis.

Der Komfort leidet minimal – etwa durch manuelles Nachladen von Medien neuer Kontakte. Der Sicherheitsgewinn überwiegt jedoch deutlich.

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Rust: Die unsichtbare Revolution im Hintergrund

Die eigentliche Neuheit steckt in der Technologie. WhatsApp hat seine gesamte Medienversand-Bibliothek von C++ auf Rust umgestellt. Dieser Wechsel ist ein Meilenstein.

C++ ist anfällig für Speicherzugriffsfehler, die in der Vergangenheit oft als Einfallstor für Angriffe dienten. Rust verhindert diese Fehler bereits beim Schreiben des Codes. Der neue Hochsicherheitsmodus nutzt diese stabilere Architektur und bietet die Benutzeroberfläche, um den Schutz maximal auszureizen.

So aktivieren Sie den Modus

Die Aktivierung dauert nur Sekunden. Nutzer sollten prüfen, ob die Funktion bereits verfügbar ist:

  1. Öffnen Sie Einstellungen in WhatsApp.
  2. Tippen Sie auf Datenschutz.
  3. Scrollen Sie nach unten zu Erweitert.
  4. Schalten Sie Strikte Kontoeinstellungen ein.

Falls die Option noch fehlt, hilft ein manueller Check nach Updates im App Store oder bei Google Play. Achten Sie auf Versionen ab Februar 2026.

Was kommt als nächstes?

Während der Hochsicherheitsmodus im Fokus steht, tüfteln die Entwickler bereits an weiteren Neuerungen. Beta-Versionen deuten auf eine integrierte Status-Anzeige in der Chat-Liste hin. Außerdem sind Benutzernamen mit PIN-Schutz in der Diskussion – eine Funktion, die es erlauben würde, Kontakte zu knüpfen, ohne die eigene Telefonnummer preiszugeben.

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