WhatsApp Plus: Meta testet Premium-Abo für Milliarden-Nutzer
06.03.2026 - 06:09:49 | boerse-global.deWhatsApp steht vor der größten Veränderung seiner Geschichte: Ein kostenpflichtiges Abo soll Power-Usern mehr Individualität bieten, während neue Funktionen Gruppenchats revolutionieren. Die Gratis-Kernfunktionen bleiben erhalten.
Premium-Abo „WhatsApp Plus“ in der Entwicklung
Die spektakulärste Neuerung ist ein geplantes Premium-Abonnement. Unter dem Arbeitstitel WhatsApp Plus testet Meta laut Beta-Insidern wie WABetaInfo eine kostenpflichtige Stufe für Android und iOS. Der Fokus liegt auf Optik und Organisation – nicht darauf, Grundfunktionen hinter eine Paywall zu schieben.
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Abonnenten sollen ihr Messaging-Erlebnis radikal anpassen können. Geplant sind umfangreiche Design-Optionen: Nutzer könnten das App-Theme ändern und Akzentfarben in verschiedenen Bereichen anpassen. Zudem sollen rund 14 alternative App-Icons zur Wahl stehen, um das Symbol auf dem Home-Bildschirm zu personalisieren.
Ein weiteres Plus: Die Pin-Funktion für wichtige Chats wird massiv erweitert. Statt der aktuellen Begrenzung auf drei gepinnte Unterhaltungen könnten Plus-Nutzer bis zu 20 Chats fixieren. Exklusive Klingeltöne, Abonnenten-Sticker-Packs und ausgefeiltere Nachrichten-Reaktionen sollen das Paket abrunden. Wichtig: Alle Kernfunktionen wie Textnachrichten, Sprach- und Videoanrufe sowie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben für alle Nutzer kostenlos.
Gruppen-Chats werden zum Produktivitäts-Tool
Parallel zum Abo-Modell rollt WhatsApp bereits praktische Features für Gruppen aus. Seit Ende Februar können Admins neuen Mitgliedern den Chat-Verlauf teilen – ein lange geforderter Schritt. Bis zu 100 der letzten Nachrichten lassen sich manuell weitergeben, um neuen Teilnehmern den Einstieg zu erleichtern.
Die Funktion bietet Flexibilität: Admins wählen, ob sie 25, 50, 75 oder 100 Nachrichten teilen. Die Verschlüsselung bleibt dabei erhalten. Alle geteilten Nachrichten zeigen Zeitstempel und Absender an und sind optisch vom laufenden Chat getrennt. Bestehende Gruppenmitglieder werden benachrichtigt, wenn der Verlauf versendet wird.
Zudem arbeitet WhatsApp an einer nativen Terminplanung für Nachrichten. In iOS-Beta-Versionen gesichtet, soll das Tool es ermöglichen, eine Nachricht zu verfassen und einen genauen Sendezeitpunkt festzulegen. Geplante Texte landen in einem eigenen Bereich, wo sie vor dem Versand noch überprüft oder gelöscht werden können.
Status-Updates auch für unbekannte Nummern
Eine weitere Testfunktion erweitert die Reichweite von Status-Updates. Seit Anfang März können Nutzer Statusmeldungen von Personen sehen, mit denen sie kürzlich per Nachricht oder Anruf interagiert haben – selbst wenn die Nummer nicht im Adressbuch gespeichert ist.
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Das System soll die Kommunikation mit temporären oder geschäftlichen Kontakten erleichtern. Aus Datenschutzgründen basiert es ausschließlich auf der Interaktionshistorie, nicht auf zufälliger Verbreitung. Die Daten werden lokal auf dem Gerät verarbeitet, nicht auf zentralen Servern.
Status-Updates von unbekannten Nummern werden mit einer Tilde (~) vor der Nummer und dem „Push-Namen“ des Absenders angezeigt. Die Funktion wird derzeit in ausgewählten Regionen auf Android, iOS und Web getestet.
Strategischer Kurswechsel für den Messaging-Riesen
Die Einführung eines Bezahlmodells markiert eine strategische Wende für Meta. Analysten sehen in WhatsApp Plus eine Antwort auf konkurrierende Plattformen, die bereits erfolgreich Premium-Tarife für anspruchsvolle Nutzer eingeführt haben. Indem Meta die kostenpflichtigen Features auf kosmetische Anpassungen und Organisations-Tools beschränkt, will das Unternehmen neue Einnahmequellen erschließen, ohne seine milliardenschwere Gratis-Nutzerbasis zu vergraulen.
Gleichzeitig verwandeln sich Messenger-Apps immer mehr in umfassende Produktivitäts-Hubs. Features wie geteilter Chat-Verlauf, Nachrichten-Planung und benutzerdefinierte Mitglieder-Tags sind besonders in Regionen wertvoll, in denen WhatsApp das primäre Medium für private und geschäftliche Kommunikation ist. Die App mutiert zum leichtgewichtigen Workflow-Manager.
Was Nutzer 2026 erwartet
Die neuen Funktionen werden schrittweise eingeführt. Während erweiterte Status-Updates und Gruppen-Chat-Verläufe bereits bei ausgewählten Nutzern ankommen, bleibt das Premium-Abo in der Beta-Phase. Technologie-Analysten erwarten, dass Meta Preis und Verfügbarkeit von WhatsApp Plus noch in diesem Jahr offiziell bekannt gibt – vorausgesetzt, das Beta-Feedback fällt positiv aus.
Die Grenzen zwischen einfachem Messenger und digitalem Arbeitsplatz verschwimmen immer mehr. Die aktuellen Updates zeigen Metas Bestreben, die Nutzererfahrung kontinuierlich zu verfeinerern. Das Ziel ist klar: Trotz Milliarden täglicher Interaktionen soll die Plattform höchste Sicherheit bieten und sich gleichzeitig immer besser an individuelle Bedürfnisse anpassen.
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