WhatsApp plant zwei neue Bezahl-Modelle
31.01.2026 - 22:00:12WhatsApp entwickelt gleich zwei optionale Abo-Modelle – eines für eine werbefreie Nutzung, ein Premium-Paket mit exklusiven Funktionen. Die Pläne markieren eine strategische Wende für den Messenger-Dienst, der bisher komplett kostenlos war. Kernfunktionen wie Chats und Anrufe bleiben aber für alle Nutzer gratis.
Die Entdeckungen in aktuellen Android-Beta-Versionen zeigen, wie der Meta-Konzern neue Einnahmequellen erschließen will. Getrieben wird dies von regulatorischem Druck in Europa und einem Branchentrend hin zu Premium-Angeboten. Eine offizielle Ankündigung oder Preise gibt es noch nicht.
Ein geplantes Modell zielt direkt auf Werbung in der App ab. Ein optionales Monatsabo soll alle Anzeigen im „Updates“-Tab entfernen, wo Statusmeldungen und Kanäle zu finden sind. Dieses Angebot richtet sich primär an Nutzer in Europa und Großbritannien.
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Hintergrund ist die europäische Regulierung, die große Plattformen verpflichtet, eine Wahl zwischen einem werbefinanzierten Gratis-Dienst und einer bezahlten, werbefreien Alternative anzubieten. Meta hat ähnliche Modelle bereits für Facebook und Instagram eingeführt. Für Nicht-Abonnenten würden weiterhin Werbeanzeigen zwischen Status-Updates geschaltet. Analysen deuten auf einen monatlichen Preis von etwa 4 Euro hin – eine offizielle Bestätigung steht aus.
Premium-Paket: Exklusive Features für Power-User
Parallel dazu arbeitet WhatsApp an einem zweiten, eigenständigen Abo. Dieses „Premium“-Paket soll keine Werbung entfernen, sondern exklusive Zusatzfunktionen bieten. Im Fokus stehen Personalisierung und Produktivität.
Zu den geplanten Vorteilen gehören laut Quellen:
* Die Möglichkeit, mehr als drei Chats anzupinnen – ein oft gewünschtes Feature.
* Exklusive Sticker-Packs und neue App-Themes.
* Individuelle Klingeltöne für Chats.
* Anpassung des WhatsApp-Icons auf dem Home-Bildschirm.
Warteliste und kontrollierte Einführung
Die Informationen stammen aus Analysen nicht veröffentlichter Beta-Versionen. Ein Pop-up-Hinweis für das Feature-Abo legt nahe, dass die Einführung über ein Wartelisten-System gesteuert werden könnte. Interessierte könnten sich registrieren und würden benachrichtigt, sobald das Angebot verfügbar ist.
Der Schritt folgt einem Branchentrend: Konkurrenten wie X (ehemals Twitter) und Snapchat bieten bereits kostenpflichtige Premium-Stufen an. Meta testet mit diesen Modellen, wie sich das Milliarden-Nutzer-Netzwerk monetarisieren lässt, ohne den kostenlosen Kernservice zu gefährden.
Ausblick: Gratis-Kern bleibt, Bezahl-Zukunft beginnt
Die Doppel-Strategie ist ein Balanceakt. Das werbefreie Abo reagiert auf EU-Vorgaben, das Premium-Paket schafft einen neuen Mehrwert für engagierte Nutzer weltweit. Analysten sehen darin den Versuch, Einnahmen von zahlungsbereiten Nutzern zu generieren, ohne die große Masse der Gratis-Nutzern zu vergraulen.
Beide Abo-Modelle befinden sich in der Entwicklung. Ein Zeitplan für den offiziellen Start oder finale, regionsabhängige Preise sind nicht bekannt. Die Pläne können sich noch ändern. Klar ist: Die Grundversprechen von WhatsApp – kostenlose, private und sichere Kommunikation – bleiben zunächst bestehen. Doch die Weichen für eine Zukunft mit mehr Bezahloptionen sind gestellt.
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