WhatsApp: Neue Funktion beendet Chaos beim Gruppenbeitritt
21.02.2026 - 11:10:11 | boerse-global.deWhatsApp führt den „Gruppen-Nachrichtenverlauf“ ein. Neue Mitglieder können damit endlich vergangene Chats lesen. Das Update rollt ab sofort weltweit aus.
Wer bisher einer bestehenden WhatsApp-Gruppe beitrat, blickte auf einen leeren Bildschirm. Der Kontext laufender Diskussionen fehlte komplett. Dieses Ärgernis gehört nun der Vergangenheit an.
So funktioniert der neue Rückblick
Gruppenadministratoren erhalten mit dem Update eine granulare Kontrolle. Sie können festlegen, ob die letzten 25, 50, 75 oder bis zu 100 Nachrichten für neue Mitglieder sichtbar sein sollen. Das eliminiert mühsame Workarounds wie Screenshots oder manuelles Weiterleiten.
Besonders für dynamische Gruppen zur Eventplanung oder im Berufsleben ist das ein Game-Changer. Neue Teilnehmer können nahtlos einsteigen, ohne den Gesprächsfluss zu unterbrechen.
Privatsphäre bleibt gewahrt
Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert – ein Administrator muss die Freigabe explizit bestätigen. Alle geteilten Nachrichten bleiben Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Für Transparenz sorgt eine Systemmeldung: Sobald der Verlauf geteilt wird, werden alle Teilnehmer benachrichtigt. Die „nachgelieferten“ Nachrichten sind visuell abgehoben und zeigen originale Zeitstempel und Absender.
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WhatsApp schließt Lücke zur Konkurrenz
Der Schritt war längst überfällig. Messenger wie Telegram bieten ähnliche Funktionen seit Jahren an – ein häufiges Argument für einen Wechsel.
WhatsApp wählt jedoch einen konservativeren Ansatz. Die Begrenzung auf 100 Nachrichten ist ein Kompromiss zwischen Nutzerfreundlichkeit und dem traditionellen Fokus auf Privatsphäre.
Für Unternehmen, die WhatsApp Business nutzen, ist das Update besonders relevant. Support-Teams oder Projektgruppen können neue Mitarbeiter jetzt schneller einarbeiten.
Was kommt als Nächstes?
Gerüchten zufolge plant WhatsApp für Juni 2026 die Einführung von individuellen Benutzernamen. Das würde Kontakte ohne Preisgabe der Telefonnummer ermöglichen.
Bis dahin sorgt das aktuelle Update für entspanntere Gruppenbeitritte. Nutzer, die die Funktion noch nicht sehen, sollten ihre App aktualisieren. Die Verteilung erfolgt wie üblich in Wellen.
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