WhatsApp, Betrugswelle

WhatsApp: Neue Betrugswelle mit Ghost Pairing überflutet Messenger

27.01.2026 - 06:02:12

Das Bundesamt für Sicherheit warnt vor ausgeklügelten Phishing-Methoden wie Ghost Pairing, die den Zugriff auf WhatsApp-Konten ermöglichen. Die Kriminalität wird zunehmend professioneller.

Eine neue Welle raffinierter Betrugsmaschen versetzt WhatsApp-Nutzer in Alarmbereitschaft. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor ausgeklügeltem Phishing und einer perfiden Methode namens “Ghost Pairing”. Kriminelle nutzen diese Angriffe, um Konten zu übernehmen und finanziellen Schaden anzurichten.

Die Angriffe reichen von gefälschten Jobangeboten bis zu Anlagebetrug. Die Täter setzen auf Social Engineering, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen. Mit rund zwei Milliarden Nutzern weltweit ist WhatsApp ein lukratives Ziel für Cyberkriminelle.

“Ghost Pairing”: Der stille Zugriff auf Ihr Konto

Besonders besorgniserregend ist die neue Methode “Ghost Pairing”. Angreifer missbrauchen dabei die offizielle “Geräte verknüpfen”-Funktion von WhatsApp. Der Angriff beginnt oft mit einer harmlos wirkenden Nachricht von einem bekannten Kontakt, die einen Link enthält.

Klickt das Opfer, landet es auf einer gefälschten Seite und wird zur Eingabe seiner Telefonnummer aufgefordert. Parallel starten die Kriminellen den legitimen Verknüpfungsprozess bei WhatsApp. Erhält das Opfer den Verifizierungscode, soll es diesen auf der Phishing-Seite eingeben – und übergibt den Zugang damit direkt an die Täter.

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Das Ergebnis: Die Betrüger haben vollen Zugriff auf alle Chats, Medien und Kontakte, ohne dass das Opfer eine direkte Benachrichtigung erhält.

Emotionale Erpressung: Der “Hallo Mama”-Trick

Neben technischen Tricks setzen Betrüger weiter auf klassische emotionale Manipulation. Eine weit verbreitete Masche ist der “Hallo Mama/Hallo Papa”-Trick. Die Täter geben sich als Kind mit neuer Nummer aus, weil das alte Handy “kaputt” sei.

Nach einem kurzen Chat folgt die Bitte um eine dringende Geldüberweisung für eine angebliche Notlage. Doch das ist nur der Anfang. Weitere gängige Methoden sind:
* Gefälschte Stellenanzeigen mit unrealistisch hohen Gehältern
* Angeblich gewonnene Preise oder Paketbenachrichtigungen
* Anlagebetrug in WhatsApp-Gruppen durch vermeintliche Finanzexperten

Behörden wie das Landeskriminalamt Niedersachsen und die BaFin warnen regelmäßig vor diesen Maschen. Die Betrüger bauen oft gezielt Druck auf, etwa durch vorgetäuschte Notsituationen.

Professionelle Netzwerke: Das Geschäft mit der Gutgläubigkeit

Die aktuelle Betrugswelle zeigt die fortschreitende Professionalisierung der Cyberkriminalität. Die Täter agieren in organisierten Netzwerken und nutzen psychologisch ausgefeilte Drehbücher. Die Angriffe sind heute mehrstufige Kampagnen, die technisches Know-how mit Social Engineering kombinieren.

Eine BKA-Analyse aus dem Jahr 2023 zeigte bereits die Dimension: Bei Zehntausenden gemeldeten Betrugsfällen über Messenger entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Die Kriminellen nutzen gezielt die Gutgläubigkeit ihrer Opfer aus.

So schützen Sie sich vor den neuen Maschen

Angesichts der ständig weiterentwickelten Bedrohungen sind präventive Maßnahmen unerlässlich. Experten und WhatsApp selbst raten zu diesen konkreten Schritten:

  • Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) – das ist die wichtigste Sicherheitsebene
  • Klicken Sie niemals auf verdächtige Links von unbekannten oder sogar bekannten Nummern
  • Überprüfen Sie ungewöhnliche Geldanfragen immer über einen zweiten, bekannten Kommunikationskanal
  • Blockieren Sie verdächtige Absender umgehend
  • Prüfen Sie regelmäßig die mit Ihrem Konto verknüpften Geräte in den WhatsApp-Einstellungen

Bei unerwarteten Nachrichten von vermeintlichen Bekannten gilt: Im Zweifel anrufen – und zwar auf der alten, bekannten Nummer. Diese einfache Verifizierung macht die meisten Betrugsversuche bereits zunichte.

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