WhatsApp führt Chat-Historie für neue Gruppenmitglieder ein
20.02.2026 - 00:30:12WhatsApp erleichtert den Einstieg in aktive Gruppenchats. Eine neue Funktion erlaubt es, ausgewählte Nachrichten an neue Mitglieder zu übermitteln.
Menlo Park, 20. Februar 2026 – Der Messenger-Dienst WhatsApp hat eine lange geforderte Funktion eingeführt: „Gruppen-Nachrichtenverlauf“. Sie soll verhindern, dass neue Mitglieder in laufenden Chats orientierungslos dastehen. Ab sofort können bestehende Teilnehmer einen Teil der jüngsten Unterhaltung mit Neuankömmlingen teilen. Das bietet sofortigen Kontext und macht die Integration in aktive Diskussionen deutlich reibungsler.
Bisher war der Beitritt zu einer WhatsApp-Gruppe oft mit Frust verbunden. Neue Mitglieder wussten nichts von vorherigen Gesprächen, stellten repetitive Fragen oder mussten um Screenshots bitten. Diese umständlichen Workarounds gehören nun der Vergangenheit an. Die native, sichere Funktion wird schrittweise für die Milliarden Nutzer weltweit freigeschaltet.
So funktioniert die neue Teilen-Option
Die Bedienung ist simpel und gibt den Nutzern die Kontrolle. Fügt ein Mitglied eine neue Person hinzu, erscheint eine Option zum Teilen jüngster Nachrichten. Die Entscheidung ist nicht automatisch – der einladende Nutzer muss aktiv „Geschichte teilen“ wählen.
Es lässt sich eine bestimmte Anzahl an Nachrichten auswählen, von 25 bis maximal 100. Dieser kontrollierte Ansatz soll den nötigen Kontext liefern, ohne den Neuankömmling mit einer überwältigenden Flut alter Nachrichten zu überfordern. Die geteilte Historie wird auf das Gerät des neuen Mitglieds übertragen und ist im Chat visuell vom laufenden Gespräch getrennt. So bleibt klar, was Vergangenheit und was Gegenwart ist.
Admins behalten die Oberhoheit
Ein zentraler Aspekt sind die umfangreichen Kontrollrechte für Gruppenadministratoren. Sie können die Funktion für ihre Gruppe komplett deaktivieren. Selbst dann behalten sie aber das Recht, Nachrichtenverläufe selbst zu teilen.
Transparenz ist ebenfalls gewährleistet. Wann immer ein Verlauf geteilt wird, erscheint eine Systemnachricht im Chat für alle sichtbar. Sie zeigt an, wer die Historie geteilt hat und enthält Zeitstempel. So wird heimliches Weitergeben potenziell sensibler Gespräche verhindert und die Verantwortung innerhalb der Gruppe klar geregelt.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt Standard
Wie bei allen WhatsApp-Nachrichten ist auch der „Gruppen-Nachrichtenverlauf“ durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Die ausgewählten Nachrichten werden sicher vom Gerät des Senders zum Gerät des Empfängers übertragen. Weder Meta noch Dritte haben Zugriff auf den Inhalt.
Vertrauen auf Verschlüsselung reicht nicht immer – oft sind es unsichere Einstellungen oder veraltete Apps, die Chats gefährden. Ein kostenloses Sicherheitspaket zeigt die 5 wichtigsten Schutzmaßnahmen für Android-Smartphones, erklärt Schritt für Schritt, wie Sie WhatsApp, App‑Berechtigungen und Updates richtig absichern, und hilft so, sensible Gruppenunterhaltungen besser zu schützen. Gratis-Ratgeber: Die 5 wichtigsten Schutzmaßnahmen für Ihr Android-Smartphone herunterladen
Diese integrierte Lösung ist nicht nur sicherer, sondern auch praktischer als die bisherigen Umwege über Screenshots oder das mühsame Weiterleiten einzelner Nachrichten, bei denen der Kontext schnell verloren geht.
Strategischer Schritt im Wettbewerb
Die Einführung wird von Branchenbeobachtern als wichtiger Schritt gewertet, um die Gruppenchat-Funktionen von WhatsApp zu professionalisieren. Das Problem, mitten in eine laufende Unterhaltung zu platzen – „mitten im Film“ – war lange ein Ärgernis, besonders bei Arbeitsprojekten oder der Eventplanung.
Konkurrenten wie Telegram erlauben neuen Mitgliedern zwar, die gesamte Historie eines Chats zurückzuscrollen. WhatsApps Ansatz ist jedoch gemäßigter und privatsphärenorientierter. Die Begrenzung der Nachrichtenanzahl und die Admin-Kontrollen schaffen einen Ausgleich zwischen dem Bedürfnis nach Kontext und dem Wunsch nach Privatsphäre in langjährigen Chats.
Die Funktion ist Teil einer größeren Strategie zur Stärkung von Gruppenchats, zu der auch erhöhte Datei-Upload-Limits und Bildschirmfreigabe gehören. Die schrittweise Einführung ermöglicht es WhatsApp, Performance und Feedback zu überwachen, bevor die Funktion alle Nutzer erreicht.
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