Waymo, Fahrten

Waymo startet vollautonome Fahrten mit neuer Generation

13.02.2026 - 23:40:11

Alphabets Tochter Waymo setzt seine sechste Fahrzeuggeneration erstmals komplett ohne menschliche Begleitung ein. Die kostengünstigere Technik treibt eine aggressive internationale Expansion an.

Waymo schaltet den Sicherheitsfahrer ab: Der Google-Schwesterkonzern beginnt den kommerziellen Großangriff mit einer komplett neu entwickelten, kostengünstigeren Generation seiner Robotaxis.

Die nächste Ausbaustufe der autonomen Mobilität hat begonnen. Waymo, das Tochterunternehmen von Alphabet, setzt seine sechste Generation des Waymo Driver nun erstmals vollständig ohne menschliche Sicherheitsfahrer auf öffentlichen Straßen ein. Der Start erfolgt zunächst im Mitarbeiterbetrieb in San Francisco und Los Angeles. Diese neue Hardware-Generation, verbaut in speziell entwickelten Elektrofahrzeugen, soll die Kosten senken, die Leistung bei schlechtem Wetter verbessern und die technische Grundlage für die bisher ambitionierteste Expansion des Unternehmens bilden.

Der Sprung zur Serienreife

Der Rollout markiert den größten Technologiesprung bei Waymo seit 2020 und signalisiert den strategischen Wechsel von der Forschung zur skalierbaren Massenvermarktung. Kernstück ist ein neu konstruiertes Sensor- und Softwarepaket. Trotz einer Reduzierung der Sensoren um 42 Prozent im Vergleich zur Vorgängergeneration in den Jaguar I-PACE-Fahrzeugen soll die Leistung deutlich gesteigert sein.

Ein neuer 17-Megapixel-Imager ermöglicht höhere Auflösung und bessere Nachtsicht. Entscheidend ist die neue Allwettertauglichkeit: Integrierte Reinigungssysteme und verbesserte Algorithmen sollen zuverlässigen Betrieb bei Regen, Nebel und sogar Schnee ermöglichen – eine frühere Schwachstelle. Diese Fähigkeit, in nordischen Städten getestet, eröffnet neue Märkte. Zudem sind die Produktionskosten laut Waymo um über 50 Prozent gesunken, ein Schlüsselfaktor für die geplante Massenproduktion.

Neue Fahrzeuge und Fabriken für den Massenmarkt

Die neue Technik debütiert im „Ojai“, einem speziell für den Robotaxi-Einsatz konstruierten Elektro-Van des chinesischen Herstellers Zeekr (Geely). Zudem wird der Waymo Driver in Tausende Hyundai Ioniq 5 integriert. Dieser Multi-Plattform-Ansatz sorgt für Flexibilität in der Lieferkette. Die Produktion der neuen Systeme läuft in Waymos Fabrik in der Metropolregion Phoenix an, die auf eine jährliche Kapazität von Zehntausenden Einheiten hochskaliert wird.

Aggressive Expansion in die ganze Welt

Die neue Technologie treibt eine historische Expansion für 2026 an. Waymo betreibt bereits kommerzielle Dienste in sechs US-Metropolregionen und absolviert rund 400.000 bezahlte Fahrten pro Woche. Noch in diesem Jahr sollen zahlreiche weitere US-Städte wie Dallas, Denver und Las Vegas folgen. Der erste internationale Start ist für London geplant, gefolgt von Tokio.

Angetrieben wird dieses Wachstum durch das Vertrauen von Investoren, das sich in einer jüngsten Finanzierungsrunde über 16 Milliarden Euro zeigte. Das Fahrtenvolumen explodierte: 2025 wurden 15 Millionen Fahrten absolviert, viermal so viele wie im Vorjahr. Insgesamt hat Waymo damit über 20 Millionen Fahrten zurückgelegt.

Wegweisend für die gesamte Branche

Waymo festigt mit diesem Schritt seine Führungsposition im hart umkämpften Sektor der autonomen Fahrzeuge. Das Unternehmen adressiert direkt die größten Herausforderungen: Skalierbarkeit und Profitabilität. Die Kombination aus Lidar, Radar und Kameras, gestützt durch einen riesigen Datenschatz aus realen Fahrten, bildet das Fundament für das Sicherheitsversprechen. Waymo gibt an, dass seine Fahrzeuge auf 127 Millionen autonom gefahrenen Kilometern zu 90 Prozent weniger Unfällen mit schweren Verletzungen führen als menschliche Fahrer.

Der unmittelbare Fokus liegt nun darauf, den neuen Fahrzeugtyp vom Mitarbeiter- in den öffentlichen Betrieb in Kalifornien zu überführen. Die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der folgenden Expansion in über ein Dutzend neuer Städte wird 2026 genau beobachtet werden – nicht nur von der Konkurrenz, sondern auch von Aufsichtsbehörden und einer gespannten Öffentlichkeit.

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