Wahnsinn um Isaac Julien: Warum diese Kunst gerade überall auftaucht – und extrem viel kostet
18.02.2026 - 10:47:25Alle reden über Isaac Julien – und wenn nicht, dann hast du die Memo einfach noch nicht bekommen.
Seine monumentalen Video-Installationen sehen aus wie Kino in XXL, laufen in den größten Museen der Welt und gehen bei Auktionen für fette Summen weg.
Frage ist: Must-See oder nur Kunst-Hype? Und: Ist das was für dein Insta-Feed – oder sogar für dein Investment-Portfolio?
Das Netz staunt: Isaac Julien auf TikTok & Co.
Julien ist kein Maler mit Leinwand, sondern einer der Stars der Video- und Installationskunst.
Mehrteilige Screens, ultra-stylische Cinematografie, Queerness, koloniale Geschichte, Poesie – seine Bilder sehen aus wie perfekt ausgeleuchtete High-Fashion-Filme, nur eben im Museum.
Seine großen Shows, zuletzt etwa in London und Paris, tauchen überall in Feeds auf: Leute filmen die Screens, slow pans, Sound-Atmosphäre, dazu Captions wie „best exhibition of the year“ oder „I cried in a museum“.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Isaac Julien Dokus, Exhibition-Walkthroughs & Reviews auf YouTube checken
- Die krassesten Isaac-Julien-Installationen im Insta-Feed entdecken
- Virale Isaac-Julien-Museumsclips & Reaction-Videos auf TikTok ansehen
Online wird er gefeiert als Meister der bewegten Bilder, andere nennen es „overproduced“ oder „zu politisch“.
Genau das macht ihn interessant: Julien ist glamourös und unbequem zugleich.
Er mischt queere Black Culture, Archivmaterial, Choreografie und Architektur zu einem Look, der sich perfekt für deinen Next-Story-Post eignet – aber inhaltlich richtig tief geht.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Isaac Julien mitreden willst, reichen ein, zwei Google-Bilder nicht. Hier sind die Key-Works, die immer wieder auftauchen – in Feeds, Katalogen und Auktionen:
-
„Looking for Langston“ (späte 1980er)
Halb Film, halb Videokunst, eine ikonische Hommage an den Dichter Langston Hughes und die queere Black Culture der Harlem Renaissance.
Stil: Schwarz-Weiß, super cineastisch, extrem zitiert in Queer- und Afro-Diaspora-Communities. Viele Kritiker sagen: Ohne dieses Werk keine heutige queere Black-Avantgarde im Museum. -
„Ten Thousand Waves“
Mehrkanalige Installation mit mehreren großen Screens, gedreht in China, mit der legendären Schauspielerin Maggie Cheung.
Es geht um Migration, Mythen und ein reales Bootsunglück vor der britischen Küste. Visuell: Nebel, Slow Motion, riesige Projektionen – ein absolutes Insta-Backdrop-Monster in jedem Museum. -
„Lessons of the Hour“
Eine mehrkanalige Videoarbeit über den abolitionistischen Redner und Autor Frederick Douglass.
High-End-Produktion, historische Kostüme, starke Zitate – hier verbindet Julien Cinematic Look mit radikaler Geschichte. Dieses Werk war in den letzten Jahren eines seiner sichtbarsten Projekte in großen Museen und sorgt immer wieder für Diskussionen über Rassismus, Repräsentation und öffentliche Denkmäler.
Skandal im klassischen Sinne? Kein „Bananen-an-der-Wand“-Drama.
Aber Julien ist immer dort, wo politische Debatten laufen: Kolonialismus, Migration, queer, Black Lives, Denkmalstürze.
Seine Kunst ist für viele ein Safe Space, für andere „zu woke“. Genau diese Spannung trägt seinen Kunst-Hype.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Du willst wissen, ob hinter dem Hype auch ein Millionen-Hammer steckt?
Kurzer Realitätscheck:
- Isaac Julien wird im Markt klar als Blue-Chip-Künstler gehandelt: Große Museen, wichtige Biennalen, renommierte Galerie-Vertretung (u.a. Victoria Miro in London).
- Auf einschlägigen Auktionsplattformen wie Sotheby's und Christie's liegen seine Top-Ergebnisse im hohen fünf- bis niedrigen sechsstelligen Bereich – vor allem für große Foto- und Video-Editionen.
- Artnet & Co. führen ihn seit Jahren als etablierten Namen der internationalen Medienkunst, kein Newcomer-Risiko, eher solide Institution.
Wichtig: Die ganz großen Mehrkanal-Installationen, also die Sachen, die du aus Museen kennst, werden oft in sehr kleinen Editionen verkauft, teilweise an Institutionen.
Das erklärt, warum die Rekordpreise nicht bei Gemälde-Level-Millionen liegen, aber trotzdem extrem hoch sind, wenn man bedenkt, dass es sich um Video- und Fotoarbeiten handelt.
Für junge Sammler:innen sind es eher die Fotowerke und kleineren Editionen, die erreichbar werden – mit Preisen, die sich im professionellen Bereich bewegen, nicht im Taschengeld-Segment.
Karriere-Quickie:
- Geboren in London, aufgewachsen als Sohn der karibischen Diaspora – dieser Background prägt seine Themen bis heute.
- Bereits früh Teil der Black-British-Art-Szene, mit Filmkollektiven und politisch aufgeladenen Videos.
- Durchbrüche mit Werken wie „Looking for Langston“ und später „Ten Thousand Waves“, Teilnahme an wichtigen Biennalen, großen Museumsschauen in Europa, den USA und darüber hinaus.
- Heute gilt er als Schlüsselfigur der queeren und postkolonialen Medienkunst, mit Professuren, Auszeichnungen und einer Museumspräsenz, von der viele nur träumen.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Du willst nicht nur Clips auf TikTok sehen, sondern selbst im abgedunkelten Raum stehen und von Screens umzingelt werden?
Dann wird's tricky: Die großen Julien-Shows sind oft zeitlich begrenzt und wandern von Stadt zu Stadt.
Nach aktuellem Check gilt:
- Aktueller Ausstellungsstatus: Konkrete neuen Ausstellungstermine, die jetzt schon offiziell gelistet sind, lassen sich online nicht eindeutig verifizieren. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die verbindlich in den kommenden Monaten feststehen und öffentlich detailliert angekündigt sind.
Heißt für dich: Wenn du Julien live erleben willst, musst du ein bisschen on the hunt bleiben.
Check am besten regelmäßig:
- Die Galerie-Seite: Aktuelle Infos und Projekte bei Victoria Miro
- Die offizielle Künstler- bzw. Projektseite: News & Ausstellungsupdates direkt vom Künstlerteam
Gerade bei Video- und Medienkunst gilt: Viele Arbeiten laufen in Gruppenausstellungen oder thematischen Shows, die nicht immer groß beworben werden – also unbedingt auch Programmseiten von großen Museen in London, Paris, Berlin, New York im Blick behalten.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wenn du nur nach reinen Deko-Bildern suchst, ist Isaac Julien nicht dein Match.
Aber wenn du auf Kino-Qualität im Museum, politische Stories, queere Perspektiven und ästhetische Wucht stehst, dann ist er ein Must-See.
Seine Arbeiten sind Instagrammable, ja – aber eben nicht leer. Hinter jedem schönen Bild steckt eine Geschichte über Macht, Körper, Migration, Begehren.
Markttechnisch ist Julien kein Lotto-Ticket-Newcomer, sondern ein etablierter Name mit solide gewachsene Nachfrage. Wer in dieses Feld einsteigt, spielt im Profi-Bereich: Editionen, institutionelle Sammlungen, komplexe Werke.
Für dich als Zuschauer:in heißt das vor allem eins: Wenn irgendwo eine große Isaac-Julien-Ausstellung auftaucht, kannst du sie getrost auf deine Kultur-Bucket-List setzen.
Und ja: Dein nächster viraler Museums-Clip könnte sehr gut in einem Raum mit seinen Leinwänden und Projektionen entstehen.
Kurz gesagt: Hype gerechtfertigt – vor allem, wenn du bereit bist, länger hinzuschauen, als ein TikTok dauert.
@ ad-hoc-news.de
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