Wahnsinn, Gilbert

Wahnsinn um Gilbert & George: Warum diese Kunst zwischen Skandal und Millionen-Hammer schwebt

18.02.2026 - 22:59:55 | ad-hoc-news.de

Sie tragen Anzug, trinken Gin – und sprengen mit ihrer Kunst jeden Rahmen. Gilbert & George sind Kult, Skandal und Investment in einem. Lohnt sich der Hype für dein Insta-Feed und dein Depot?

Alle reden wieder über Gilbert & George – ist das geniale Kunst oder einfach nur too much?

Das britische Künstler-Duo ist über 80, aber im Netz gerade so präsent wie kaum ein anderer Klassiker. Bunte Bilder, harte Themen, ewiger Anzug-Look – das ist Kunst, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht.

Sie provozieren mit Sex, Religion, Politik, Queerness und britischer Punk-Attitüde. Und trotzdem hängen ihre Werke heute in den teuersten Sammlungen der Welt – mit Preisen im Millionen-Bereich.

Das Netz staunt: Gilbert & George auf TikTok & Co.

Die Bildwelt von Gilbert & George wirkt wie gemacht fürs Smartphone: knallige Farben, harte Schwarzlinien wie Comic-Panels, dazwischen Fotos von ihren eigenen Körpern, Graffiti-Slogans, Kreuze, Blutspritzer, Sperma-Anspielungen, Stadt-Dreck.

Genau diese Mischung aus "Galerie-würdig" und "zu krass für den Familien-Chat" sorgt gerade online für ordentlich Kunst-Hype. Zwischen "Meisterwerk" und "Das darf man doch nicht zeigen" ist wirklich alles dabei.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Auf TikTok & Co. feiern viele die Duo-Ästhetik als OG-Meme-Art: immer dieselben zwei Typen, immer der gleiche Anzug, aber jedes Mal ein anderes Chaos rundherum. Andere sagen: "Das könnte doch ein KI-Filter sein" – nur dass Gilbert & George das Jahrzehnte vor Social Media erfunden haben.

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Gilbert & George mitreden willst, brauchst du ein paar Key-Pieces auf dem Schirm. Hier kommen drei Must-Know-Werke und Serien, die immer wieder auftauchen – in Ausstellungen, Büchern und Feeds.

  • "The Singing Sculpture" – lebende Skulptur als Ur-Performance
    In ihren frühen Jahren stellten sich Gilbert & George einfach selbst auf einen Tisch, bemalten ihre Gesichter bronzefarben und performten immer wieder zum Song "Underneath the Arches". Sie nannten sich "Living Sculptures" – also lebende Skulpturen. Kein Schnickschnack, kein Bühnenbild, nur zwei Typen im Anzug, die behaupten: Wir sind die Kunst. Diese Idee – Künstler als Gesamtkunstwerk – zieht sich bis heute durch alles, was sie machen.
  • Die bunten Glasfenster-Bilder – Religion trifft Clubklo
    International richtig bekannt wurden sie mit ihren großen, rasterförmigen Bildtafeln, die aussehen wie verrückte Kirchenfenster: Neonrot, Giftgelb, Tiefschwarz, dazu Fotos von sich selbst, Sperma-Flecken, Graffiti, britische Flaggen, Kreuz-Symbole, Blut, Müll, Schwulenbars, Straßenschlägereien. Diese Werke sind gleichzeitig heilig und komplett profan – irgendwas zwischen Kathedrale und Afterhour. Genau dieser Clash macht sie zum perfekten Must-See für alle, die keine sterile White-Cube-Kunst wollen.
  • "Scapegoating Pictures" & politische Serien
    In späteren Zyklen schießen sie sich immer wieder auf Themen wie Terrorangst, Brexit, Immigration, Religionskonflikte und Bigotry ein. Titel wie "Scapegoating Pictures" oder "London Pictures" wirken wie Screenshots aus einer toxischen Timeline: Schlagzeilen, Straßenmüll, Explosionen, Zigaretten, Überwachung – und immer wieder Gilbert & George, mitten im Chaos. Kein Schönreden, keine Neutralität, eher ein visuelles "So sieht unsere Welt aus, friss oder stirb".

Wichtig: Bei ihnen hängt alles zusammen. Es geht nie nur um ein einzelnes Bild, sondern um das Lebensprojekt Gilbert & George – zwei Männer, eine Rolle, eine Stadt (London), ein nie endender Bilderstrom.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Auf dem Markt sind Gilbert & George längst Blue Chip – also ganz oben im Kunst-Game. Ihre großen Arbeiten erzielen immer wieder Millionen-Hammer bei internationalen Auktionen.

Top-Häuser wie Christie's und Sotheby's führen sie regelmäßig in ihren Evening Sales. Mehrteilige Werke, besonders aus den ikonischen Serien mit starkem farbigen Raster, gehören zu den teuersten Stücken. Hier liegen die Rekordpreise im hohen sechs- bis siebenstelligen Bereich, je nach Größe, Motiv und Provenienz.

Kurz übersetzt für dich als angehende:r Sammler: Das ist keine "Geheimtipp-Nischenkunst" mehr, sondern etablierte Investment-Klasse. Die Preise sind in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsen – mit Phasen von Hype-Spitzen, wenn große Retrospektiven oder wichtige Museumsshows anstehen.

Wenn du tiefer in konkrete Zahlen einsteigen willst, lohnt sich ein Blick auf Auktions-Datenbanken wie Artnet, Sotheby's oder Christie's – dort kannst du dir die bisherigen Rekordzuschläge nach Jahr, Werkserie und Format filtern.

Warum sind Sammler bereit, so viel zu zahlen?

  • Wiedererkennungswert: Ein Gilbert-&-George-Bild erkennst du in Sekunden, egal ob auf Insta oder im Museum.
  • Kontinuität: Seit Jahrzehnten zieht das Duo ihr Konzept durch – ohne Stilwechsel im Jahresrhythmus. Das gibt Marktvertrauen.
  • Museums-Präsenz: Ihre Werke hängen in großen Häusern weltweit – das stützt den Wert massiv.

Gleichzeitig ist ihre Kunst durch den Mix aus Trash, Tabu und Hochkultur ziemlich zeitlos rebellisch. Das macht sie nicht nur für Boomer-Sammler spannend, sondern auch für eine jüngere Generation, die sich für queere Geschichte, Urban Culture und politische Bilder interessiert.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Gilbert & George sind eng mit großen Galerien verknüpft, unter anderem mit White Cube

Hier geht's zur Gilbert-&-George-Übersicht bei White Cube

Aktuell sind international immer wieder Werke des Duos in Sammlungspräsentationen und Gruppenausstellungen zu sehen, vor allem in Museen mit Fokus auf britischer und zeitgenössischer Kunst. Konkrete, offiziell angekündigte Solo-Ausstellungen, die gerade in den nächsten Monaten klar terminiert wären, lassen sich jedoch nicht verlässlich bestätigen.

Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die offiziell und eindeutig als kommende Solo-Shows mit festen Daten kommuniziert werden.

Wenn du nichts verpassen willst, gilt:

  • Check regelmäßig die Website von White Cube und anderen großen Galerien.
  • Abonniere Newsletter von Museen für zeitgenössische Kunst in London, Berlin, Paris, New York.
  • Such auf Social Media nach neuen Ausstellungsposts – oft teasern Häuser dort früher als auf der Website.

Für den schnellen Deep Dive zu Werkserien, Biografie und Projekten ist die Galerie-Seite ein guter Startpunkt:

Mehr Hintergründe, Bilder und Shows zu Gilbert & George bei White Cube entdecken

Wer sind die zwei im Anzug eigentlich?

Gilbert & George sind nicht einfach zwei Künstler, die ab und zu zusammenarbeiten, sondern eine feste Einheit. Alles entsteht gemeinsam, alles wird gemeinsam signiert, alles wird als "Gilbert & George" in die Welt geschickt.

Beide haben Kunst studiert, fanden sich in London und entschieden: Wir machen nicht das klassische Atelier-Ding mit Staffelei und Leinwand. Stattdessen erklärten sie sich selbst zu Skulpturen – mit Anzug, zurückhaltender Höflichkeit und gleichzeitig maximaler Provokation in den Bildern.

Ein paar Meilensteine, die ihren Kult-Status erklärt:

  • Frühe Performance-Zeit: Mit ihrer Living-Sculpture-Phase mischten sie die Kunstszene komplett auf, weil sie sich selbst wie Objekte behandelten und damit das klassische Werkverständnis sprengten.
  • Durchbruch mit Fotoarbeiten: Die farbigen, rasterförmigen Bilder machten sie auf dem internationalen Markt sichtbar – plötzlich waren sie nicht nur Provokateure, sondern auch Sammlungsmagneten.
  • Große Museumsshows: Retrospektiven in Top-Museen katapultierten sie endgültig in die Liga der Kanon-Künstler, die in jedem Kunstgeschichts-Buch auftauchen.

Spannend: Obwohl sie äußerlich sehr konservativ wirken – Anzug, Krawatte, strenge Routine – sind ihre Themen radikal modern: Queerness, Körper, Urban Angst, Konsum, Religion, Nationalismus. Also vieles von dem, was heute deine Timelines und Feeds bestimmt.

Stil-Check: Warum ihre Bilder so hängen bleiben

Wenn du ein typisches Werk von ihnen vor dir hast, erkennst du meistens diese Elemente:

  • Raster-Aufbau: Das Bild ist in rechteckige Felder aufgeteilt, fast wie ein gigantischer Comic-Strip oder ein Insta-Grid.
  • Grelles Farbklima: Rot, Gelb, Orange, Schwarz – nichts ist dezent, alles schreit dich an.
  • Sie selbst im Bild: Gilbert & George tauchen immer wieder als Hauptfiguren auf – starr, ernst, manchmal verzerrt oder fragmentiert.
  • Urbaner Dreck: Müll, Graffiti, Alkohol, Sexualität, Gewalt, Zeitungs-Schlagzeilen – ihre Bildwelt ist London, aber auch jede andere Großstadt.

Das ist nicht die Art Kunst, die leise im Hintergrund hängt. Das ist Frontalkonfrontation. Entweder du liebst es – oder du willst wegschauen. Genau dieses Spannungsfeld sorgt aber dafür, dass ihre Werke im Social Feed wie Magneten wirken.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du auf cleanen Minimalismus stehst, sind Gilbert & George wahrscheinlich nicht dein Ding. Wenn du aber Kunst suchst, die sich anfühlt wie ein zu krasser Screenshot aus der Realität – dann bist du hier goldrichtig.

Warum du sie auf dem Schirm haben solltest:

  • Sie sind historisch wichtig (Performance, Fotokunst, queere Geschichte) und trotzdem total anschlussfähig an heutige Bildwelten.
  • Ihr Markt ist stabil bis stark – also relevant für alle, die Kunst auch als Investment denken.
  • Ihre Werke sind maximal instagrammable – farbig, laut, erkennbar – aber mit inhaltlicher Tiefe dahinter.

Ob du am Ende sagst "Das ist das krasseste Must-See überhaupt" oder "Das ist mir echt zu viel" – egal. Gilbert & George sind einer dieser Namen, an denen du im Kunst-Universum nicht vorbeikommst.

Also: Link klicken, Bilder anschauen, Meinung bilden – und dann selbst entscheiden, ob dieser Kunst-Hype für dich eher viraler Hit oder doch nur gepflegter Kult-Schock ist.

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