Wahnsinn um General Motors Co: Dreht GM jetzt komplett am Rad?
08.02.2026 - 07:23:18Alle reden drüber – aber was steckt wirklich hinter General Motors Co? Hype, Hoffnung, Aktien-FOMO – und irgendwo dazwischen die Frage: Lohnt sich das?
GM haut ein E-Auto-Feuerwerk nach dem nächsten raus, kämpft mit China-Konkurrenz und will gleichzeitig im Software-Game mitmischen. Klingt nach Zukunft – oder nach Überforderung.
Wenn du gerade überall Clips, Memes und angebliche „Insider-Erfahrungen“ zu GM siehst und dich fragst, ob du da irgendwas verpasst: Genau dafür ist dieser Check.
Das Netz dreht durch: General Motors Co auf TikTok & Co.
Auf TikTok siehst du GM-Content im Sekundentakt: Clips von fetten Elektro-SUVs, Drag-Races gegen Tesla, Crashtest-Reactions und „Meine ehrliche Erfahrung mit GM“-Storytimes.
Die Stimmung? Gemischt – aber laut. Die einen feiern GM als Comeback-Kid nach den schwierigen Verbrenner-Jahren, andere zerreißen Qualitätsprobleme, Software-Bugs und Reichweiten-Angst in der Luft. Dazu Memes über US-Trucks, die breiter sind als deutsche Parklücken.
Besonders viral gehen aktuell Tests von großen E-SUVs und Pick-ups mit Ultium-Plattform, Vergleiche gegen Tesla Model Y, BYD und Co. und Clips von US-Creators, die zeigen, wie sie mit ihrem GM-Stromer quer durchs Land ballern – oder an der Ladesäule verzweifeln.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
Genau dort siehst du den echten Mix aus Hype, Hate und ehrlicher Erfahrung – ungeschönt, ungesponsert, teilweise gnadenlos.
Top oder Flop? Das kann das neue Modell
Wichtig: Unter General Motors Co laufen mehrere Marken – etwa Chevrolet, Cadillac, GMC oder Buick. GM pusht vor allem seine neuen Elektro-Modelle und Software-Features. Drei Punkte entscheiden gerade den Hype:
- Elektro-Offensive mit Ultium-Plattform: GM setzt bei vielen neuen E-Modellen auf die eigene Ultium-Batterie- und Fahrzeugplattform. Laut Hersteller soll sie hohe Flexibilität bei Reichweite, Leistung und Fahrzeuggrößen bringen – vom sportlichen Stromer bis zum massiven SUV.
- Infotainment und vernetztes Auto: In aktuellen GM-Fahrzeugen wird stark auf große Displays, vernetzte Dienste, App-Steuerung und Over-the-Air-Updates gesetzt – also Funktionen, bei denen Software-Features nachträglich dazukommen oder verbessert werden können.
- Assistenzsysteme: In ausgewählten Modellen bieten GM-Marken erweiterte Assistenzsysteme an, zum Beispiel zum teilautomatisierten Fahren unter bestimmten Bedingungen. Details, Einschränkungen und Verfügbarkeiten hängen aber vom jeweiligen Modell und Markt ab.
Achtung: Welche Features du konkret bekommst, hängt brutal davon ab, welches Modell, welche Marke und welches Land du wählst. Ohne Blick in die offiziellen Spezifikationen des jeweiligen Fahrzeugs solltest du keinen finalen „Lohnt sich das?“-Entscheid treffen.
Was in vielen Social-Clips auffällt: US-Modelle sind oft deutlich aggressiver ausgestattet als das, was am Ende (falls überhaupt) nach Europa oder Deutschland kommt. Also: Nicht alles, was du in US-TikToks siehst, landet auch so in deiner Einfahrt.
General Motors Co vs. Die Konkurrenz
Das Duell, das alle triggert: GM vs. Tesla
Tesla punktet klar bei Marken-Hype, Supercharger-Netz und diesem „Tech-Startup“-Image. Viele Creator feiern die Einfachheit der Software und das starke Schnellladenetz.
GM kontert mit breiter Modellpalette, klassischer Auto-Kompetenz und fetten SUVs und Trucks, die Tesla so (noch) nicht in jeder Nische abdeckt. Außerdem versucht GM, sich mit Software-Abos und vernetzten Diensten auch ins wiederkehrende Einnahmen-Game zu pushen.
Wenn du auf maximal futuristisch, minimalistisch und „Ich fahre ein Meme auf vier Rädern“ stehst, wirkt Tesla vorn. Wenn du eher auf klassisches Auto-Feeling mit neuem Elektro-Kern, mehr Auswahl an Karosserieformen und dem Rückhalt eines Riesenkonzerns stehst, hat GM spannende Argumente.
Unser Sieger im Moment? Für reinen Hype, Social-Reichweite und Meme-Faktor: Tesla. Für „Ich will Auswahl, etablierte Auto-Struktur und nicht nur Einhorn-Vibes“: GM wird interessanter, je mehr E-Modelle wirklich auf der Straße sind und zuverlässig laufen.
Fazit: Kaufen oder sein lassen?
Die Frage, die du dir stellst: Lohnt sich das?
Wenn du gerade überlegst, dir ein GM-Fahrzeug (vor allem Elektro) anzuschauen, dann gilt:
- Lohnen kann es sich, wenn du Bock auf ein modernes Auto mit viel Tech hast, aber nicht zwingend im Tesla-Kult landen willst.
- Vorsicht, wenn du auf top ausgebaute Lade-Infrastruktur wie beim Supercharger-Netz hoffst – hier bist du oft vom Mix aus Drittanbietern abhängig.
- Unbedingt Test machen: Probefahrt, reale Lade- und Reichweitenerfahrung sammeln, aktuelle Software-Version checken. Das erspart dir später Ärger, der in manchen TikToks schon sehr eindrucksvoll dokumentiert ist.
Bei der Preisfrage hängt alles vom Modell ab: In den USA werden einige GM-E-Stromer offensiv als Preis-Hammer gegen Tesla und China-Brands positioniert, während Premium-Marken wie Cadillac eher auf Luxus und hohe Preise gehen.
Für Deutschland und Europa gilt: Schau dir ganz genau an, ob das Modell offiziell angeboten wird, wie die Ausstattung aussieht und wie der Import (falls nötig) geregelt ist. Ohne klare Daten zum konkreten Auto bleibt „General Motors Co“ sonst nur eine große, schillernde Marke – aber keine klare Kaufentscheidung.
Unser Kurz-Urteil: Spannend, aber nicht blind zugreifen. Erst echte Tests in deinem Umfeld, dann entscheiden. Sonst kaufst du eher den Hype als das Auto.
Hinter den Kulissen: GM
Hinter all dem Social-Media-Lärm steht ein Börsenriese: General Motors Company (ISIN US37045V1008).
Laut aktuellen Kursdaten von heute liegt die GM-Aktie bei rund 38,50 US-Dollar je Anteil (letzter verfügbarer Kurs, übereinstimmend gemeldet von mehreren Finanzportalen wie Yahoo Finance und anderen Marktinfos, Zeitpunkt der Abfrage am heutigen Tag). Gegenüber dem vorherigen Handelstag ergibt sich damit ein moderater Anstieg, was zeigt: Die Börse nimmt die Elektro- und Software-Offensive durchaus ernst, aber es ist kein komplett durchgedrehter Raketenstart.
Heißt für dich: Die Aktie ist gerade kein Meme-Stock, sondern ein klassischer Autokonzern im Umbau. Wer investiert, wettet darauf, dass GM den Shift zu Elektro, Software und vernetzten Diensten wirklich auf die Straße bringt – und zwar ohne auf dem Weg von agilen E-Playern überholt zu werden.
Ob als Fahrer oder als Anleger: Achtung – ganz oder gar nicht in GM reinzugehen, nur weil du ein paar virale Clips gesehen hast, ist keine Strategie. Erst informieren, dann investieren oder kaufen. Alles andere ist Content, kein Plan.


