Volkswagen, Aktie

Volkswagen Aktie: Zwickau wird Recycling-Zentrum

21.01.2026 - 17:45:31

Volkswagen investiert 90 Millionen Euro, um das Werk Zwickau bis 2030 zum zentralen Standort für Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Die Neuausrichtung sichert 1.000 Jobs und wird vom Land Sachsen gefördert.

Volkswagen investiert bis zu 90 Millionen Euro in den Umbau des Werks Zwickau zum konzernweiten Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft. Ab 2030 sollen dort jährlich bis zu 15.000 Fahrzeuge zerlegt und aufbereitet werden. Das Land Sachsen fördert das Projekt mit rund 10,8 Millionen Euro. Die strategische Neuausrichtung sichert 1.000 Arbeitsplätze am Standort.

Der Konzern reagiert damit auf Überkapazitäten an den deutschen Standorten. Die Autoproduktion in Zwickau wird zurückgefahren, mehrere Modelle wandern an andere Fabriken ab. Der Standort mit aktuell rund 8.500 Beschäftigten erhielt die neue Geschäftssparte laut einer Vereinbarung von Ende 2024 als Kompensation.

Was passiert konkret mit den Fahrzeugen?

Die Demontage startet schrittweise: 2025 beginnt der Betrieb mit 500 Fahrzeugen, ab 2027 steigt die Zahl kontinuierlich. Einzelne Bauteile werden für Gebrauchtwagen wiederverwendet, Rohstoffe zurückgewonnen. Der Konzern investiert in neue Anlagen und KI-Anwendungen.

Andreas Walingen, Verantwortlicher für Kreislaufwirtschaft, sieht darin einen strategischen Vorteil: Volkswagen macht sich unabhängiger vom weltweiten Rohstoffhandel, senkt den CO2-Fußabdruck der Fahrzeuge und erschließt neue Geschäftsmodelle. Von Zwickau aus sollen künftig Standards festgelegt und das Know-how für andere Standorte weltweit bereitgestellt werden.

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Traton treibt VW-Aktie zusätzlich an

Positiv wirkte sich auch die Performance der Nutzfahrzeugtochter Traton aus. Die VW-Tochter legte zur Wochenmitte fast fünf Prozent zu und gehörte damit zu den drei stärksten MDAX-Werten. Traton erreichte 2025 die gesteckten Ziele bei Umsatz und bereinigter operativer Marge von 6,3 Prozent.

Besonders überraschte der freie Mittelzufluss im Fahrzeuggeschäft. Der Netto-Cashflow lag laut vorläufigen Zahlen über der Prognosebandbreite von bis zu 1,5 Milliarden Euro und übertraf auch die Analystenschätzungen. JPMorgan-Analyst Akshat Kacker führt dies vor allem auf Inventaroptimierungen zurück.

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