Volkswagen Aktie: Historischer Durchbruch
20.02.2026 - 12:59:44 | boerse-global.deJahrzehntelanger Widerstand ist beendet: Volkswagen schafft in den USA Fakten und besiegelt einen historischen Pakt mit der Gewerkschaft UAW. Wrend dieser Schritt Ruhe in das Werk in Chattanooga bringt, verharren die Anleger vor der entscheidenden Bilanzvorlage im März jedoch in Lauerstellung. Ist die strategische Klarheit der Vorbote für eine nachhaltige Stabilisierung?
Am Donnerstag bestätigte Volkswagen of America die Ratifizierung des ersten Tarifvertrags für das Werk in Chattanooga. Damit schließt der Konzern eine signifikante Lücke im globalen Fertigungsverbund, denn der Standort in Tennessee operierte bislang als einziger weltweit ohne Arbeitnehmervertretung.
Die Einigung beendet einen monatelangen Verhandlungsprozess nach der gewerkschaftlichen Organisierung im Vorjahr. Für die Produktion von Modellen wie dem ID.4 und dem Atlas bedeutet dies künftig fest geregelte Arbeitsbedingungen. Analysten werten den Schritt als wichtige Befriedung der Arbeitsbeziehungen in Nordamerika, weisen aber gleichzeitig auf die damit verbundenen steigenden Personalkosten hin.
Neuaufstellung in Wolfsburg
Parallel zum Arbeitsfrieden in den USA schärft der Konzern sein personelles Profil. Andreas Mindt übernimmt die Position des Konzern-Designchefs. Diese Personalie unterstreicht den Anspruch des Managements, die visuelle Identität der Marken im Elektro-Zeitalter deutlicher herauszuarbeiten ? ein notwendiger Schritt, um sich im verschärften globalen Wettbewerb visuell abzugrenzen.
Markt wartet auf Zahlen
Trotz der strategischen Fortschritte zeigt sich die Aktie im Xetra-Handel abwartend. Mit einem aktuellen Kurs von 102,95 Euro notiert das Papier heute zwar 0,98 Prozent im Plus, bewegt sich aber weiterhin knapp unter der 50-Tage-Linie von 103,08 Euro. Die leichte Erholung zum Wochenausklang kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Performance seit Jahresanfang mit einem Minus von knapp 3 Prozent noch Luft nach oben lässt.
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Der entscheidende Impuls fehlt bislang, da die Marktteilnehmer keine Risiken vor der Offenlegung der Bücher eingehen wollen.
Alle Blicke richten sich nun auf den 10. März 2026. An diesem Datum präsentiert der Konzern die detaillierten Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Maßgeblich für die weitere Kursrichtung wird sein, ob die operative Marge tatsächlich in der prognostizierten Bandbreite von 2,0 bis 3,0 Prozent landet und wie das Management die Kostenbelastung durch den neuen US-Tarifvertrag für das laufende Jahr quantifiziert.
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