Virgin, Galactic

Virgin Galactic Aktie: Teurer Neustart

01.04.2026 - 00:23:38 | boerse-global.de

Virgin Galactic nimmt nach zweijähriger Pause wieder Buchungen an und setzt den Ticketpreis auf 750.000 US-Dollar. Das Unternehmen plant einen konkreten Fahrplan für Testflüge und den kommerziellen Betriebsstart.

Virgin Galactic Aktie: Teurer Neustart - Foto: über boerse-global.de

Virgin Galactic öffnet nach zweijähriger Pause wieder die Auftragsbücher für Weltraumtouristen. Mit einem Ticketpreis von 750.000 US-Dollar pro Sitzplatz setzt das Unternehmen die preisliche Hürde für eine begrenzte Tranche von 50 Reservierungen deutlich höher an als in der Vergangenheit. Dieser strategische Schritt erfolgt zeitgleich mit der Ankündigung eines straffen Zeitplans für die kommenden Monate.

Der Weg zum Linienflug

Das Unternehmen hat gestern nach Vorlage der Jahreszahlen für 2025 einen konkreten Fahrplan präsentiert. Bereits im April 2026 sollen die Bodentests für das erste neue Raumschiff beginnen. Verläuft alles nach Plan, folgen im dritten Quartal die ersten Testflüge, bevor im vierten Quartal der kommerzielle Betrieb aufgenommen wird.

Langfristig plant das Management eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten. Ein zweites Raumschiff soll zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 einsatzbereit sein. Ziel ist eine Taktung von zunächst vier Flügen pro Monat, die bis zum zweiten Quartal 2027 auf über zehn Starts gesteigert werden soll.

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Finanzen und Schuldenmanagement

Die finanzielle Lage bleibt angespannt, zeigt jedoch Tendenzen der Stabilisierung. Im vierten Quartal 2025 belief sich der Nettoverlust auf 63 Millionen US-Dollar, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum (76 Millionen US-Dollar) darstellt. Der Jahresumsatz für 2025 lag bei lediglich 2 Millionen US-Dollar, während der Gesamtverlust 279 Millionen US-Dollar erreichte.

Ein wichtiger Faktor für die Liquidität ist die Neuordnung der Verbindlichkeiten. Virgin Galactic konnte die Fälligkeit bestehender Schulden bis Dezember 2028 verlängern. Zudem wurden vertragliche Zahlungen in Höhe von 142 Millionen US-Dollar gestrichen. Mit einem Cash-Bestand von 338 Millionen US-Dollar zum Jahresende verschafft sich das Unternehmen den nötigen Spielraum bis zum geplanten Marktstart.

Für das laufende erste Quartal 2026 rechnet das Management mit einem negativen freien Cashflow zwischen 90 und 95 Millionen US-Dollar. Im April stehen die ersten Bodentests auf dem Programm, gefolgt von den entscheidenden Flugtests im dritten Quartal. Diese Termine bilden die Grundlage für den angestrebten kommerziellen Start Ende des Jahres.

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