Verizon Aktie: Goldman Sachs erhöht
26.03.2026 - 09:40:21 | boerse-global.deVerizon setzt auf eine neue Strategie, um das Vertrauen der Anleger zu stärken. Mit einer angepassten Berichterstattung will der Konzern ab 2026 die Profitabilität seines Kerngeschäfts deutlicher hervorheben. Goldman Sachs reagiert bereits mit einer optimistischeren Einschätzung auf diese Pläne.
Analyst Michael Ng hat das Kursziel für den Telekommunikationsriesen von 50 auf 55 US-Dollar angehoben und bekräftigt seine Kaufempfehlung. Hintergrund ist eine geplante Änderung der Segmentberichterstattung, die ab dem ersten Quartal 2026 greift. Verizon möchte künftig Kennzahlen wie das EBITDA und den freien Cashflow stärker in den Mittelpunkt rücken.
Fokus auf Cashflow und Transparenz
Marktbeobachter werten diesen Schritt als Versuch, die Ertragskraft des kapitalintensiven Geschäftsmodells verständlicher zu machen. Durch die neue Struktur soll deutlicher werden, wie Verizon trotz hoher Investitionen in die Infrastruktur attraktive Renditen für Aktionäre erwirtschaftet.
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Die fundamentale Basis dafür scheint stabil. Im Geschäftsjahr 2024 generierte das Unternehmen einen freien Cashflow von 19,8 Milliarden US-Dollar. Besonders der Bereich Fixed Wireless Access (FWA) erweist sich als Wachstumstreiber. Hier stiegen die Umsätze im vierten Quartal 2024 im Jahresvergleich um 51,6 Prozent. Inzwischen nutzen rund 4,6 Millionen Kunden diesen Dienst, was ein wichtiges Standbein für das künftige Wachstum darstellt.
Dividende bleibt zentrales Argument
Für einkommensfokussierte Anleger bleibt Verizon eine feste Größe. Die aktuelle Quartalsdividende von 0,7075 US-Dollar entspricht einer Rendite von etwa 5,7 Prozent. Bemerkenswert ist die Beständigkeit der Ausschüttungen: Seit 20 Jahren steigert der Konzern seine Dividende kontinuierlich, was die Verlässlichkeit gegenüber den Aktionären unterstreicht.
Allerdings spiegelt der aktuelle Kurs bereits einen Teil des Optimismus wider. Mit einem Plus von fast 26 Prozent seit Jahresbeginn notiert die Aktie bei 43,50 Euro nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 45,06 Euro. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von fast 80 deutet zudem auf eine kurzfristig überkaufte Marktlage hin.
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Management einen Gewinn je Aktie zwischen 4,90 und 4,95 US-Dollar an. Die ersten Ergebnisse unter der neuen Berichtsstruktur im Frühjahr 2026 werden als Gradmesser für die Erreichung dieser Ziele dienen.
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