Verbraucherzentrale NRW startet Beratungsoffensive für Sanierung
08.02.2026 - 03:30:12Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen reagiert mit einer Beratungsoffensive auf den hohen Informationsbedarf von Hausbesitzern. Im Februar und März bietet sie kostenfreie Veranstaltungen und persönliche Beratungen an. Steigende Energiekosten und komplexe gesetzliche Vorgaben treiben die Nachfrage.
Heizungstausch: Pflicht, Planung, Wärmepumpe
Ein zentrales Thema ist der Austausch veralteter Heizungen. Viele Kessel sind älter als 20 Jahre und arbeiten ineffizient. Die Experten informieren über Alternativen wie Wärmepumpen und klären über die gesetzliche Beratungspflicht auf. Diese greift, wenn eine rein fossil betriebene Heizung eingebaut werden soll.
Spezielle Infotage, etwa zum Thema Wärmepumpe in Gütersloh Anfang März, erläutern die technischen Voraussetzungen. Welches System passt zu welchem Haus?
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Gebäudehülle dämmen: Wo lohnt sich die Investition?
Die Dämmung von Fassade, Dach und Keller ist ein Schlüssel zur Energieeffizienz. Sie reduziert Wärmeverluste und kann den Immobilienwert steigern. Bei Veranstaltungen machen die Berater Schwachstellen mit Wärmebildkameras sichtbar.
Anhand von Beispielrechnungen zeigen sie die Amortisation: Ein Wärmedämmverbundsystem kann sich mit Förderung bereits nach acht bis 15 Jahren rechnen – besonders, wenn ohnehin Fassadenarbeiten anstehen.
Eigenen Strom erzeugen: Solar für Dach und Balkon
Die eigene Stromproduktion wird immer populärer. Die Verbraucherzentrale klärt in Online-Vorträgen über Photovoltaik-Anlagen für das Dach und Steckersolar-Geräte für den Balkon auf. Letztere ermöglichen auch Mietern, Grundverbraucher wie Kühlschrank oder Router mit Solarstrom zu betreiben.
Die Beratung deckt Planung, Wirtschaftlichkeit und die notwendigen Anmeldungen ab.
Zwischen Förderung und Haushaltskürzungen
Der politische Rahmen macht die Beratung aktuell so relevant. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt für neue Heizungen einen 65-Prozent-Erneuerbaren-Anteil vor. Neue Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern haben zudem Sanierungspflichten.
Die staatliche Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist ein wichtiger Anreiz. Doch der Bundeshaushaltsentwurf für 2026 sieht Kürzungen vor – ein Unsicherheitsfaktor für viele Sanierungspläne.
Steigender Bedarf: Kommunen werden aktiv
Für die kommenden Jahre erwarten die Experten einen weiter wachsenden Beratungsbedarf. Die fortschreitende kommunale Wärmeplanung wird die Wärmeversorgung in Stadtteilen konkretisieren und den Handlungsdruck erhöhen.
Die unabhängigen Angebote der Verbraucherzentrale, oft mit lokalen Partnern, bieten dann Orientierung in einem dynamischen Markt. Sie helfen, wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Entscheidungen zu treffen.
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