VanEck Gaming ETF: Hardware-Schub
26.02.2026 - 10:55:31 | boerse-global.deDie Gaming-Branche befindet sich mitten in einem neuen Hardware-Zyklus, der die Dynamik im Sektor grundlegend verändert. Während Rekordzahlen führender Halbleiter-Hersteller für frischen Wind sorgen, steht der VanEck Video Gaming and eSports ETF vor einer entscheidenden Phase. Können die starken Impulse aus dem Hardware-Bereich die jüngste Schwächephase des Fonds dauerhaft beenden?
Nvidia liefert starke Impulse
Der Halbleiter-Riese Nvidia hat am 25. Februar 2026 mit einem Umsatzsprung auf 68,1 Milliarden US-Dollar die Markterwartungen deutlich übertroffen. Besonders das Gaming-Segment glänzte mit einem Zuwachs von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, getrieben durch die neue Blackwell-Architektur und Fortschritte bei Grafiktechnologien. Da Nvidia eine der Kernpositionen im VanEck-ETF einnimmt, stützt dieser Erfolg die tech-lastige Ausrichtung des Portfolios maßgeblich.
Trotz dieser positiven Nachrichten aus der Chip-Industrie notiert der ETF mit aktuell 15,85 AUD noch rund 26 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 31,2 nähert sich das Papier jedoch einer Zone, die technisch oft als überverkauft gilt, was nach dem jüngsten Kursrückgang für Stabilisierung sorgen könnte.
Konsolen-Zyklus und Marktprognosen
Neben den Komponenten-Herstellern rückt die Leistung der Konsolen-Produzenten in den Fokus. Die Nintendo Switch 2 verkaufte sich seit ihrem Marktstart im Juni 2025 bereits über 17 Millionen Mal. Zwar meldete das Unternehmen ein massives Gewinnplus, doch steigende Kosten für Speicherchips sorgten zuletzt für Volatilität bei der Aktie. Marktbeobachter von Circana prognostizieren dennoch ein Rekordjahr für 2026: Die Gesamtausgaben für Videospiele in den USA könnten auf fast 63 Milliarden US-Dollar steigen, getrieben durch eine reifere Software-Bibliothek der neuen Konsolengeneration.
Umschichtung im März geplant
Anleger sollten Mitte März im Blick behalten, wenn das planmäßige vierteljährliche Rebalancing des ETF ansteht. Da Titel wie Nvidia und AMD zuletzt stark an Wert gewonnen haben, könnten sie die interne Obergrenze von 8 Prozent pro Einzelwert überschreiten.
Dies würde eine Umverteilung des Kapitals von den hoch bewerteten Chip-Werten hin zu Spiele-Publishern wie Electronic Arts oder Take-Two Interactive bedeuten. Dieser Schritt ist notwendig, um die Diversifikationsregeln des zugrunde liegenden Index einzuhalten und das Klumpenrisiko im Halbleitersektor zu begrenzen.
Das Rebalancing Mitte März wird die Weichen für die künftige Gewichtung zwischen Hardware-Produzenten und Software-Entwicklern neu stellen. Damit entscheidet sich, wie stark der Fonds von der erwarteten Erholung des breiten Gaming-Marktes im restlichen Jahr 2026 profitieren kann.
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