Väter leiden still an postpartaler Depression
06.02.2026 - 21:12:12Auch Väter entwickeln nach der Geburt eines Kindes Depressionen. Experten schlagen Alarm und fordern ein Umdenken im Gesundheitssystem. Bislang werden die psychischen Belastungen von Männern systematisch übersehen.
Ein unterschätztes Risiko für die ganze Familie
Die Zeit rund um die Geburt ist für viele Väter eine enorme psychische Herausforderung. Schätzungen zufolge sind fünf bis zehn Prozent der Väter von einer postpartalen Depression (PPD) betroffen. Die tatsächliche Zahl könnte sogar höher liegen, denn Männer zeigen Symptome oft anders: durch Reizbarkeit, Aggression oder sozialen Rückzug statt durch klassische Traurigkeit.
Ein Hauptrisikofaktor ist eine Depression der Mutter. Fällt der Vater als emotionaler „Schutzpuffer“ weg, hat das direkte Folgen für das Kind. Studien belegen: Psychische Probleme des Vaters können die soziale, emotionale und kognitive Entwicklung des Nachwuchses negativ beeinflussen.
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Der Druck des „neuen Vaters“
Moderne Väter wollen präsent und engagiert sein. Dieses Ideal kollidiert jedoch häufig mit der Realität aus Beruf, gesellschaftlichen Erwartungen und der komplett neuen Familiendynamik. Die Diskrepanz erzeugt enormen Druck.
Die Geburt verändert alles – die Paarbeziehung, das soziale Leben, die eigene Identität. Viele fühlen sich auf diese Transition schlecht vorbereitet. Die Folge: ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen, die oft im Verborgenen bleiben.
Eine gefährliche Lücke im Gesundheitssystem
Während für Mütter routinemäßige Screenings auf PPD etabliert sind, fehlen Väter im System. Sie werden in der peripartalen Versorgung kaum angesprochen. Das mangelnde Bewusstsein bei Fachpersonal und in der Gesellschaft führt dazu, dass ihre Leiden unerkannt bleiben.
Experten fordern deshalb:
* Routinescreenings auch für Väter
* Gezielte Aufklärung, um das Stigma zu brechen
* Ausbau spezifischer Beratungs- und Therapieangebote für Männer
Die Zukunft ist familienzentriert
Die Lösung liegt in einem Ansatz, der die gesamte Familie in den Blick nimmt. Eine stabile psychische Gesundheit des Vaters ist ein entscheidender Schutzfaktor für Mutter und Kind. Projekte, die die Vaterperspektive erforschen, sind ein erster Schritt.
Letztlich geht es darum, ein Unterstützungssystem zu schaffen, das Vätern hilft, ihre Rolle gesund auszufüllen. Davon profitiert am Ende die gesamte Gesellschaft.
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