V-Sitz, Fitness-Trend

V-Sitz wird zum Fitness-Trend 2026

01.01.2026 - 21:53:12

Der V-Sitz löst klassische Bauchübungen als neues Top-Training ab. Der Trend zu statischen Halteübungen für tiefe Rumpfkraft dominiert die Fitnessstudios im neuen Jahr.

Der V-Sitz löst den Crunch als neue Top-Bauchübung ab. Pünktlich zum Neujahrsanfang setzen Fitnessstudios und Trainer auf die statische Halteübung. Sie folgt damit dem Trend zu funktionaler Rumpfkraft, den der weltweit führende Verband ACSM für dieses Jahr vorhersagte.

Warum der V-Sitz jetzt kommt

Millionen starten heute mit ihren Neujahrsvorsätzen – und finden in vielen Studios veränderte Trainingspläne vor. Statt dynamischer Wiederholungen steht plötzlich statisches Halten im Fokus. Der Grund: Der American College of Sports Medicine (ACSM) kürte „Balance und Rumpfstabilität“ zu einem der Top-5-Fitness-Trends 2026.

Der V-Sitz, auch als Pilates-„Teaser“ bekannt, bringt genau das. Er aktiviert nicht nur die sichtbaren Bauchmuskeln, sondern vor allem die tiefe Rumpfmuskulatur. Diese ist entscheidend für einen gesunden Rücken und stabile Bewegungen im Alltag.

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Mehr als nur Bauchtraining

Was macht die Übung so besonders? Sie ist eine dreifache Herausforderung für den Körper:

  • Tiefenaktivierung: Der Musculus transversus abdominis – das natürliche Korsett des Körpers – wird maximal gefordert.
  • Ganzkörper-Spannung: Hüftbeuger, Oberschenkel und die Balance müssen gleichzeitig arbeiten.
  • Gelenkschonend: Im Gegensatz zu Sit-ups wird die Wirbelsäule nicht gebeugt, sondern in einer neutralen Position stabilisiert.

„Der V-Sitz testet echte, funktionelle Kraft“, erklärt ein Sportwissenschaftler. „Wer ihn sicher halten kann, hat einen stabilen Kern – das ist die Basis für jede Sportart und schützt vor Rückenschmerzen.“

Technologie treibt den Trend

Auch der absolute Top-Trend des ACSM-Berichts spielt eine Rolle: Wearable Technology. Moderne Fitness-Tracker können immer besser messen, wie ruhig und stabil jemand eine Halteübung ausführt. Die „Time under Tension“ beim V-Sitz wird so zum neuen, trackbaren Erfolgsmaß – nicht mehr nur die Anzahl der Wiederholungen.

Gleichzeitig profitiert derTrend vom ungebrochenen Pilates-Boom. Die aus dieser Disziplin stammende Übung findet nun den Weg in das Training von Hobbyathleten und Profisportlern.

Einfach, aber nicht leicht

Die Beliebtheit des V-Sitzes hat einen praktischen Grund: Man braucht keine Geräte. Das macht ihn zur idealen Übung für kurze Workouts zwischendurch, etwa im Home-Office.

Doch Experten warnen: Der V-Sitz ist anspruchsvoll. Einsteiger sollten mit angewinkelten Beinen beginnen, um den unteren Rücken nicht zu überlasten. Die korrekte Progression ist entscheidend.

Die Botschaft für 2026 ist klar: Es geht nicht mehr um den schnellen „Sixpack“, sondern um nachhaltige Stabilität und Körperbeherrschung. Der V-Sitz steht genau dafür.

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