V Sit-Ups: Die anspruchsvolle Core-Herausforderung
04.02.2026 - 15:14:12V Sit-Ups gelten als Königsdisziplin für eine starke Körpermitte. Die Übung, auch „Klappmesser“ genannt, fordert die gesamte Rumpfmuskulatur heraus – doch sie birgt auch Risiken. Experten warnen vor einer falschen Ausführung.
So geht der V Sit-Up richtig
Die Ausgangsposition ist die Rückenlage. Arme und Beine sind gestreckt. Nun hebst du Oberkörper und Beine gleichzeitig an, bis sich Hände und Füße über der Hüfte treffen. Der Körper bildet ein „V“. Der entscheidende Fehler: Schwung holen. Die Bewegung muss kontrolliert und allein aus der Bauchmuskulatur kommen. Senke dich langsam wieder ab, um die Spannung zu halten.
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Die häufigsten Fehler:
* Schwungholen mit Armen oder Beinen
* Abheben der Lendenwirbelsäule vom Boden
* Zu schnelle, unkontrollierte Bewegung
Diese Muskeln werden gefordert
V Sit-Ups sind ein Ganzkörper-Workout für den Core. Primär aktivierst du den geraden und die schrägen Bauchmuskeln. Besonders wertvoll ist die Einbeziehung der tiefen Rumpfmuskulatur, die wie ein natürliches Korsett wirkt. Sie stabilisiert die Wirbelsäule und kann Rückenschmerzen vorbeugen. Sekundär sind Hüftbeuger und unterer Rücken gefordert.
Einsteiger sollten Alternativen wählen
Die Übung ist hochanspruchsvoll. Ohne ausreichende Grundkraft drohen Überlastung und Schmerzen im unteren Rücken. Besser für Anfänger sind diese Vorübungen und Alternativen:
- Tuck-Ups: Ziehe die angewinkelten Knie zur Brust, anstatt die Beine gestreckt zu heben.
- Planks: Der Unterarmstütz trainiert den Core schonend und statisch.
- Beinheben: Gestreckte oder angewinkelte Beine langsam anheben und senken.
- Russian Twists: Für die schrägen Bauchmuskeln.
Mehr als nur ein Sixpack
Das Core-Training hat sich gewandelt. Es geht nicht mehr nur um Optik, sondern um funktionale Kraft für Alltag und Sport. Eine starke Körpermitte verbessert die Leistung in fast jeder Disziplin und beugt Verletzungen vor. V Sit-Ups fördern genau dieses Zusammenspiel der Muskeln.
Doch Experten mahnen: Einseitiges Training kann zu Dysbalancen führen. Wer nur Bauchmuskeln krümmt, muss auch die Gegenspieler im Rücken stärken. Die Zukunft gehört ausgewogenen Plänen, die dynamische Übungen wie den V Sit-Up mit stabilisierenden Halteübungen kombinieren.


