KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 03.11.2025 - 17.00 Uhr

03.11.2025 - 17:05:00

USA: ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie trübt sich unerwartet einTEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Oktober unerwartet eingetrübt.

USA: ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie trübt sich unerwartet ein

TEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Oktober unerwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 0,4 Punkte auf 48,7 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einem Anstieg auf 49,5 Punkte gerechnet.

ROUNDUP: OECD sieht große Lücken bei Jobs und Löhnen für Migranten

PARIS/BRÜSSEL - Migrantinnen und Migranten werden in Deutschland im Vergleich zu Einheimischen deutlich seltener angestellt als in anderen OECD-Ländern und bekommen beim Jobeinstieg auch weniger Geld. Angesichts der großen Unterschiede sollten Deutschland und andere Staaten mehr ausländische Qualifikationen anerkennen, empfiehlt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem jährlichen Migrationsbericht.

ROUNDUP/Entlastung: Reiche kündigt Industriestrompreis ab 2026 an

BERLIN - Energieintensive Unternehmen in Deutschland sollen ab 2026 durch einen staatlich subventionierten Industriestrompreis entlastet werden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte in Berlin: "Ich gehe davon aus, dass wir den Industriestrompreis zum 1. 1. 2026 einführen werden."

ROUNDUP/Eurozone: Industriestimmung erreicht Wachstumsschwelle

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Oktober wie erwartet leicht verbessert. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf genau 50,0 Punkte, wie S&P am Montag in London laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde exakt die Schwelle erreicht, ab der von einem Wachstum auszugehen ist. Volkswirte hatten im Schnitt mit dieser Bestätigung der Erstschätzung von 50,0 Punkten gerechnet.

Großbritannien: Industriestimmung hellt sich etwas mehr als erwartet auf

LONDON - In der britischen Industrie hat sich die Stimmung im Oktober etwas mehr als erwartet aufgehellt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg im Oktober um 3,5 Punkte auf 49,7 Punkte, wie das Marktforschungsunternehmen S&P Global am Montag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten eine Bestätigung der Erstschätzung von 49,6 Punkten gerechnet.

Trump: Ohne Zölle fährt unsere Wirtschaft zur Hölle

WASHINGTON - Wenige Tage vor einem entscheidenden Gerichtstermin zur Rechtmäßigkeit seiner Zölle hat US-Präsident Donald Trump vor schwersten Folgen für die US-Wirtschaft gewarnt, sollten die Abgaben vom obersten US-Gericht gekippt werden. Auf die Frage, was dann passiere, sagte Trump in einem Interview mit dem US-Sender CBS: "Ich denke, unsere Wirtschaft wird unermesslichen Schaden nehmen. Sie wird zur Hölle fahren." Die Zölle seien "das wichtigste Thema, das der Oberste Gerichtshof in 100 Jahren behandelt" habe, sagte Trump in dem Gespräch, das am Sonntag (Ortszeit) ausgestrahlt wurde.

Bundesbank-Chef fordert längeres Arbeiten für mehr Wohlstand

FRANKFURT - Bundesbank-Präsident Joachim Nagel plädiert mit Blick auf die schwache deutsche Wirtschaft für eine spätere Rente. "Wir müssen uns, auch wenn es unangenehm ist, ehrlich machen. Wir sind eine alternde Gesellschaft. Wir müssen aus Sicht der Bundesbank länger arbeiten, um uns den Wohlstand zu erhalten, den Generationen seit dem Ende des 2. Weltkriegs aufgebaut haben", sagte Nagel im Gespräch mit "Table.Briefings".

Klingbeil fordert Ende aller Stahlimporte aus Russland

BERLIN - Vizekanzler Lars Klingbeil fordert vor dem "Stahlgipfel" im Kanzleramt an diesem Donnerstag härtere Maßnahmen gegen Russland. Es müsse schnell ein "vollständiges Ende aller Stahlimporte aus Russland geben", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Wirtschaft fordert von Regierung mehr Engagement in Afrika

ACCRA - Die deutsche Wirtschaft fordert von der Bundesregierung ein größeres Engagement in Afrika. "Die Wirtschaftsdiplomatie auf diesem zunehmend wichtigen, aber immer noch unterschätzten Kontinent sollte auch in der Bundesregierung einen höheren Stellenwert haben", sagte Christoph Kannengießer, der Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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