Unternehmen erklären Meetings den Krieg
19.01.2026 - 19:33:12Immer mehr Firmen reduzieren ihre Meetings radikal. Sie reagieren damit auf digitale Ermüdung und sinkende Produktivität. Strategien wie meeting-freie Tage und eine klügere Kommunikation sollen Mitarbeitenden wertvolle Fokuszeit zurückgeben.
Die Meeting-Flut erstickt die Produktivität
Viele Angestellte verbringen einen Großteil ihrer Woche in als unproduktiv empfundenen Besprechungen. Eine Studie von HR WORKS aus dem Juni 2025 zeigt das Ausmaß: Beschäftigte nehmen durchschnittlich an viereinhalb Meetings pro Woche teil. Fast ein Viertel hat täglich mindestens eine Besprechung.
Die Folgen sind gravierend:
* Sinkendes Engagement und erhöhter Stress
* Weniger Zeit für eigentliche Kernaufgaben
* Erhöhtes Risiko für Überstunden und Burnout
Experten kritisieren, dass viele Meetings ohne klares Ziel oder Agenda anberaumt werden – das verschärft das Problem zusätzlich.
„No-Meeting-Days“ werden zur neuen Norm
Als Gegenbewegung etablieren Unternehmen feste meeting-freie Zeitfenster. Konzepte wie „No-Meeting Fridays“ gewinnen an Popularität. Firmen wie Facebook, Asana und Shopify praktizieren sie bereits erfolgreich.
Das Ziel ist klar: Mitarbeitenden ununterbrochene Blöcke für konzentriertes Arbeiten schaffen. Dieser Ansatz fördert gezielt „Deep Work“ – die Fähigkeit zu fokussierter, anspruchsvoller Arbeit ohne Ablenkung. Die Effekte sind oft schnell spürbar: höhere Produktivität, bessere Kooperation und weniger Stress.
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Synchron oder asynchron? Die bewusste Wahl
Ein Kern des neuen Zeitmanagements ist die strategische Entscheidung für den richtigen Kommunikationskanal.
- Synchrone Kommunikation (Videoanrufe, Live-Treffen) findet in Echtzeit statt. Sie ist wertvoll für komplexe Problemlösungen oder Teambuilding, führt bei Übernutzung aber zu ständigen Unterbrechungen.
- Asynchrone Kommunikation (E-Mails, Projekt-Tools) erlaubt es, zu antworten, wenn Zeit ist. Sie fördert Flexibilität und durchdachtere, besser dokumentierte Abläufe.
Für 2026 wird erwartet, dass Unternehmen klare Richtlinien entwickeln, welcher Kanal für welchen Zweck der beste ist.
Ein Paradigmenwechsel für die Arbeitswelt
Die Meeting-Reduktion ist mehr als ein Produktivitäts-Trick. Sie ist Teil eines größeren Wandels hin zu mehr Mitarbeiterwohlbefinden und Flexibilität. Eine toxische Meeting-Kultur schadet der Zufriedenheit und psychischen Gesundheit.
In einem angespannten Arbeitsmarkt können solche Maßnahmen entscheidend sein. Die Verschiebung hin zu mehr Autonomie spiegelt eine klare Erkenntnis wider: Sie ist ein Schlüsselfaktor für langfristigen Erfolg und Engagement.
Die Zukunft: Daten statt Gewohnheit
Die Zukunft des Meeting-Managements wird von Technologie geprägt sein. KI-Tools könnten künftig analysieren, ob ein Meeting nötig ist, optimale Teilnehmer vorschlagen oder automatisch Protokolle erstellen.
Unternehmen werden stärker datengestützt evaluieren, welche Besprechungen echten Mehrwert bringen. Langfristig könnte das Meeting so vom Standard-Kommunikationsmittel zum gezielt eingesetzten Spezialinstrument werden. Der Trend ist klar: intelligenter, fokussierter – und mit mehr Respekt für die wertvollste Ressource, die Zeit der Mitarbeiter.
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