UCLA-Forscher, Tumore

UCLA-Forscher tricksen Tumore mit Pflanzenzucker aus

01.03.2026 - 12:18:18 | boerse-global.de

Forscher versorgen Immunzellen mit exklusivem Kraftstoff, der Tumorzellen nicht nutzen können. Dieser Ansatz ließ Tumore in Tierversuchen schrumpfen und könnte Immuntherapien revolutionieren.

Forscher haben Immunzellen mit einem exklusiven Kraftstoff gegen Krebs ausgestattet. Sie nutzen einen Zucker, den Tumorzellen nicht verwerten können. Dieser Trick könnte Immuntherapien bei vielen Krebsarten entscheidend stärken.

Der Zucker-Krieg im Tumor

Krebszellen sind Zucker-Junkies. Sie saugen Glukose aus ihrer Umgebung und wachsen dadurch rasant. Für die abwehrenden Immunzellen bleibt kaum etwas übrig. Ohne Energie verlieren sie ihre Schlagkraft – der Tumor gewinnt den Wettkampf.

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„Die T-Zellen finden eine ausgehungerte Umgebung vor“, erklärt Dr. Manish Butte von der UCLA. Ohne Treibstoff können sie keine krebsbekämpfenden Botenstoffe mehr produzieren. Sie erschöpfen und der Tumor breitet sich ungestört aus.

Cellobiose: Der geheime Kraftstoff

Das Team suchte nach einer Energiequelle nur für die Immunzellen. Fündig wurden sie bei Cellobiose, einem natürlichen Zucker aus Pflanzenfasern. Für Menschen und Tumore ist er unverdaulich.

Die Wissenschaftler statteten T-Zellen mit zwei Pilz-Proteinen aus. Diese ermöglichen es den Zellen, die Cellobiose aufzunehmen und intern in verwertbare Glukose umzuwandeln. So erhalten sie eine private Tankstelle, die der Tumor nicht anzapfen kann.

Tumore schrumpfen im Tierversuch

In der Nährstoff-Not eines Tumors überlebten normale Immunzellen nicht lange. Die mit Cellobiose versorgten Zellen blieben dagegen aktiv und teilungsfähig. Sie produzierten weiterhin ihre Abwehrstoffe.

Bei Mäusen mit soliden Tumoren zeigte die Methode dramatische Wirkung: Die behandelten Tumore wuchsen langsamer oder bildeten sich sogar zurück. Die Tiere lebten signifikant länger. Die modifizierten T-Zellen drangen tief in die Tumore ein und zeigten kaum Erschöpfung.

Neue Hoffnung für Immuntherapien

Die Ergebnisse könnten ein Wendepunkt für Therapien wie CAR-T-Zellen sein. Diese sind bei Blutkrebs erfolgreich, scheitern aber oft an soliden Tumoren wie Lungen- oder Brustkrebs. Der Grund ist häufig der Nährstoffmangel.

Die neue Strategie ließe sich einfach in bestehende Therapien integrieren. Sie erfordert nur zwei zusätzliche Gene und einen zugelassenen Lebensmittelzusatzstoff. Könnte dieser metabolische Bypass die größte Hürde der Krebsimmuntherapie überwinden?

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Der Weg zur Klinik ist noch lang

Trotz der vielversprechenden Daten warnt das Team: Die Forschung befindet sich noch in der präklinischen Phase. Bevor Patienten profitieren, müssen Sicherheit und Wirksamkeit in klinischen Studien am Menschen geprüft werden.

Sollte der Ansatz halten, was er verspricht, könnte er die Behandlung vieler Krebsarten revolutionieren. Die Idee, den Tumor mit seinem eigenen Trick – dem Zuckerhunger – auszumanövrieren, eröffnet völlig neue Wege.

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