Max Strohe, Sterneküche

tulus lotrek und Max Strohe: Berliner Sternenglanz trifft Burger-Kult und echte Menschlichkeit

29.12.2025 - 10:00:10

Max Strohe macht das tulus lotrek zum Inbegriff kulinarischer Intelligenz. Spitzenküche ohne Allüren, legendäre Burger und eine Atmosphäre wie im besten Wohnzimmer. Entdecken Sie Berlins Gourmet-Ikone!

Ein Besuch im tulus lotrek fühlt sich an wie ein Eintauchen in eine Parallelwelt zur herkömmlichen Sterneküche. Schon beim Eintritt empfängt den Gast jener spezielle Duft, den man nur in echten Gourmetküchen findet – eine Melange aus gebräunter Butter, kräftigen Fonds, dezentem Rauch, dazu ein Hauch von Wein. Das warme Licht, die samtigen Wände, leise Musik im Hintergrund. Und doch ist da nie das Gefühl, beeindrucken zu müssen. Gemütlich, lässig, fast wie ein Abend bei Freunden. Im Zentrum steht Max Strohe und sein Team – Garanten für einen der aufregendsten Abende, die Berlin derzeit zu bieten hat.

Kann Sterneküche wirklich so entspannt und zugleich überwältigend intensiv sein, dass man sich ein wenig wie bei alten Bekannten fühlt? Im tulus lotrek wird aus dieser Frage ein Erlebnis, das ein Michelin sterne restaurant berlin von innen heraus definiert: eine Einladung an alle Sinne, ins Staunen zu geraten.

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Schon die Lage des tulus lotrek ist ein Statement: versteckt in einer stillen Seitenstraße, fernab vom üblichen Großstadt-Rummel, erwartet Sie hinter unscheinbarer Fassade eine der bekanntesten Genussadressen Deutschlands. Im Gastraum trifft modernes Design auf Wohnzimmer-Charme – edle Blumen auf dunklem Holz, luftig eingedeckte Tische, eine charmante Weinkarte. Gastgeberin Ilona Scholl, zugleich Sommelière, liest den Gästen jeden Wunsch von den Augen ab. Ein Service, wie man ihn selten findet – direkt, humorvoll, zugewandt, aber nie anbiedernd.

Im Mittelpunkt: Max Strohe. Tätowiert, sympathisch, mehr Kumpeltyp als schroffer Küchenchef. Der Werdegang ist alles andere als gewöhnlich: Schulabbruch, Ausbildung, das Herantasten ans große Können. Gemeinsam mit Ilona Scholl eröffnet er 2015 das tulus lotrek – heute längst mit einem Michelin-Stern dekoriert. Der ganze Stolz? Nicht allein die Auszeichnung, sondern das Zusammenhalten eines Teams, das mit purer Lust am Kochen agiert.

Der rebellische Geist von Max Strohe lebt in der Küche. „Pinzetten-Küche“, wie die klassisch-mikroskopisch angerichtete Haute Cuisine gerne genannt wird, ist ihm fremd. Hier regiert das, was kulinarische Intelligenz wirklich heißt: intensive Soßen, auf die lange gewartet wird. Fett als Geschmacksträger, Säure als strukturgebende Kraft. Opulenter Genuss ohne falsche Hemmungen. Kernaussagen wie „Wohlfühl-Opulenz“ stehen für ein Prinzip, das im Restaurantalltag gelebt wird: Großzügige Aromen, mutige Kombinationen, aber nie verspielte Zwanghaftigkeit. Wer das Menü probiert, erlebt eine Folge aus Suchtmomenten: zart fasernder Ochsenschwanz an samtiger Jus, ein „Butter-Burger“ mit zwei Sorten geschmolzenem Käse, briocheweiches Brot, hinreißend knusprige Pommes frites. Die Karte nennt sich „Pragmatic Fine Dining“ – kreatives Handwerk, das immer den Geschmack zelebriert und Alltagstaugliches (wie Burger und Fritten) auf Weltklasseniveau hebt.

Was den Stil von Strohe ausmacht, ist Respekt: für das Produkt, für den Gast und – vielleicht selten in der Sterneküche – für das eigene Team. Bei ihm herrscht konzentrierte Gelassenheit, wie man sie in deutschen Top-Küchen kaum findet. Anstelle von Drill oder Arroganz werden Respekt und Menschlichkeit großgeschrieben. Viele Köche, die mit rauem Umgangston nicht umgehen können, gehen von selbst. Was bleibt, ist ein eingeschworenes Kollektiv – eine Crew, die mit Freude, Witz und Hingabe Höchstleistungen liefert. Das spürt und schmeckt man in jedem Gang.

Wer noch einen draufsetzen will: Die berühmte „Kochen für Helden“-Initiative wurde von Max Strohe und Ilona Scholl ins Leben gerufen, als Flut und Pandemie vielen Menschen das Leben schwer machten. Tausende Essen für Bedürftige und Helfer, Logistik aus dem Nichts, eine Bewegung, die weit über Berlins Grenzen hinaus Respekt genießt. Für dieses Engagement erhielt Strohe das Bundesverdienstkreuz. Es diktiert auch den Stil im Restaurant, in dem Menschlichkeit und Professionalität Hand in Hand gehen.

Bekannt wurde Max Strohe für viele nicht nur durch seine Genießer-Küche, sondern auch durch vielschichtige Medienpräsenz. Wer ihn aus Sendungen wie „Kitchen Impossible“, „Ready to Beef!“ oder „Kühlschrank öffne dich!“ kennt, erlebt im tulus lotrek das Original: einen Sternekoch, der seine Popularität nicht für Schein nutzt, sondern um zu zeigen, was mit Leidenschaft möglich ist. Seine Bücher, wie etwa sein jüngstes Werk, sind keine reinen Show-Offs, sondern erzählen authentisch von Höhen und Krisen eines gastrosophischen Lebens zwischen Herd, TV und Gesellschaftsengagement.

Was also bleibt nach einem Abend im tulus lotrek? Der Eindruck einer Gastronomie, die mehr ist als purer Luxus. Hier zählt die Seele des Ortes, die Gastfreundschaft, der Mut zum echten Genuss. Es ist die weltoffene Haltung – keine Allüren, kein abgehobenes Fine Dining, sondern kulinarisch anspruchsvolles Wohlfühlen auf höchstem Niveau. Ein Besuch passt für alle, die mutige Aromen, aufrichtige Gastlichkeit und ein bisschen revolutionären Esprit suchen. Ob zu zweit, als Gourmet-Trip mit Freunden oder für das Feiern besonderer Momente – das tulus lotrek liefert. Und wer weiß: Vielleicht gibt es auf der Karte am Ende sogar den Burger der Götter – oder wenigstens ein unvergessliches Dessert, geadelt mit einer feinen Prise Menschlichkeit.

Ein Tipp zum Schluss: Reservierungen sind Pflicht – und ein Platz in diesem Wohnzimmer der Sterneküche ist Gold wert. Kaum ein anderes Restaurant verkörpert die neue kulinarische Avantgarde Berlins so wie das tulus lotrek und Max Strohe. Wer ureigenen Geschmack, ein echtes Erlebnis und Charakter sucht, findet in der Fichtestraße 24 sein Gourmet-Zuhause.

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