TUI, Aktie

TUI Aktie: Warnsignal

24.02.2026 - 12:30:53 | boerse-global.de

Der Reisekonzern TUI meldet ein operatives Rekordquartal, doch die Aktie verliert deutlich. Die Stagnation im Airline-Geschäft überlagert die starken Kreuzfahrtzahlen.

Der Hannoveraner Reisekonzern TUI hat am Montag die charttechnisch wichtige 200-Tage-Linie nach unten durchbrochen. Mit einem Kurs von rund 8 Euro hat die Aktie binnen zwei Wochen 16 Prozent seit ihrem jüngsten Höchststand eingebüßt. Das Paradoxe: Operational lieferte TUI das beste erste Quartal seit der Fusion 2014 – doch die Anleger bleiben skeptisch.

Starke Zahlen, schwache Reaktion

Das bereinigte EBIT im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Oktober bis Dezember 2025) kletterte auf 77,1 Millionen Euro – ein Plus von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders die Kreuzfahrtsparte glänzte: TUI Cruises steigerte den Ergebnisbeitrag um knapp 30 Millionen Euro auf 62,7 Millionen Euro. Marella Cruises erreichte eine Auslastung von 100 Prozent.

Doch was die Investoren verschreckte, war die Entwicklung im Segment Markets + Airlines. Hier stagnierten die Umsätze bei rund 4,86 Milliarden Euro – eine Schwäche, die offenbar stärker gewichtet wurde als die Erfolge auf hoher See. Unmittelbar nach der Zahlenvorlage am 10. Februar rutschte die Aktie um fast 5 Prozent ab.

Ratingagenturen kontern mit positivem Ausblick

Während der Kurs fällt, verbessern sich die Bonitätseinschätzungen. Moody's hob den Ausblick am 18. Februar von "stabil" auf "positiv" an und bestätigte das Ba3-Rating. Die Agentur verwies auf solides Gewinnwachstum und ein Netto-Verschuldungsziel von unter 0,5x. Fitch bekräftigte tags darauf das BB-Rating mit stabilem Ausblick und prognostiziert bis 2028 eine Free-Cashflow-Marge von über 2 Prozent.

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Parallel dazu griffen mehrere Vorstände zu: David Schelp, Sybille Reiß und Mathias Kiep meldeten Aktienkäufe – ein Signal, das Insider-Beobachter als Vertrauensbeweis werten.

Prognose bestätigt, Markt unbeeindruckt

Das Management hält an seiner Jahresprognose fest: TUI erwartet ein Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent sowie ein EBIT-Plus von 7 bis 10 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Die nächsten Quartalszahlen folgen am 13. Mai 2026 – dann wird sich zeigen, ob die Airline-Schwäche ein Ausrutscher war oder sich zur Belastung entwickelt. Charttechnisch bleibt die Lage angespannt: Nach dem Bruch der 200-Tage-Linie ist die nächste Unterstützung erst im Bereich um 7,50 Euro zu finden.

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