TSMC Aktie: Insider kaufen gezielt
01.04.2026 - 16:18:13 | boerse-global.deGleich vier TSMC-Manager haben innerhalb weniger Tage Aktien des Unternehmens am offenen Markt erworben — ein ungewöhnlich konzentriertes Signal aus dem Inneren des Konzerns. Solche koordinierten Käufe fallen auf, besonders wenn sie mit einer strategisch bedeutsamen Nachricht zusammentreffen.
Genehmigung für 3-Nanometer-Chips in Japan
Am heutigen Mittwoch erteilte Taiwans Wirtschaftsministerium die offizielle Genehmigung, in TSMCs zweitem Werk im japanischen Kumamoto künftig auch 3-Nanometer-Chips zu produzieren. Das ist eine deutliche Erweiterung gegenüber dem ursprünglichen Plan, der lediglich ältere Fertigungstechnologien für die Automobil- und Industriebranche vorsah.
Das Werk wird im Rahmen des JASM-Joint-Ventures mit Sony und Toyota betrieben und soll ab 2028 in die Massenproduktion gehen — mit einer monatlichen Kapazität von 15.000 Wafern im 12-Zoll-Format. Zusammen mit dem ersten Kumamoto-Werk, das Ende 2024 den Betrieb aufnahm, übersteigen die Gesamtinvestitionen an beiden japanischen Standorten nun voraussichtlich 20 Milliarden US-Dollar.
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Insider-Käufe und Optionsmarkt
Die Insider-Aktivität der vergangenen Wochen ist bemerkenswert konkret: Vizepräsident Shyue-Shyh Lin kaufte zwischen dem 29. und 30. März insgesamt 5.000 Aktien für rund 164.000 US-Dollar. Senior Vice President Choh Fei Yeap erwarb am 31. März weitere 1.000 Aktien für knapp 56.000 US-Dollar. Vizepräsident Bor-Zen Tien hatte bereits am 22. März 1.000 Aktien zu je 55,93 US-Dollar hinzugekauft.
Parallel dazu stieg das Call-Optionsvolumen um 33 Prozent über den Durchschnitt auf rund 213.000 Kontrakte. Institutionelle Investoren zeigen ein gemischtes Bild: Während Allspring Global Investments Positionen reduzierte, bauten Boston Common Asset Management und Dock Street Asset Management ihre Bestände im Schlussquartal 2025 deutlich aus.
Starke Margen, aber Risiken bleiben
Im vierten Quartal 2025 erzielte TSMC einen Umsatz von 33,73 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn je Aktie von 3,11 US-Dollar. Die Nettomarge lag bei rund 45 Prozent — ein Wert, der die Preissetzungsmacht des Unternehmens unterstreicht.
Auf der Risikoseite verweisen Analysten auf den hohen Investitionsbedarf sowie geopolitische Unsicherheiten. Hinzu kommen Engpässe bei Helium nach Produktionsausfällen in Katar, die den Chipsektor betreffen. Der Branchenverband SEMI gibt jedoch Entwarnung: Die Versorgung taiwanischer Werke sei durch Alternativen aus Nordamerika gesichert. Analysten stufen die Aktie mehrheitlich mit „Kaufen" ein, mit Kurszielen von bis zu 520 US-Dollar.
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