Trotz Angriffen: Iran mobilisiert zu Al-Kuds-Protesten
13.03.2026 - 08:59:40 | dpa.deDie Kundgebungen finden anlässlich des sogenannten Al-Kuds-Tages statt, den der frühere Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini 1979 eingeführt hat. Die staatlich organisierten Proteste richten sich gegen Israel und fordern die "Befreiung Jerusalems".
Al-Kuds ist der arabische Name für Jerusalem. Hintergrund ist die Besetzung Ost-Jerusalems durch Israel während des Sechstagekrieges 1967.
Irans Präsident Massud Peseschkian rief die Bevölkerung trotz des Krieges zur Teilnahme auf. Auf X schrieb er am Donnerstag, das iranische Volk solle "die Feinde des Irans enttäuschen, indem es in größerer Zahl als je zuvor auf die Straße geht".
Augenzeugen berichteten, dass die Menschenmenge in diesem Jahr kleiner sei als im Vorjahr. Dafür führten sie vor allem zwei Gründe an: Viele Menschen hätten Teheran nach Beginn des Krieges verlassen, und viele andere hätten Angst vor Drohnenangriffen während der Zeremonie.
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