Trimble, ProjectSight

Trimble ProjectSight startet in Europa – Nischen-Tools greifen an

25.02.2026 - 02:58:45 | boerse-global.de

Der US-Softwareanbieter Trimble erweitert seine spezialisierte Bau-Plattform ProjectSight nach Europa. Der Markteintritt fällt mit dem bevorstehenden Aus von Microsoft Project Online zusammen und befeuert den Wettbewerb um KI-gestützte Projektmanagement-Tools.

Trimble bringt seine Bau-Software ProjectSight nach Europa. Der Markteintritt in Großbritannien, Irland und der Benelux-Region zeigt einen klaren Trend: Spezialisierte Lösungen für einzelne Branchen greifen die großen All-in-One-Plattformen an. Gleichzeitig zwingt das bevorstehende Aus von Microsoft Project Online tausende Unternehmen zum Umdenken.

Spezialisierung setzt sich durch

Die lokalisierte Version von ProjectSight zielt auf kleine und mittlere Bauunternehmen. Die Cloud-Plattform verwaltet Bauzeichnungen, Dokumente und Anfragen in Echtzeit. Ein KI-Chatbot und automatisierte Vorschläge sollen den Verwaltungsaufwand reduzieren. Trimble nutzt damit eine Lücke, die generische Projektmanagement-Tools oft offenlassen: komplexe, branchenspezifische Anforderungen.

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KI wird zum Standard bei den Großen

Während Nischenanbieter punkten, rüsten die Marktführer massiv nach. Atlassian integriert seine KI-Engine "Rovo" tief in Jira und Confluence. Nutzer können Projektdaten bald in natürlicher Sprache abfragen. Auch Monday.com und Asana erweitern ihre KI-Assistenten und Automatisierungen. Der Fokus liegt nicht mehr auf reiner Aufgabenverwaltung, sondern auf der intelligenten Reduzierung von Administrationsarbeit.

Microsofts Ausstieg befeuert den Wettbewerb

Eine der größten Umwälzungen steht am 30. September 2026 an: Microsoft stellt Project Online ein. Das zwingt zahlreiche Unternehmen zur Migration. Microsoft selbst setzt auf den neu gebündelten "Planner". Die veraltete Architektur von Project Online war nicht mehr mit modernen KI-Tools wie Copilot kompatibel. Diese Lücke befeuert nun den Kampf um die abwandernden Kunden. Alternative Anbieter verzeichnen bereits steigende Nachfrage.

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Der Markt spaltet sich

Prognosen sehen 2026 ein Marktvolumen von über acht Milliarden Euro. Die Dynamik treibt eine klare Zweiteilung voran: Horizontale Plattformen wie Asana wollen die zentrale Schaltstelle für alle Arbeitsabläufe werden. Vertikale Lösungen wie ProjectSight setzen dagegen auf tiefes Fachwissen für eine bestimmte Branche. Für Unternehmen wird die Tool-Wahl damit strategischer denn je. Es geht um die Automatisierung ganzer Prozessketten.

Was kommt nach der Migration?

Die Zukunft gehört proaktiven Systemen. Künftige Software wird nicht nur Status anzeigen, sondern Verzögerungen vorhersagen und Ressourcenkonflikte automatisch erkennen. Die durch Microsofts Ausstieg ausgelöste Migrationswelle wird diese Innovation weiter beschleunigen. Die Ära des simplen Task-Trackings ist endgültig vorbei.

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