Tom Petty: Warum sein Sound 2026 wieder überall ist
18.02.2026 - 03:48:24 | ad-hoc-news.dePlötzlich taucht Tom Petty wieder überall in deiner Bubble auf: neue Dokus, exklusive Vinyl-Reissues, Tribute-Shows – und dein Feed ist voll mit "Free Fallin'"-Snippets und emotionalen Fanclips. Fast so, als wäre der Heartland-Rocker nie gegangen. Der Hype ist real, und gerade in Deutschland wächst die Fanbase nochmal neu – von Vinyl-Nerds bis TikTok-Usern, die Tom Petty erst jetzt entdecken.
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Auch wenn Tom Petty seit 2017 nicht mehr lebt: Seine Musik erfährt 2026 einen heftigen zweiten Frühling. Labels graben rare Live-Mitschnitte aus, Streaming-Zahlen ziehen an, und deutsche Clubs füllen sich mit Tribute-Bands, die komplette Alben wie "Damn The Torpedoes" oder "Wildflowers" durchspielen. Für viele Fans fühlt sich das wie eine verspätete, weltweite Abschiedstour an – nur eben ohne den Mann selbst, aber mit umso mehr Emotion.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Was geht also gerade konkret bei Tom Petty, und warum spürst du seinen Namen auch 2026 noch so stark? Ein wichtiger Punkt: Die Nachlassverwaltung der Familie und Bandkollegen arbeitet seit Jahren daran, unveröffentlichtes Material zu kuratieren. Bereits in den letzten Jahren kamen Boxsets wie "Wildflowers & All the Rest" oder erweiterte Ausgaben von Klassikern auf den Markt. 2026 setzt sich dieser Kurs fort – mit Fokus auf Live-Aufnahmen und Deluxe-Editionen für Sammler.
Musikmedien in den USA berichten seit Wochen über Pläne für weitere Archiv-Releases, unter anderem aus den späten 70ern und frühen 80ern, also aus der Hochphase der Heartbreakers. Immer wieder fallen Stichworte wie "unveröffentlichte Demos" oder "komplette Konzerte" – genau das, worauf Hardcore-Fans warten. Offizielle Statements bleiben bewusst vage, aber es ist klar: Im Hintergrund werden Tonnen an Bändern gesichtet, sortiert und gegebenenfalls restauriert.
Für deutsche Fans sind vor allem zwei Dinge relevant: erstens die physische Verfügbarkeit dieser Releases hierzulande, und zweitens die wachsende Tribute- und Eventkultur rund um Tom Petty. Große Mailorder-Shops in Deutschland listen limitierte Vinylauflagen, farbige Pressungen und Boxsets oft nur kurz, bevor sie ausverkauft sind. Das sorgt in Fanforen für Diskussionen über Preise, FOMO und die Frage, ob sich die x-te Version von "Greatest Hits" wirklich lohnt – oder ob man lieber auf rare Live-Shows setzt.
Parallel dazu veröffentlichen Streamingdienste kuratierte Playlists, etwa "Tom Petty Essentials", "Tom Petty Deep Cuts" oder thematische Mixtapes zu Roadtrip- und Heartland-Rock. In Deutschland landen diese Playlists regelmäßig in den Empfehlungen, was besonders Gen Z anzieht, die Petty eher aus Filmen, Serien oder TikTok-Sounds kennt als von alten CDs der Eltern.
Ein weiterer Faktor: Jubiläen. 2026 jähren sich verschiedene Phasen in Pettys Karriere, etwa Veröffentlichungstage von Alben wie "Southern Accents" oder besondere Touren mit den Heartbreakers. Musikblogs nutzen das, um lange Rückblicke zu bringen, Radiosender widmen ihm Themenabende, und einige deutsche Städte planen Tribute-Nächte – von Hamburg bis München. Die Botschaft: Tom Petty ist kein Boomer-Ding, er ist Teil eines Songwriting-Kanons, der auch 2026 noch frisch wirkt.
Hinzu kommt der anhaltende Einfluss seiner Songs auf aktuelle Acts. Deutsche Indie-Bands, Punk-Formationen und sogar Deutschpop-Acts nennen Tom Petty in Interviews als wichtigen Einfluss: klare Hooks, ehrliche Texte, Gitarrensound ohne übertriebene Effekte. Wenn du heute eine junge Band hörst, die zwischen Springsteen, The Gaslight Anthem und The War on Drugs pendelt, steckt oft ein Stück Tom Petty-DNA drin – auch wenn sein Name nicht jedes Mal fällt.
Für dich als Fan bedeutet das: In den nächsten Monaten dürfte es eher mehr als weniger Petty-Content geben. Neue Vinylauflagen, vielleicht zusätzliche Doku-Formate auf Streaming-Plattformen, Tribute-Konzerte und Hintergrundstories. Tom Petty ist 2026 kein Nostalgie-Act, sondern eine lebendige Referenz – und das spürt man auch in Deutschland deutlich.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn Tom Petty selbst nicht mehr auftreten kann, lebt seine Live-Energie durch Tribute-Bands, Special-Shows und Allstar-Projekte weiter. Spannend ist, welche Songs sich in den Setlists weltweit durchgesetzt haben – und die sind ziemlich konsistent. Wenn du 2026 in Deutschland zu einer Tom-Petty-Tribute-Nacht gehst, stehen die Chancen hoch, dass du genau diese Songs hörst:
- "Free Fallin'"
- "I Won't Back Down"
- "Learning To Fly"
- "Refugee"
- "American Girl"
- "Runnin' Down A Dream"
- "Don't Do Me Like That"
- "Mary Jane's Last Dance"
- "You Don't Know How It Feels"
- "Into The Great Wide Open"
Dazu kommen regelmäßig Deep Cuts wie "Listen To Her Heart", "Even The Losers" oder "The Waiting". Viele Bands orientieren sich bei der Dramaturgie an klassischen Heartbreakers-Shows: Start mit einem Uptempo-Song, z.B. "Runnin' Down A Dream", dann ein Block mit Hits zum Mitsingen, eine ruhige Mitte mit Akustikpassagen und zum Schluss ein Finale, das ständig zwischen "American Girl" und "Refugee" pendelt.
Die Atmosphäre dieser Shows unterscheidet sich stark von normalen Cover-Abenden. Bei Tom-Petty-Tributes siehst du oft ein erstaunlich gemischtes Publikum: Eltern mit Teenager-Kids, Ü40-Rockfans in alten Tourshirts, aber auch Studis, die Petty erst über Spotify entdeckt haben. In kleineren Clubs steht man dicht gedrängt, singt Zeilen wie "And I'm freeeee" im Chor, während vorne jemand mit Rickenbacker-Gitarre versucht, diesen typischen Jangle-Sound so ordentlich wie möglich hinzubekommen.
Musikalisch liegt der Fokus nicht auf perfekt nachgebauten Sounds, sondern auf der Haltung. Pettys Songs leben von Direktheit: einfache Akkorde, aber starke Melodien und Zeilen, die sofort hängenbleiben. In vielen deutschen Tribute-Sets fällt auf, wie gut diese Songs zwischen moderner Indie- und Classic-Rock-Ästhetik funktionieren. "I Won't Back Down" klingt plötzlich wie ein Protestsong gegen alles Mögliche: politische Schieflagen, toxische Jobs, kaputte Beziehungen. "Into The Great Wide Open" wirkt wie ein Kommentar zur Überforderung in der Kreativbranche – gerade bei einem jungen Publikum, das sich zwischen Contentdruck und Selbsterfindung aufreibt.
Ein weiterer fester Programmpunkt: Hommagen an Pettys Kooperationen, etwa mit den Traveling Wilburys. Nicht selten tauchen in Setlists Songs wie "Handle With Care" oder "End Of The Line" auf. Das lockert den Abend auf und zeigt, wie gut Petty auch im Zusammenspiel mit George Harrison, Bob Dylan und Roy Orbison funktionierte. Für Kenner ist das ein Bonus, für Neulinge ein Einstieg in ein ganzes Universum von Songwriting-Legenden.
Spannend sind auch die Akustikparts, die viele Bands einbauen. Wenn der Raum leiser wird und nur eine Gitarre mit Stimme bleibt, entfalten Stücke wie "Wildflowers" oder "Room At The Top" eine Härte, die man im Radio nie wirklich gespürt hat. Da geht es um Einsamkeit, Ausbruchsversuche, Selbstzweifel – Themen, die 2026 fast schon noch aktueller sind als zu Pettys Lebzeiten. In diesen Momenten merkst du, wie zeitlos seine Texte funktionieren.
Bei größeren Tribute-Produktionen, etwa in Theatern oder Festivals, kommen oft Visuals dazu: historische Fotos, Tourplakate, Studioaufnahmen. Einige Shows erzählen chronologisch Pettys Karriere nach – von den frühen Tagen in Gainesville über die Breakthrough-Jahre mit den Heartbreakers bis zu den Solo-Phasen. Zwischen den Songs gibt es kurze Moderationen, die Hintergründe zu Alben wie "Full Moon Fever" oder "Echo" liefern. Dadurch wird der Abend mehr als nur ein Konzert: eher eine emotionale Chronik in Songform.
Setlist-technisch kannst du damit rechnen, dass die großen Radiohits bevorzugt behandelt werden, aber je nach Band tauchen auch echte Fan-Lieblinge auf. Wer Glück hat, bekommt Perlen wie "Southern Accents" oder "Crawling Back To You" live – Songs, die nie Mainstream-Hits waren, aber unter Hardcore-Fans fast heiligen Status haben. Wenn der Saal bei diesen Stücken trotzdem jedes Wort mitsingt, weißt du, dass Petty 2026 nicht nur weiterläuft, sondern in der Tiefe gewachsen ist.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in Fan-Foren brodelt es ordentlich, wenn es um Tom Petty 2026 geht. Auch wenn es keine offizielle Tour mehr geben kann, kursieren verschiedene Spekulationen und Wünsche. Ein Hot Topic: Kommt eine große, internationale Tribute-Tour mit Original-Heartbreakers-Mitgliedern, eventuell mit wechselnden Gastsängern? Immer wieder taucht die Idee eines "Tom Petty Celebration"-Formats auf, ähnlich wie bei anderen Legenden, wo jüngere Künstler seine Songs interpretieren.
In Threads liest man Namen wie Brandon Flowers (The Killers), Dave Grohl, Phoebe Bridgers oder sogar Harry Styles als potenzielle Gäste für ein solches Projekt. Die Logik dahinter: alle haben sichtbar eine Schwäche für klassisches Songwriting, und viele haben Petty bereits öffentlich gelobt. Konkrete Bestätigungen gibt es nicht, aber die Fantasie der Fans malt bereits ganze Setlists aus – inklusive Duetten bei "Stop Draggin' My Heart Around" oder großen Abschlussszenen mit "Learning To Fly".
Ein weiterer Dauerbrenner in der Gerüchteküche: Hologramm- oder AI-Simulationen. Nachdem andere Künstler bereits als Hologramm aufgetreten sind, fragen sich manche, ob so etwas für Tom Petty infrage käme. Die Fangemeinde ist hier gespalten: Ein Teil fände eine respektvolle, kuratierte Show mit Original-Aufnahmen und visueller Umsetzung spannend, der andere Teil lehnt die Vorstellung ab, eine digitale Kopie auf der Bühne zu sehen. Viele betonen, dass Pettys Songs stark genug sind, um ohne technische Spektakel zu berühren.
Auf TikTok schlagen währenddessen ganz andere Wellen hoch. Dort verbreiten sich Trends, in denen User Szenen ihres Lebens mit Petty-Songs unterlegen: Roadtrips (natürlich zu "Runnin' Down A Dream"), Breakup-Clips mit "Free Fallin'" oder Motivationsvideos mit "I Won't Back Down". Manche Posts werden millionenfach angeschaut, ohne dass die Creator überhaupt tiefer im Petty-Kosmos stecken. In den Kommentaren liest man dann oft: "Okay, ich kenn den Song, aber wer IST der Typ eigentlich?" – und die Fans erklären geduldig.
Eine der spannendsten Fantheorien betrifft mögliche unveröffentlichte Kollaborationen. Gerade weil Tom Petty in seiner Karriere mit vielen Größen wie Stevie Nicks, Bob Dylan, George Harrison oder Johnny Cash zusammengearbeitet hat, hoffen einige, dass in Archiven noch gemeinsame Sessions liegen, die man bisher nicht gehört hat. In Foren werden Bootlegs analysiert, alte Interviews zitiert, Studioberichte ausgegraben – alles in der Hoffnung, Hinweise auf verlorene Songs zu finden.
Auch Diskussionen über Ticketpreise bei Tribute-Touren sorgen für Reibung. Manche Fans kritisieren, dass Tickets für größere Tom-Petty-Tribute-Shows teilweise Preisregionen erreichen, die früher für echte Arena-Konzerte verlangt wurden. Auf der anderen Seite argumentieren Veranstalter und Musiker, dass Produktion, Gagen und Saalmieten 2026 deutlich höher liegen – und dass man mit professionell gespielten Hommage-Shows eben auch versucht, dem Original gerecht zu werden, nicht nur eine Coverkneipe zu bespielen.
Spannend ist, wie stark sich die Community gegenseitig beeinflusst: Ein viraler TikTok-Sound sorgt für neue Streamingspitzen, die wiederum Plattenfirmen motivieren, weitere Kampagnen zu fahren. Reddit analysiert Boxset-Tracklists, YouTube-Kanäle reagieren auf alte Live-Auftritte und plötzlich stolpern Leute, die sonst nur aktuelle Charts hören, über einen Mann mit Strohhut und markanter Stimme, der vor Jahrzehnten genau die Themen besungen hat, die sie heute fühlen.
Unterm Strich zeigt die Gerüchteküche vor allem eins: Tom Petty ist 2026 kein abgeschlossener Mythos, sondern ein offenes Projekt. Fans diskutieren darüber, wie viel Posthum-Release okay ist, ob man jeden Demo-Schnipsel wirklich veröffentlichen muss, und wie man Respekt vor dem Erbe mit dem Wunsch nach neuem Material vereint. Diese Gespräche sind lebendig, teilweise hitzig, aber sie beweisen, wie sehr Pettys Werk Menschen immer noch beschäftigt.
Alle Daten auf einen Blick
Auch ohne aktuelle Tour von Tom Petty selbst gibt es 2026 jede Menge Fixpunkte, auf die du achten kannst – von Jubiläen bis zu typischen Tribute-Terminen und wichtigen Karrieredaten.
| Jahr/Datum | Ereignis | Kommentar für Fans in Deutschland |
|---|---|---|
| 20. Oktober 1950 | Geburt von Tom Petty in Gainesville, Florida | Startpunkt einer Karriere, die später auch hierzulande Radiogeschichte schreibt. |
| 1976 | Debütalbum "Tom Petty and the Heartbreakers" | Basis für Live-Klassiker wie "American Girl" – heute Standard in jeder Tribute-Setlist. |
| 1979 | Album "Damn The Torpedoes" | Durchbruch mit Hits wie "Refugee"; eines der meistzitierten Alben in Musikmagazinen. |
| 1989 | Soloalbum "Full Moon Fever" | Enthält "Free Fallin'", "I Won't Back Down" und "Runnin' Down A Dream" – bis heute die Streaming-Zugpferde. |
| 1991 | Album "Into The Great Wide Open" | Titeltrack und Album sind fester Bestandteil vieler 90s-Rock-Playlists in Deutschland. |
| 2017 | Letzte Tour und Tod von Tom Petty | Weltweite Trauer, danach deutlicher Anstieg an Tribute-Shows und Hommage-Projekten. |
| ab 2020 | Veröffentlichung von Archiv- und Deluxe-Editionen | Sorgt für neue Vinyl-Wellen und Sammler-Hype auch in deutschen Plattenläden. |
| 2026 | Geplante weitere Archiv-Releases und Jubiläumsaktionen | Mehr Dokus, limitierte Editionen und Tribute-Konzerte in deutschen Städten erwartet. |
| Fortlaufend | Tribute-Touren & Clubshows in DE | Von kleinen Clubs bis mittleren Hallen; Setlists mit allen großen Hits. |
Häufige Fragen zu Tom Petty
Weil Tom Petty gerade wieder so präsent ist, tauchen bei vielen – vor allem jüngeren – Hörer:innen dieselben Fragen auf. Hier die wichtigsten Antworten, kompakt und fanfreundlich.
Wer war Tom Petty überhaupt – und warum reden alle noch über ihn?
Tom Petty war Sänger, Songwriter und Gitarrist aus Gainesville, Florida, geboren 1950. Mit seiner Band The Heartbreakers prägte er ab Mitte der 70er einen Sound, der irgendwo zwischen Classic Rock, Heartland-Rock und Pop ansetzt: klar strukturierte Songs, starke Refrains, keine überladene Produktion. Seine größten Hits – unter anderem "Free Fallin'", "I Won't Back Down", "American Girl", "Refugee" oder "Learning To Fly" – laufen bis heute im Radio und in Playlists weltweit.
Dass man 2026 immer noch über ihn spricht, liegt an mehreren Dingen: Seine Texte sind zeitlos direkt, ohne Kitsch. Er schrieb über Ausbruch, Unabhängigkeit, Selbstzweifel, Beziehungen, gesellschaftlichen Druck – Themen, die jede Generation neu fühlt. Dazu kommt eine riesige Diskografie mit vielen Alben, die kaum gealtert sind. Und: Petty war kein Rockstar-Klischee, sondern wirkte in Interviews oft bodenständig, witzig und reflektiert. Dieses Bild passt sehr gut in eine Zeit, in der Authentizität wichtiger ist als überzogene Posen.
Welche Tom-Petty-Songs sollte ich als Einstieg unbedingt hören?
Wenn du komplett neu bist, ist diese Starterliste dein Shortcut:
- "Free Fallin'" – der wahrscheinlich bekannteste Song, melancholisch und trotzdem riesengroß.
- "I Won't Back Down" – ein Statement-Song über Standhaftigkeit, ideal als Motivationshymne.
- "Runnin' Down A Dream" – perfekter Track für Autofahrten, mit ikonischem Gitarrenriff.
- "American Girl" – schneller, treibender Klassiker aus den frühen Tagen.
- "Refugee" – rockiger, leicht düsterer Track, der live immer funktioniert.
- "Learning To Fly" – nachdenkliche Hymne, die sich mit Veränderung und Neustart beschäftigt.
- "Into The Great Wide Open" – erzählt eine Story über einen Musiker, der in der Industrie scheitert.
Wenn du danach tiefer tauchen willst, lohnen sich komplette Alben wie "Damn The Torpedoes", "Full Moon Fever", "Into The Great Wide Open" und "Wildflowers". Gerade "Wildflowers" gilt unter Fans als emotionaler Höhepunkt seiner Karriere.
War Tom Petty jemals in Deutschland auf Tour?
Ja, Tom Petty and the Heartbreakers haben im Laufe der Jahrzehnte mehrfach in Europa und auch in Deutschland gespielt, wenn auch nicht so exzessiv wie manche andere US-Acts. In den 80ern und 90ern tauchten sie bei Festivals und eigenen Shows auf, häufig in größeren Hallen. Viele deutsche Fans verbinden mit diesen Konzerten ihre prägendsten Live-Erinnerungen: rauer Sound, wenig Showeffekte, dafür eine Band, die ihre Songs ohne Schnickschnack raushaut.
Konkrete einzelne Daten variieren je nach Tour, aber die Erinnerungskultur dieser Konzerte ist lebendig: In deutschen Foren teilen Fans Flyer-Scans, Ticketfotos und Setlists. Gerade diese Shows machen deutlich, wie stark Pettys Musik auch jenseits des US-Markts funktioniert hat. Heute greifen Tribute-Bands diese Tradition auf und bringen die Songs zurück auf deutsche Bühnen – wenn auch in kleinerem Rahmen.
Warum gibt es 2026 so viele neue Tom-Petty-Veröffentlichungen?
Seit Tom Pettys Tod 2017 arbeiten seine Familie, frühere Bandkollegen und das Label daran, sein Archiv zu sichten. In über 40 Jahren Karriere hat sich eine massive Menge an Material angesammelt: Studio-Demos, alternative Versionen, Live-Mitschnitte, unveröffentlichte Songs. Statt alles auf einmal rauszuhauen, erscheinen seit einigen Jahren schrittweise kuratierte Releases.
Für 2026 deuten Insiderberichte weitere Projekte an, vor allem rund um Live-Aufnahmen und Sondereditionen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen gibt es eine stetige Nachfrage von Sammler:innen und Hardcore-Fans. Zum anderen sind Vinyl und physische Editionen in den letzten Jahren wieder beliebter geworden – besonders bei einer Zielgruppe, die Musik nicht nur streamen, sondern als Objekt besitzen will. Für Labels ist das wirtschaftlich interessant, für Fans eine Chance, tiefer in Pettys Werk einzusteigen.
Wie relevant ist Tom Petty für Gen Z und Millennials in Deutschland wirklich?
Mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Klar: Er ist kein TikTok-Act, der für virale Dances produziert wurde. Aber seine Songs tauchen immer häufiger in Clips, Serien, Filmen und Playlists auf, die junge Leute tatsächlich schauen und hören. Viele entdecken Tom Petty nicht, weil sie gezielt nach Classic Rock suchen, sondern weil ein bestimmter Song genau in einen Lebensmoment passt – Trennung, Umzug, erster großer Roadtrip, Kündigung eines nervigen Jobs.
Dazu kommt die generelle Sehnsucht nach ehrlichem Songwriting ohne übertriebenes Sounddesign. In einer Zeit, in der vieles glatt produziert und algorithmusoptimiert wirkt, hat Musik wie die von Tom Petty eine eigene Anziehung: Gitarren, eine markante Stimme, Texte, die keine Metaphern-Explosion brauchen, um zu treffen. Für Gen Z und Millennials, die sich oft zwischen Burnout-Gefühl und Leistungsdruck bewegen, sind Zeilen wie "You can stand me up at the gates of hell, but I won't back down" fast schon Selfcare-Mantras.
Welche Rolle spielen die Heartbreakers und die Traveling Wilburys heute noch?
Die Heartbreakers waren über Jahrzehnte hinweg Pettys musikalische Heimat. Musiker wie Mike Campbell (Gitarre) oder Benmont Tench (Keyboards) gelten als prägende Figuren im US-Rock – und sind bis heute aktiv, sei es in eigenen Projekten oder als Session-Musiker. Wenn du moderne Americana- und Indie-Rock-Bands hörst, die einen warmen, organischen Sound haben, steht die Heartbreakers-Ästhetik oft Pate.
Die Traveling Wilburys – die Supergroup aus Tom Petty, George Harrison, Bob Dylan, Roy Orbison und Jeff Lynne – haben zwar nur wenige Alben veröffentlicht, aber deren Einfluss ist gewaltig. Die Idee, dass große Namen sich locker zusammentun, Songs ohne Ego-Battle schreiben und Spaß deutlich hörbar machen, inspiriert bis heute Kollaborationen. In deutschen Plattenregalen gelten Wilburys-Platten als Kult, und in manchen Tribute-Shows sind deren Songs fester Bestandteil, um zu zeigen, wie gut Petty sich in verschiedenen Konstellationen einfügen konnte.
Wie gehe ich 2026 am besten an Tom Pettys Diskografie ran, ohne überfordert zu sein?
Die Diskografie ist groß, aber du kannst sie smart sortieren:
- Phase 1 – Einstieg über Hits-Playlists: Nutze eine "Best Of"-Playlist bei deinem Streamingdienst. So bekommst du ein Gefühl für die größten Songs und merkst schnell, welche Stimmung dir liegt.
- Phase 2 – Die Klassiker-Alben: Hör dir mindestens "Damn The Torpedoes", "Full Moon Fever", "Into The Great Wide Open" und "Wildflowers" komplett an. Das sind die Eckpfeiler, über die sich fast alle Fans einig sind.
- Phase 3 – Deep Cuts & Spätwerk: Wenn du drin bist, probier "Echo", "Hard Promises", "Long After Dark" oder die späteren Heartbreakers-Alben. Hier verstecken sich viele Songs, die live geliebt wurden, aber nie riesige Singles waren.
- Phase 4 – Live-Aufnahmen & Dokus: Check offizielle Live-Alben und Konzertfilme, um die Band-Dynamik zu erleben. Das erklärt viel von Pettys Ruf als Live-Act.
So bleibst du nicht bei den immer gleichen Radiohits hängen, sondern entdeckst die Tiefe eines Katalogs, der viel zu groß ist, um auf drei Songs reduziert zu werden.
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