To-Want-Liste, Neujahrsvorsätze

To-Want-Liste verdrängt klassische Neujahrsvorsätze

31.12.2025 - 10:24:12

Die To-Want-Liste ersetzt klassische Pflichtlisten durch motivierende Wünsche. Sie setzt auf emotionale Sogwirkung und ist eine Antwort auf die Erschöpfung durch die Hustle Culture.

Die klassische To-Do-Liste für gute Vorsätze ist out. Zum Jahreswechsel 2025/26 setzt eine wachsende Bewegung auf die To-Want-Liste. Sie ersetzt das frustrierende „Müssen“ durch ein motivierendes „Wollen“ und verspricht mehr Nachhaltigkeit als die üblichen Selbstoptimierungs-Pläne.

In sozialen Netzwerken und Produktivitäts-Foren dominiert der neue Begriff die Diskussionen. Der Trend markiert eine fundamentale Abkehr von der „Hustle Culture“ des Jahres 2025. Experten sehen darin eine direkte Antwort auf die zunehmende Erschöpfung durch reine Pflichtlisten.

Das Prinzip: Sog-Wirkung statt Druck

Das Konzept bricht mit der Psychologie klassischer Aufgabenlisten. Eine To-Do-Liste wirkt oft als Druckverstärker und erzeugt Schuldgefühle. Die To-Want-Liste setzt auf eine emotionale Sog-Wirkung.

Statt „Ich muss 10 Kilo abnehmen“ steht dort: „Ich will mich leicht und energiegeladen fühlen.“ Diese Umformulierung, propagiert von Digital-Strateginnen wie Judith Peters, verknüpft Ziele mit positiven Emotionen. Das Gehirn schaltet so vom Widerstands- in den Belohnungs-Modus.

Anzeige

Passend zum Thema Produktivität: Wer vom „Müssen“ zum „Wollen“ wechseln will, profitiert von klaren, praxiserprobten Methoden. Das kostenlose E‑Book „7 Methoden für ein effektives Zeit- und Aufgabenmanagement“ zeigt ALPEN-, Eisenhower- und Pomodoro‑Techniken sowie einfache Schritte, mit denen Sie jeden Tag in 5 Minuten planen und mehr erreichen – ohne Stress. Ideal, um die To‑Want‑Liste in konkrete Tagesroutinen zu übersetzen. Jetzt gratis Zeitmanagement‑E‑Book sichern

Warum klassische Vorsätze scheitern

Die wissenschaftliche Basis ist solide. Studien, etwa der Universität Stockholm, zeigen: „Approach-Goals“ (etwas Positives hinzufügen) sind erfolgreicher als „Avoidance-Goals“ (etwas verbieten).

Neurowissenschaftlich aktiviert „Müssen“ Areale für Zwang und Stress. „Wollen“ stimuliert hingegen das Dopamin-System. Die To-Want-Liste nutzt das, um die Jahresplanung 2026 als Sammlung erstrebenswerter Erlebnisse zu gestalten – nicht als Katalog zu behebender Defizite.

So funktioniert die praktische Anwendung

Die Methode ist mehr als Träumerei. In Workshops kristallisiert sich eine konkrete Vorgehensweise heraus:

  • Holistische Kategorisierung: Die Liste wird nach Lebensbereichen wie „Karriere“, „Gesundheit“ oder „Beziehungen“ gegliedert – nicht nur nach Arbeit.
  • Formulierung als Erlebnis: Statt abstrakter KPIs steht das konkrete Gefühl im Vordergrund. Also nicht „Umsatz steigern“, sondern: „Mit drei Traumkunden zusammenarbeiten.“
  • Die „Jubel-Probe“: Jeder Punkt muss Vorfreude auslösen. Bleibt das Gefühl neutral, gehört die Aufgabe auf eine klassische To-Do-Liste oder wird gestrichen.

Coaches berichten von einer paradoxen Wirkung: Weil die inneren Widerstände schwinden, kommen Anwender schneller ins Handeln – ohne ständigen Kampf gegen den Schweinehund.

Der größere Trend: Abschied von der Selbstoptimierung

Der Aufstieg der To-Want-Liste ist kein Zufall. Das Jahr 2025 war geprägt von Ernüchterung gegenüber dem „Hustle“-Lifestyle. Trends wie „Mindful Productivity“ bereiteten den Boden.

Insbesondere junge Generationen suchen Sinnhaftigkeit, die reine Abarbeitungslisten nicht bieten. Die To-Want-Liste stellt das „Warum“ in den Mittelpunkt. Sie ist weniger ein Werkzeug des Zeitmanagements als des Energiemanagements.

In einer von KI geprägten Arbeitswelt wird die menschliche Fähigkeit, Wünsche und Visionen zu entwickeln, zur Kernkompetenz. Die KI kann die To-Do-Liste abarbeiten – die To-Want-Liste muss der Mensch schreiben.

Was bedeutet das für 2026?

Für das kommende Jahr ist eine weitere Professionalisierung zu erwarten. Digitale Planungs-Apps werden vermehrt Funktionen für diese visuell-emotionale Planung integrieren. Die strikte Trennung von Beruflichem und Privatem dürfte weiter aufweichen.

Die Wahl an diesem Silvesterabend lautet: Weiter mit Disziplin gegen den inneren Widerstand kämpfen? Oder die eigenen Wünsche als Kompass nutzen? Die Stimmung spricht eine klare Sprache: Die Zukunft der Produktivität gehört dem Wollen.

Anzeige

PS: Die To‑Want‑Liste verändert die Motivation — aber wie setzen Sie das praktisch um? Das gleiche Gratis‑E‑Book erklärt, welche Methode bei innerer Widerstandskraft am besten wirkt, nennt 7 sofort umsetzbare Techniken und gibt eine konkrete 5‑Minuten‑Anleitung für den täglichen Start. Perfekt, wenn Sie Vorsätze 2026 wirklich in Gewohnheiten verwandeln wollen. E‑Book jetzt herunterladen und sofort anwenden

@ boerse-global.de