Tina Turner: Warum ihr Vermächtnis 2026 so laut wie nie ist
13.02.2026 - 13:59:312026 – und alle reden wieder über Tina Turner. Auf TikTok explodieren Clips von alten Live-Auftritten, ein neuer Dokumentarfilm wird gehypt, und in Deutschland sind gleich mehrere Tribute-Touren fast ausverkauft. Obwohl Tina Turner 2023 verstorben ist, fühlt es sich so an, als würde sie gerade wieder auf die große Bühne zurückkehren – nur eben durch Leinwand, Streaming und Live-Hommagen.
Offizielle Infos, Legacy-Projekte & Releases rund um Tina Turner
Für eine ganze Generation war Tina Turner schon immer eine lebende Legende – für Gen Z wird sie jetzt zur Pop-Ikone, die man nachträglich entdeckt. In Berlin, Hamburg, Köln und München laufen Musicals, Specials im Kino und Gedenk-Events, während ihre Hits wie "What's Love Got To Do With It" oder "The Best" wieder durch deutsche Playlists jagen. Zeit, sich anzuschauen, was 2026 konkret passiert, was an den neuesten Gerüchten dran ist – und wie du heute noch am besten in ihre Musikwelt eintauchst.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Seit Tinas Tod im Mai 2023 (sie starb in Küsnacht bei Zürich in der Schweiz) hat sich rund um ihr musikalisches Erbe unglaublich viel getan – und 2026 zieht diese Welle noch einmal richtig an. In deutschen Feuilletons und Musikportalen wird vor allem darüber diskutiert, wie ihre Geschichte weiter erzählt wird: über Biopics, Dokus, Musicals und Re-Releases.
Ein wichtiger Baustein ist das weiterhin laufende Erfolgs-Musical "TINA – Das Tina Turner Musical". In Deutschland war es mehrere Jahre in Hamburg zu sehen, zwischendurch auch in Stuttgart, und gilt als eine der erfolgreichsten Jukebox-Produktionen der letzten Jahre. 2026 tauchen ständig neue Meldungen über verlängerte Spielzeiten, Gastauftritte früherer Darstellerinnen und spezielle "Tribute-Nights" auf, bei denen besonders viele Klassiker in voller Länge gespielt werden. Für Fans bedeutet das: Auch ohne Original-Tina gibt es noch eine sehr laute, sehr emotionale Live-Erfahrung – inklusive singendem Publikum, Fan-Merch und Tränen in der letzten Reihe.
Parallel dazu sorgen TV-Dokus und Streaming-Specials für Gesprächsstoff. Schon 2021 erschien die aufwendige Doku "Tina", die ihr Leben von den harten frühen Jahren mit Ike Turner bis zum Solo-Weltstar nachzeichnet. 2026 wird sie in Deutschland immer wieder neu ausgestrahlt und im Social Media-Kontext diskutiert, weil viele jüngere Fans sie erst jetzt entdecken. Gerade auf Reddit und TikTok kursieren Snippets aus Interviews, in denen Tina über Selbstbestimmung, Gewalt, Spiritualität und ihren späten Durchbruch spricht – und viele Nutzerinnen kommentieren, wie krass modern ihre Aussagen heute noch wirken.
Dazu kommen neue und neu aufgelegte Veröffentlichungen: Remaster-Versionen ihrer Solo-Alben, Deluxe-Boxen mit Live-Aufnahmen und Vinyl-Reissues gehen in deutschen Plattenläden erstaunlich gut über den Tresen. Händler berichten regelmäßig davon, dass vor allem Klassiker wie "Private Dancer" und "Break Every Rule" wieder verstärkt nachgefragt werden. Einige Labels nutzen Jahrestage ihrer größten Alben, um Sondereditionen mit Bonus-Live-Tracks oder bisher unveröffentlichten Mitschnitten zu veröffentlichen. Für Sammler sind das kleine Sensationen – für neue Fans eine leichte Einstiegsdroge.
Der "Warum jetzt?"-Effekt hat mehrere Ebenen: Einerseits wirkt Tinas Tod wie ein Weckruf, sich noch einmal ernsthaft mit ihrer Kunst zu beschäftigen. Andererseits passen ihre Themen – Überleben, Neustart, Empowerment – perfekt in die aktuelle Zeit. In Talkshows und Podcasts wird ihre Geschichte immer wieder als Beispiel dafür genannt, wie jemand trotz massivem Gegenwind seinen eigenen Weg geht. Gerade im deutschsprachigen Raum, wo Tina Turner letztlich gelebt und ihren Rückzugsort hatte, entsteht so eine besondere Nähe: Viele sehen sie nicht nur als globalen Star, sondern als Nachbarin von nebenan, die sich bewusst für ein Leben in Europa entschieden hat.
Für Fans in Deutschland hat das ganz konkrete Folgen: mehr Events, mehr Content, mehr Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Von Listening-Partys in Berliner Bars über Kinonächte mit Konzertfilmen bis zu thematischen DJ-Abenden – Tina Turner ist 2026 kein Nostalgie-Gimmick, sondern aktiver Teil der aktuellen Popkultur.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn Tina Turner selbst nicht mehr auf der Bühne steht, ist ihr Live-Erbe extrem präsent. Egal ob Musical, Tribute-Band oder Orchester-Show – die Setlists folgen erstaunlich konsequent einem Muster, das sich über Jahre in ihren eigenen Konzerten herausgebildet hat. Wenn du dir Tickets für eine Tina-Show in Deutschland holst, kannst du ziemlich sicher sein, dass bestimmte Songs immer kommen.
Fast jede Show eröffnet mit einem energiegeladenen Block aus Klassikern. Ein typischer Start: "Steamy Windows" oder "I Can’t Stand The Rain" als Warm-up, gefolgt von "River Deep – Mountain High". Dieser Song, der noch aus der Ike-&-Tina-Phase stammt, ist live traditionell ein Abriss: hartes Tempo, Bläser, Chöre – und in modernen Inszenierungen dazu eine Lichtshow, die alles in gleißendes Rot und Weiß taucht. Im Musical und in Tribute-Konzerten nutzen die Produzenten den Track gerne, um den Übergang von Tinas schwieriger Vergangenheit in die Sturm-und-Drang-Jahre darzustellen.
In der Mitte der Show kommt meistens der emotionalste Teil: der Balladen-Block. Hier dominieren Songs wie "What's Love Got To Do With It", "Private Dancer", "Two People" oder "I Don't Wanna Lose You". In vielen Produktionen wird die Bühne heruntergefahren, das Licht wird reduziert, es gibt akustische Arrangements mit Piano oder nur Gitarre. Diese ruhigen Momente zeigen, wie stark Tina Turners Songs auch ohne Bombast funktionieren – und wie textlich direkt sie oft sind. Gerade auf Deutsch sprechende Fans wirken Zeilen über Unabhängigkeit, Scheidung, neue Liebe und Selbstachtung sehr unmittelbar, auch wenn sie im Original Englisch sind.
Gegen Ende ziehen die Shows das Tempo brutal an. Hier kommen die Mega-Hits: "The Best", "Typical Male", "We Don’t Need Another Hero", "Nutbush City Limits" in der schnellen Live-Version und oft auch "Proud Mary". Letzterer ist fast Pflicht – der Song ist längst zum Meme geworden, weil Tinas berühmte Ansage "We never, ever do nothing nice and easy" ständig auf TikTok und in Reels verwurstet wird. In Live-Shows in Deutschland singen und schreien die Zuschauer diesen Part mit, als wären sie bei einem Rock-Festival.
Was die Atmosphäre angeht, gibt es ein paar Konstanten: Viele Fans kommen gestylt – mit Jeansjacken, Glitzer, 80s-Haar, roten Lippen. Man sieht oft drei Generationen nebeneinander stehen: Großeltern, die Tina in den 80ern live gesehen haben, Eltern, die sie aus dem Radio kennen, und Teens, die über Social Media erst vor kurzem hineingerutscht sind. Das erzeugt ein sehr spezielles Gemeinschaftsgefühl. Anders als bei vielen aktuellen Pop-Acts gibt es bei Tina-Shows kaum Handys im Dauereinsatz; stattdessen wird viel getanzt, laut mitgesungen, geklatscht.
Musikalisch sind die Arrangements in den neueren Produktionen häufig härter als auf den Originalalben: Gitarren sind präsenter, Drums fetter, manchmal kommen EDM-Elemente oder moderne Synths hinzu, um den Sound in 2026 an die Hörgewohnheiten anzupassen. Wichtig ist dabei, dass die Kern-DNA der Songs bleibt: groovige Basslines, markante Bläserriffs, starke Backingvocals. In Interviews betonen musikalische Leiter immer wieder, dass sie Tina Turners Bühnenenergie nicht imitieren, sondern respektvoll weiterdenken wollen – sprich: keine Karaoke, sondern eigenständige Interpretation mit klarer Hommage.
Wer Konzertfilme wie "Tina Live in Rio 1988" oder "Tina: Live in Amsterdam" kennt, erkennt viele Choreografien wieder. Selbst Tribute-Acts in deutschen Mittel- und Kleinstädten übernehmen ikonische Moves: das seitliche Headbangen, das stampfende Vorlaufen zum Bühnenrand, das leicht spöttische Grinsen bei bestimmten Textzeilen. Dadurch fühlt sich die Show vertraut an, auch wenn eine andere Sängerin vorne steht.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wo immer ein großer Name im Spiel ist, ist die Gerüchteküche nicht weit – und bei Tina Turner ist das 2026 nicht anders. Auf Reddit-Threads, deutschen Fan-Foren und TikTok-Kommentarspalten brodeln mehrere Themen parallel.
Ein Dauerbrenner: Kommt ein großes Kinobiopic? Nach dem Erfolg von Musikfilmen über Queen, Elton John oder Elvis sind viele überzeugt, dass ein neuer, großer Tina-Film nur eine Frage der Zeit ist. Fans spekulieren darüber, wer sie spielen könnte – Namen wie Zendaya, Jennifer Hudson oder auch europäische Schauspielerinnen werden genannt. In deutschsprachigen Communities taucht immer wieder die Idee auf, dass man Teile des Films in der Schweiz oder am Bodensee drehen könnte, um ihren späten Lebensabschnitt in Europa authentisch einzufangen. Offiziell bestätigt ist bisher nichts, aber Produktionsgerüchte aus Hollywood sorgen immer wieder für kurze Hype-Wellen.
Zweites großes Thema: Kommt ein bisher unveröffentlichtes Live-Album aus Europa? Auf TikTok teilen Fans alte Bootleg-Ausschnitte von Konzerten in Köln, Hannover oder München aus den 80ern und 90ern. In den Kommentaren wünschen sich viele eine offizielle Veröffentlichung kompletter Shows – ähnlich wie bei Live-Serien von Bruce Springsteen oder Prince. Manche sind überzeugt, dass in den Archiven etliche Mitschnitte aus Deutschland liegen, weil Tina hier besonders oft und erfolgreich tourte. Labels halten sich wie immer bedeckt, aber bei jeder neuen Box-Set-Ankündigung hoffen Fans, dass diesmal eine legendäre Deutschland-Show dabei ist.
Dritter Diskussionspunkt: Ticketpreise der Tribute- und Musical-Shows. Auf Reddit und X (ehemals Twitter) findet man regelmäßig Threads von Usern, die die aktuellen Preise für Spitzenplätze in Musicalhäusern kritisieren. Gerade in Städten wie Hamburg oder München liegen Premium-Tickets schnell bei deutlich über 100 Euro. Einige Fans argumentieren, dass der Name Tina Turner hier zu hart monetarisiert werde. Andere halten dagegen und verweisen auf aufwendige Produktionen, große Ensembles, Orchester und Lizenzgebühren für die Songs. Spannend: In Communitys von Hardcore-Fans liest man häufiger die Meinung, dass Tinas Vermächtnis gerade dann ernst genommen werde, wenn man es hochwertig und damit auch nicht ganz billig produziert.
Auf TikTok laufen parallel mehrere Trends: Ein sehr beliebtes Format ist der "The Best"-Glow-Up-Sound, bei dem Nutzer Vorher-/Nachher-Clips von sich, ihrer Karriere oder ihrem Liebesleben zu Tinas Refrain posten. Unter dem Hashtag #TinaTurner findet man außerdem Remix-Versionen von "Proud Mary" und "Nutbush City Limits", die DJs in House- und Techno-Sets einbauen – besonders in Berlin- und Frankfurt-Clubs melden User, dass diese Edits nachts plötzlich die Tanzfläche explodieren lassen. Manche Traditionalisten sind davon genervt und posten Kommentare wie "Lasst den Song doch einfach so, wie er ist". Andere feiern die Idee, dass die Musik in neuen Kontexten weiterlebt.
Ein weiteres Thema, das immer wieder auftaucht, ist die Frage nach Tinas spirituellem Erbe. Sie war bekennende Buddhistin und sprach öfter über Meditation und Mantras. In Foren und auf YouTube tauchen Diskussionen auf, wie sehr diese Praxis ihre Musik beeinflusst hat: etwa der Durchhalte-Vibe vieler Texte, das nach innen gerichtete Empowerment statt bloßer "You can do it"-Parolen und die Fähigkeit, aus Schmerz Kunst zu machen, die andere stärkt. Einige Fans posten eigene Coverversionen, in denen sie Tinas Songs in ruhigeren, meditativen Versionen interpretieren und erklären, wie sehr ihnen diese Musik durch Mental-Health-Krisen geholfen hat.
Kurz gesagt: Selbst ohne neue Studio-Alben liefert Tina Turner 2026 genug Stoff für Fan-Theorien, Hitlisten, Remixe und Kommentar-Schlachten. Ihr Name ist nicht nur Nostalgie-Trigger, sondern ein laufendes Popkultur-Projekt, an dem das Netz mitarbeitet.
Alle Daten auf einen Blick
Viele konkrete Live- und Release-Daten aus Tinas aktiver Karriere liegen in der Vergangenheit. 2026 dreht sich in Deutschland vieles um Tribute, Reissues und ihr Vermächtnis. Eine kompakte Übersicht:
| Kategorie | Datum | Ort / Region | Info |
|---|---|---|---|
| Lebensdaten | 26.11.1939 | Nutbush, Tennessee (USA) | Geburt von Anna Mae Bullock, später bekannt als Tina Turner. |
| Lebensdaten | 24.05.2023 | Küsnacht, Schweiz | Tina Turner verstirbt in ihrem Haus nahe Zürich. |
| Schlüsselalbum | 1984 | Weltweit | Veröffentlichung von "Private Dancer", dem großen Solo-Durchbruch. |
| Deutschland-Tour | 1985–1990 (mehrere Jahre) | u.a. Köln, Hamburg, München, Berlin | Mehrere große Tourneen, Stadionshows und Arenakonzerte, oft ausverkauft. |
| Legendäres Konzert | Juli 1988 | Rio de Janeiro (Brasilien) | Open-Air-Show vor geschätzt 180.000 Menschen, vielfach zitiert als eines der größten Solo-Konzerte. |
| Musical-Premiere Dtl. | 2019 | Hamburg | "TINA – Das Tina Turner Musical" startet im Stage Operettenhaus. |
| Musical-Phase | 2019–2024 (Phasen) | Hamburg / Stuttgart | Mehrjährige Laufzeit mit Unterbrechungen; verschiedene deutsche Casts. |
| Doku-Release | 2021 | Streaming / TV | Start der viel gelobten Doku "Tina" (international), später mehrfach im deutschen TV zu sehen. |
| Reissue-Welle | 2023–2026 | Deutschland / Europa | Neuauflagen von Alben wie "Private Dancer", "Break Every Rule" und Best-of-Kompilationen. |
| Tribute-/Orchester-Shows | laufend 2024–2026 | Berlin, Hamburg, Köln, München u.a. | Diverse Produktionen mit Tina-Turner-Songkatalog; Setlists mit allen großen Hits. |
Häufige Fragen zu Tina Turner
Um Tinas Legacy wirklich zu verstehen, lohnt es sich, ein paar der immer wieder auftauchenden Fragen sauber zu beantworten – ohne Mythos, aber mit Respekt.
Wer war Tina Turner eigentlich – und warum gilt sie als Legende?
Tina Turner wurde 1939 als Anna Mae Bullock in Nutbush, Tennessee, geboren und wuchs in eher einfachen Verhältnissen auf. Karriere startete sie in den 60ern an der Seite von Ike Turner, zunächst in dessen Band The Kings of Rhythm. Aus dieser Zusammenarbeit entstand das Duo Ike & Tina Turner – mit Hits wie "River Deep – Mountain High" oder "Nutbush City Limits" und spektakulären Live-Shows.
Das Problem: Hinter den Kulissen war die Beziehung von Gewalt, Kontrolle und Ausbeutung geprägt. In den 70ern trennte sich Tina von Ike – beruflich und privat – und stand vor dem Nichts. Dass sie sich danach noch einmal komplett neu erfand und Mitte der 80er als Solo-Künstlerin größer wurde als je zuvor, macht sie zur Legende. "Private Dancer" brachte ihr Grammys, Welttouren, Stadionshows. Sie verkörperte dabei etwas, das in der Popwelt selten war: eine Frau, die jenseits der 40 zur Superheldin einer ganzen Generation wird. Diese "Second Life"-Story – von der missbrauchten Musikerin zur selbstbestimmten Rock-Queen – inspiriert bis heute Musikerinnen und Fans.
Hat Tina Turner eine besondere Verbindung zu Deutschland und Europa?
Ja, und zwar gleich mehrfach. Zunächst spielte Deutschland als Tourland eine riesige Rolle: In den 80ern und 90ern war sie hier Dauergast, spielte in Arenen und Stadien, oft mehrere Abende hintereinander. Deutsche Medien feierten sie als "Queen of Rock", ihre Shows wurden im TV übertragen, und viele hierzulande verbinden ihre Jugend direkt mit einem Tina-Konzert – ähnlich wie bei Bruce Springsteen oder Phil Collins.
Später zog es sie dauerhaft nach Europa: Sie lebte viele Jahre am Zürichsee in der Schweiz, erhielt 2013 die Schweizer Staatsbürgerschaft und gab die US-Staatsbürgerschaft ab. Das wurde damals auch in deutschen Medien viel diskutiert, weil es als Statement gegen US-Showbiz-Druck und für ein ruhigeres, selbstbestimmtes Leben in Europa gelesen wurde. Für Fans in Deutschland heißt das: Tinas "Homebase" lag am Ende nur wenige Stunden Zugfahrt entfernt, und viele pilgerten an den See, um zumindest einmal in der Nähe ihres Idols zu stehen.
Welche Songs von Tina Turner sollte man unbedingt kennen?
Die Klassiker-Liste ist lang, aber ein paar Titel sind Pflicht, wenn du verstehen willst, warum sie so groß ist:
- "What's Love Got To Do With It" – ihr Signature-Hit der 80er, ironisch, bittersüß, unglaublich eingängig.
- "The Best" – ursprünglich ein Bonnie-Tyler-Song, in Tinas Version zur Stadion-Hymne geworden.
- "Private Dancer" – eine düstere, fast filmische Ballade über eine Frau im Showbusiness, die mehr fühlt, als sie zeigen darf.
- "Proud Mary" – Cover der Creedence-Clearwater-Revival-Nummer, live mit legendärem Slow/Fast-Build-Up.
- "Nutbush City Limits" – autobiografischer Song über ihre Heimatstadt, in Europa besonders geliebt.
- "We Don’t Need Another Hero" – aus dem "Mad Max Beyond Thunderdome"-Soundtrack, mit großem 80er-Drama-Faktor.
- "GoldenEye" – Bond-Titelsong aus den 90ern, geschrieben von Bono & The Edge (U2).
Dazu kommen viele etwas unterschätzte Titel wie "I Can't Stand The Rain", "Typical Male" oder "Two People", die in Deutschland vor allem Radio-Dauerbrenner waren.
Warum sprechen so viele über Tinas Stimme und Bühnenpräsenz?
Tina Turners Stimme war rau, kantig und gleichzeitig extrem kontrolliert. Sie konnte schreien, ohne zu brüllen, flüstern, ohne kitschig zu wirken, und in Sekunden von zarter Ballade in Rock-Explosion schalten. Viele Sängerinnen der jüngeren Generation, von Beyoncé bis Pink, nennen sie als Vorbild genau für diese Mischung aus Power und Emotion.
Auf der Bühne war Tina eine Naturgewalt. Sie lief, tanzte, rannte, interagierte mit der Band, spielte mit Tempo und Dynamik der Songs. Gleichzeitig wirkte sie nie verzweifelt, sondern souverän: selbst in High Heels, Mini-Kleid und mit haarsträubender Choreo hatte man das Gefühl, dass sie alles zu 100 Prozent unter Kontrolle hat. Für heutige Fans, die oft sehr durchinszenierte Popshows mit Playback-Auftritten kennen, wirkt es fast surreal, wie viel bei Tina tatsächlich live gesungen und gespielt wurde.
Kann man 2026 Tina Turner in Deutschland noch "live" erleben?
Tina selbst steht natürlich nicht mehr auf der Bühne. Aber 2026 gibt es mehrere Möglichkeiten, ihre Songs und Story in einem Live-Kontext zu erleben:
- Musicals: Produktionen wie "TINA – Das Tina Turner Musical" (wenn und wo es gerade läuft) erzählen ihr Leben mit Schauspiel, Gesang und Tanz – eine Art Biopic auf der Bühne.
- Tribute-Bands: In vielen deutschen Städten touren professionelle Coverbands mit dem kompletten Hitkatalog, teils mit großen Bläsersektionen und Chören.
- Orchester-Shows: Einige Projekte kombinieren Symphonieorchester mit Rockband und interpretieren Tinas Songs in cineastischen Arrangements.
- Kino- und Streaming-Events: Konzertfilme und Dokus laufen regelmäßig in Programmkinos oder werden als Streaming-Specials mit Live-Q&A oder Paneldiskussionen gezeigt.
Natürlich ersetzt das nicht die Original-Tina. Aber für viele Fans geht es inzwischen weniger darum, einmal "das Original" zu sehen, sondern darum, ihre Musik gemeinschaftlich zu feiern – laut, gemeinsam und im besten Fall mit Gänsehaut im Nacken.
Was macht Tina Turner heute noch relevant für Gen Z und Millennials?
Für viele Jüngere ist Tina Turner zunächst ein Soundtrack-Name – der Song, den die Eltern im Auto angemacht haben. Sobald man tiefer geht, tauchen mehrere Ebenen auf, die 2026 extrem zeitgemäß wirken:
- Empowerment: Ihre Geschichte vom Neustart nach Gewalt und Ausbeutung passt in eine Zeit, in der man viel über toxische Beziehungen, mentale Gesundheit und Selbstbestimmung spricht.
- Ageism-Bruch: Tina wurde in einer Phase zur Superikone, in der viele Künstlerinnen schon als "zu alt" abgestempelt werden. Das stellt gängige Pop-Narrative auf den Kopf.
- Genre-Mix: Sie verband Rock, Soul, Pop und R&B – ein Ansatz, der heutigen Streaming-Hörern entspricht, die eh keine Genre-Grenzen mehr kennen.
- Visuals: Ihre Outfits, Haare und Bühnenperformances sind TikTok-tauglich, meme-fähig und inspirieren Fashion-Throwbacks.
Dazu kommt, dass viele ihrer Songs thematisch erstaunlich zeitlos sind: Liebe ohne Kitsch, Scheitern ohne Selbstaufgabe, Stärke ohne toxische Härte. Das erklärt, warum ihre Tracks in Serien, Filmen, Werbung und Social Media-Clips immer wieder auftauchen, ohne alt zu wirken.
Wo finde ich verlässliche Infos, Releases und Projekte rund um Tina Turner?
Abseits von TikTok-Snippets und halbseriösen Gerüchten auf Social Media ist die offizielle Website eine wichtige Anlaufstelle. Dort werden in der Regel Legacy-Projekte, Re-Releases, Dokus und offizielle Kooperationen angekündigt oder zumindest gebündelt dargestellt. Ergänzend lohnt sich der Blick auf große Musikmagazine, Streaming-Plattformen (für neue Playlists und Dolby-Atmos-Versionen) und Musical/Live-Veranstalter, wenn es um Shows in Deutschland geht.
Für tiefere Einordnungen sind Biografien und die 2021er-Doku "Tina" fast Pflichtprogramm – hier sprechen Freund:innen, Wegbegleiter:innen, Manager und Musiker:innen ausführlich darüber, wie sie gearbeitet und gedacht hat. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich durch alte Interviews und Konzertmitschnitte graben und feststellen: Viele Dinge, die heute als modern gelten, hat Tina Turner schon vor Jahrzehnten auf die Bühne gebracht.
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