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The White Stripes: Kommt das große Comeback 2026?

13.02.2026 - 09:23:13

The White Stripes sind zurück in den Gerüchten – von Reunion-Spekulationen bis Setlist-Träumen. Was Fans in Deutschland jetzt wissen müssen.

Seit Wochen vibrieren Reddit-Threads, TikTok-For-You-Pages und alte Indie-Herzen: Könnten The White Stripes 2026 wirklich ein Comeback hinlegen – vielleicht sogar mit Shows in Deutschland? Offizielle Bestätigung gibt es (noch) nicht, aber die Hinweise, Leaks und Fan-Beobachtungen häufen sich. Und mal ehrlich: Wann, wenn nicht jetzt, wäre die perfekte Zeit für Jack und Meg White, ihren rot-weiß-schwarzen Garage-Rock noch einmal live zu entzünden?

Offizielle Seite von The White Stripes checken

Zwischen Jubiläen legendärer Alben, neu aufgetauchten Live-Mitschnitten und mysteriösen Social-Media-Aktivitäten von Jack White wächst die Hoffnung auf eine Rückkehr der Band. Du brauchst einen Überblick, was dran ist an Tourgerüchten, Setlist-Fantasien und TikTok-Theorien? Lass uns sortieren, was gerade wirklich passiert – und was eher Wunschdenken der Fanbase ist.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Um zu verstehen, warum 2026 plötzlich wieder so laut über The White Stripes gesprochen wird, musst du ein paar Puzzleteile zusammensetzen. In den letzten Wochen tauchten vermehrt Hinweise auf, die Fans als Indizien für eine Reunion lesen:

  • Jack White erwähnte in einem aktuellen Interview vage, dass er sich "immer wieder mit der Vergangenheit auseinandersetzt" und "keine Tür endgültig zuschließt" – natürlich ohne Meg White beim Namen zu nennen, aber für viele Fan-Ohren war das eindeutig.
  • Ein großer europäischer Festivalveranstalter teaserte für den Sommer 2026 einen "ikonischen Duo-Act aus den 2000ern" an, der noch nie auf diesem Festival gespielt hat. Klar, das kann auch jemand anderes sein – aber die Spekulationen schossen sofort in Richtung White Stripes.
  • Auf der offiziellen Website und in den Socials von Jack White wurden zuletzt verstärkt alte White-Stripes-Clips, Poster und Outtakes aus der Elephant-Ära geteilt – zeitlich ziemlich passend zum 25-jährigen Jubiläum der frühen Releases.

Dazu kommen die nüchternen Fakten: Das letzte reguläre Studioalbum der Band, Icky Thump, erschien 2007. Die offizielle Auflösung folgte 2011. Seitdem gab es zwar Reissues, Live-Alben und Dokumentationen, aber eben keine gemeinsame Bühne mehr. Jack White konzentrierte sich auf seine Solo-Karriere und Projekte wie The Raconteurs, Meg White zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.

Warum also gerade jetzt dieser neue Schub an Gerüchten? Ein wichtiger Faktor: Die Nostalgie-Welle. Festivals und Tour-Promoter setzen massiv auf Y2K-Acts, die für Gen Z inzwischen genauso "Kult" sind wie für Millennials. My Chemical Romance, Blink-182, sogar Emo- und Indie-Acts, die lange weg waren, stehen wieder auf den Plakaten. In diesem Kontext wirken The White Stripes wie ein noch offener Joker: eine Band, die nie durch einen Shitstorm entzaubert wurde, sondern eher mythisch verschwand.

Für deutsche Fans ist vor allem die Frage entscheidend: Würde eine mögliche Reunion-Tour auch Stationen in Deutschland beinhalten? Historisch gesehen haben The White Stripes hier immer stark abgeliefert. Clubs und Hallen in Berlin, Hamburg, Köln und München waren in den 2000ern regelmäßig ausverkauft. Auch Rock am Ring / Rock im Park und diverse Festivalauftritte bleiben legendär. Promoter wissen, dass sie hier auf eine treue Fanbasis treffen, die inzwischen kaufkräftiger geworden ist – vom Teenie zum Ü30-Fan mit Festival-Budget.

Einige Brancheninsider spekulieren zudem, dass ein möglicher Tourplan Europa priorisieren könnte, weil die Streamingzahlen für The White Stripes in Ländern wie Deutschland, UK und Frankreich seit Jahren stabil hoch bleiben. Dazu kommt: Vinyl-Boom, Limitierte Reissues und Faktor Sammler*innen – alles spricht dafür, dass ein "Jubiläumsjahr plus Live-Rückkehr" kommerziell extrem attraktiv wäre.

Noch gibt es keine bestätigten Tourdaten, keine Ticketlinks, keine offiziellen Poster. Aber: Die Art, wie in jüngsten Interviews ausgewichen, wie in Socials angeteasert und wie in der Industrie getuschelt wird, erinnert stark an andere Comebacks, die ein halbes Jahr später dann plötzlich Realität waren. Bleibt also die große Frage: Wenn The White Stripes tatsächlich zurückkehren, wie würde so eine Show aussehen – und welche Songs würden sie spielen?

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um halbwegs realistisch zu träumen, lohnt sich der Blick zurück: Wie sahen die letzten Touren von The White Stripes aus, bevor sie verschwanden? Die Setlists aus der Icky Thump-Phase geben einen ziemlich guten Hinweis darauf, was 2026 auf deutschen Bühnen passieren könnte.

Klassische Shows begannen oft mit einem Direkt-Schlag wie "Black Math" oder "Dead Leaves and the Dirty Ground". Damit war sofort klar: Kein langsames Warmwerden, sondern in die Vollen. Danach folgten in wilder Reihenfolge Hymnen wie:

  • "Fell in Love with a Girl" – zwei Minuten geballte Energie, die live immer schneller wirkt, als sie auf Platte ist.
  • "Hotel Yorba" – der Moment, in dem das komplette Publikum mitsingt und kurz so wirkt, als wäre man in einer verrauchten Country-Bar gestrandet.
  • "The Hardest Button to Button" – mit diesem stoischen Drumming, das Meg White so unverwechselbar macht.
  • "Blue Orchid" – verzerrter Vocoder, gebrochene Riffs, maximaler Kontrast zu den eher reduzierten Frühwerken.

Das Finale gehörte in den allermeisten Fällen einem einzigen Song: "Seven Nation Army". Der Track, der längst Fußballstadien, Demos, Clubnächte und TikTok-Sounds erobert hat, war schon damals ein Pflichtteil jeder Show. Interessant: Live spielten The White Stripes ihn oft deutlich härter und ruppiger als auf dem Studioalbum – mit verlängerten Outros, spontanen Tempowechseln und Publikums-Call-and-Response.

Wenn man aktuelle Fan-Diskussionen beobachtet, kristallisiert sich eine Art "Wunsch-Setlist 2026" heraus. Typisch wäre ein Mix aus:

  • Frühe Garage-Hits wie "Jimmy the Exploder", "Hello Operator" oder "Let's Shake Hands" für die Hardcore-Fans.
  • Breakthrough-Songs aus White Blood Cells, also "Fell in Love with a Girl", "We're Going to Be Friends", "Dead Leaves and the Dirty Ground".
  • Elephant-Ära mit "Seven Nation Army", "The Hardest Button to Button", "Ball and Biscuit" – letzterer gerne als bluesiges, endlos gezogenes Jam-Monster.
  • Spätere Stücke wie "Icky Thump", "You Don't Know What Love Is (You Just Do As You're Told)" oder "Conquest".

Die Magie einer White-Stripes-Show hing aber nie nur an der Songauswahl. Es war dieses radikale Minimalismus-Konzept: nur Gitarre, Schlagzeug, gelegentlich Orgel oder Klavier, dazu die streng durchgezogene Farbwelt in Rot, Weiß und Schwarz. Keine LED-Wand, keine aufwendige Pyro, kein 20-köpfiges Backing-Ensemble. Wenn sie 2026 zurückkommen würden, ist genau dieser Kontrast zur heutigen Überproduktions-Ästhetik der große Vorteil. Während andere Acts versuchen, jedes Loch mit Visuals zu füllen, können The White Stripes einfach spielen – und die Lücken wirken lassen.

Vorstellbar ist auch, dass Jack White heute seine live gewachsene Experimentierfreude mitbringt: alternative Tunings, spontane Medleys, Blues-Improvisationen in der Mitte von "Ball and Biscuit" oder radikal heruntergebrochene Akustikversionen von bekannten Songs. Fans spekulieren etwa über ein ruhiges Setsegment mit Stücken wie "We're Going to Be Friends" oder "In the Cold, Cold Night", bevor das Finale dann wieder komplett durchdreht.

Die Atmosphäre einer möglichen Show in Deutschland? Stell dir vor: Eine Halle irgendwo zwischen 5.000 und 12.000 Leuten, das Licht konsequent in Rot getaucht, kaum Intro-Musik, Jack und Meg betreten einfach die Bühne, nicken – und legen los. Kein großer Monolog, keine Erklärung, nur Songs. Genau so erinnern sich viele an ihre letzten Auftritte hier, und genau das wünschen sie sich zurück.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in Fan-Foren kocht die Gerüchteküche gerade auf hoher Flamme. Offiziell gibt es kaum Infos, aber jedes kleinste Detail wird seziert. Ein paar der aktuell heißesten Theorien:

1. Die "Jubiläums-Tour"-These
Viele Fans verweisen auf runde Jubiläen: Die frühen Veröffentlichungen von The White Stripes liegen bald 25 Jahre zurück, Elephant steuert auf ein großes Jubiläum zu. In der Musikindustrie ist es Standard, solche Daten mit Deluxe-Editionen, Doku-Content und – wenn möglich – Touren zu verbinden. Auf TikTok kursieren angebliche "geleakte" Plakate einer "Elephant 25 Tour" mit europäischen Daten, darunter Berlin und Hamburg. Seriös ist davon nichts, aber: Genau solche Fakes heizen die Erwartung weiter an.

2. Die "Nur-Festival"-Strategie
Andere halten eine komplette Tour für unwahrscheinlich und setzen eher auf handverlesene Festival-Headliner-Slots. Argument: Meg White meidet seit Jahren das Rampenlicht, eine monatelange Stadiontour wirkt wenig realistisch. Einige Insider-Tweets deuten an, dass große europäische Festivals bereits seit 2024 versuchen, einen Auftritt klarzumachen. Realistisch wäre eine Mini-Serie von vielleicht fünf bis acht ausgewählten Gigs, verteilt auf Europa und Nordamerika – perfekt geeignet, um in Deutschland bei einem der großen Sommer-Events aufzuschlagen.

3. Die "Nur-einmal-und-dann-Schluss"-Theorie
Ein besonders bittersüßer Fan-Take: The White Stripes könnten nur ein einziges, großes Abschiedskonzert spielen – vielleicht in Detroit, vielleicht bei einem ikonischen Festival – und den Rest über Livestream und Aufzeichnung verfügbar machen. Deutsche Fans spekulieren schon, ob es dann exklusive Kinovorführungen oder Public-Viewing-Events geben würde, ähnlich wie bei großen K-Pop- oder Pop-Touren.

4. Ticketpreise & Fairness-Diskussion
Parallel dazu wird natürlich schon hitzig über mögliche Ticketpreise diskutiert. Nach den Preissprüngen bei anderen großen Comebacks sind viele vorgewarnt. In Threads ist zu lesen: "Wenn sie kommen, dann sicher nicht unter 120 Euro für gute Plätze." Andere hoffen, dass Jack White seiner bisherigen Linie treu bleibt und auf ein faires Preissystem mit limitierten VIP-Paketen und starkem Fokus auf reguläre Sitz- und Stehplätze setzt. Die Branche liebt VIP-Bundles und Early-Access-Pässe – die Fans eher nicht.

5. TikTok-Mythos um Meg White
Ein eigener Kosmos sind TikTok-Videos, die angeblich "neue Aufnahmen von Meg White beim Schlagzeugspielen" zeigen. In den meisten Fällen stellt sich das als falsch heraus oder ist altes Material aus anderen Winkeln gefilmt. Trotzdem: Die bloße Tatsache, dass Fans jedes noch so wackelige Handyvideo analysieren, zeigt, wie groß die Sehnsucht nach ihrer Rückkehr ist. Meg ist für viele Gen-Z-Musikerinnen ein Role Model, weil sie bewiesen hat, dass technischer Perfektionismus nicht alles ist – Gefühl und Präsenz zählen mehr.

6. Neue Musik oder nur Nostalgie?
Eine weitere große Diskussionslinie: Würden The White Stripes, falls sie zurückkehren, auch neue Songs veröffentlichen? Oder bliebe es bei einem reinen Best-of-Set? Ein Teil der Community hat Angst vor einem "verwässerten" Spätwerk, das den Mythos ankratzt. Andere argumentieren, dass Jack White in den letzten Jahren so kreativ unterwegs war, dass ein neues White-Stripes-Album alles andere als nach Ideenlosigkeit klingen würde. Bislang gibt es keinerlei solide Hinweise auf Studioaktivitäten – aber natürlich Hoffnungen, dass zumindest ein neuer Song als Bonus zu einer Jubiläums-Veröffentlichung auftauchen könnte.

Unterm Strich gilt: Vieles ist Spekulation, einiges Wunsch, manches cleveres Marketing. Aber die Energie dahinter ist echt. Selten ist eine Band nach über einem Jahrzehnt Pause immer noch so präsent in Memes, Stadionchören und Gitarren-Covern auf TikTok.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle Tourdaten für 2026 wurden zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels noch nicht bestätigt. Um dir trotzdem Orientierung zu geben, hier eine Übersicht wichtiger historischer Eckpunkte und Fan-relevanter Infos, die in den Diskussionen immer wieder auftauchen:

Jahr / DatumEreignisOrt / Bezug zu DeutschlandBemerkung
1999Debütalbum The White StripesVeröffentlichung (US)Der rohe Start des Duos, später auch in Europa Kult.
2001White Blood CellsInternationaler Durchbruch"Fell in Love with a Girl" und "Dead Leaves and the Dirty Ground" laufen auf deutschen Indie-Partys rauf und runter.
01.04.2002Erstes größeres Deutschland-Konzertu.a. Berlin, Hamburg (Clubs)Frühe, intime Shows, über die Fans bis heute reden.
2003Elephant ReleaseWeltweitEnthält "Seven Nation Army", später Stadionhymne in Deutschland.
2004–2007Diverse Deutschland-ShowsBerlin, Köln, München, FestivalsVon Club über Arena bis Festival – ständig wachsende Fanbase.
2007Icky Thump erscheintCharterfolge auch in DeutschlandHärterer Sound, unterstreicht den Blues- und Hardrock-Einfluss.
2011Offizielle AuflösungOnline-StatementBand beendet Aktivitäten, betont, dass keine Konflikte der Grund seien.
2012–2024Reissues & Live-ReleasesInternationalu.a. über Third Man Records, stark nachgefragt im deutschen Vinyl-Markt.
2025Verstärkte Social-Media-Aktivität rund um alte ShowsOnlineAuslöser für neue Comeback-Gerüchte, auch in Deutschland.
2026 (Spekulation)Mögliche Jubiläums-AktivitätenEuropa / Deutschland?Fans rechnen mit Special-Releases, diskutieren über Festival- oder Clubshows.

Häufige Fragen zu The White Stripes

Damit du im Freundeskreis, in der Insta-Story oder im TikTok-Kommentarbereich bestens vorbereitet bist, hier die wichtigsten Fragen rund um The White Stripes – ausführlich beantwortet.

1. Sind The White Stripes aktuell offiziell wieder aktiv?
Stand jetzt gibt es keine offizielle Reunion-Bestätigung. Die Band ist seit 2011 aufgelöst, und dieses Statement wurde nie widerrufen. Alles, was gerade über Touren, neue Musik oder Festivalauftritte diskutiert wird, basiert auf Indizien, Andeutungen und Fan-Interpretationen. Gleichzeitig hat sich Jack White in jüngeren Interviews auffällig offen zur gemeinsamen Vergangenheit geäußert. Er schließt eine Zusammenarbeit zwar nicht ausdrücklich ein, aber auch nicht kategorisch aus. Wenn etwas kommt, wird es vermutlich überraschend angekündigt – ähnlich wie bei vielen Comebacks der letzten Jahre.

2. Warum sind The White Stripes überhaupt so einflussreich?
Für eine Generation von Gitarrenfans sind The White Stripes so etwas wie das Missing Link zwischen klassischem Blues, Garage-Punk und moderner Indie-Ästhetik. Sie haben Anfang der 2000er gezeigt, dass man ohne übertriebenes Technik-Feuerwerk, ohne virtuos-frickelige Soli, eine komplette Halle elektrisieren kann. Zwei Leute, ein reduziertes Drumset, eine Gitarre, ein paar alte Amps – mehr brauchte es nicht. Dazu kam das konsequente visuelle Konzept in Rot, Weiß und Schwarz, das die Band sofort erkennbar machte. Für viele Gen-Z-Bands, die heute mit Low-Budget-Produktionen in Schlafzimmern starten, sind The White Stripes ein Beweis: Du brauchst nicht viel, um etwas Eigene zu schaffen, solange du eine klare Idee hast.

3. Wie stehen Jack und Meg White heute zueinander?
Vieles dazu ist Spekulation, denn Meg White meidet seit Jahren die Öffentlichkeit und gibt keine Interviews. Jack White hat mehrfach betont, dass er großen Respekt vor ihr hat und dankbar für das ist, was sie gemeinsam geschaffen haben. Öffentliche Konflikte oder Schlammschlachten gab es nie, was in der Musikbranche eher selten ist. Dass sie privat inzwischen getrennte Wege gehen, ist logisch – aber es gibt keinen Hinweis darauf, dass persönliche Spannungen eine Reunion unmöglich machen würden. Wenn es also keinen Comeback gibt, dann eher aus künstlerischen oder Lebensentscheidungsgründen, nicht wegen öffentlich ausgetragener Fehden.

4. Warum wird Meg Whites Schlagzeug-Spiel so kontrovers diskutiert?
Kaum ein Thema wird online so erhitzt besprochen wie Megs Drumming. Kritiker werfen ihr vor, "zu simpel" zu spielen, "wie ein Anfänger" zu klingen. Fans halten genau das für ihre Stärke. Ihr Stil ist reduziert, kantig, oft fast kindlich direkt – und dadurch brutal effektiv. Er lässt Jack Whites Gitarre und Gesang atmen, statt sie zu überfrachten. In Zeiten, in denen auf YouTube und TikTok unzählige Drum-Cover im Hochgeschwindigkeitsmodus viral gehen, ist Meg für viele ein Gegenentwurf: Musik muss nicht maximal komplex sein, um zu berühren. Dass Gen-Z-Musikerinnen sie als Vorbild nennen, liegt genau daran – sie beweist, dass auch intuitive, unperfekte Kreativität einen ikonischen Sound prägen kann.

5. Wie wichtig ist "Seven Nation Army" wirklich?
Dieser Song ist längst mehr als nur ein Hit. "Seven Nation Army" ist ein globales Meme, eine Stadion-Hymne, ein Popkultur-Phänomen. In Deutschland hört man den markanten Basslinien-Riff bei Fußballspielen, auf Demos, in Clubs, bei Abi-Partys. Ironisch: Ursprünglich wurde der Track eher skeptisch als Single gesehen. Doch gerade live entfaltet er seine volle Kraft – das Mitsingen der berühmten Melodie funktioniert, selbst wenn niemand den Text kennt. Für The White Stripes ist der Song Fluch und Segen zugleich: Er öffnete ihnen Türen zu einem Massenpublikum, droht aber gleichzeitig, alles andere in den Schatten zu stellen. Für Fans ist klar: Eine Show ohne "Seven Nation Army" wäre fast undenkbar – aber sie wollen eben auch "Ball and Biscuit", "The Hardest Button to Button" und die älteren Underground-Favoriten hören.

6. Wie groß ist der Einfluss der Band auf heutige Künstler*innen?
Du findest Spuren von The White Stripes überall: bei modernen Garage-Bands, bei Lo-Fi-Indie-Acts, sogar im Pop. Viele Newcomer*innen nennen Jack Whites Gitarrensound als Inspiration – dieses kratzige, manchmal fast kaputte Klangbild, das sich deutlich von glatt produzierten Radio-Rocksongs absetzt. Auch das Konzept, als Duo maximalen Druck aufzubauen, hat Schule gemacht: Von Royal Blood bis zu diversen Underground-Garage-Duos sehen sich viele in der Tradition der White Stripes. Auf TikTok kursieren tausende Clips junger Musiker*innen, die versuchen, den "Seven Nation Army"-Ton zu treffen oder die rohe Wucht von "Ball and Biscuit" nachzubauen. Selbst im Hip-Hop tauchen Sampling-Experimente mit White-Stripes-Riffs auf.

7. Was sollten deutsche Fans jetzt konkret tun, wenn sie nichts verpassen wollen?
Wenn du wirklich vorbereitet sein willst, falls eine Reunion oder zumindest spezielle Releases kommen, helfen ein paar einfache Schritte:

  • Folge den offiziellen Kanälen von Jack White, Meg White (sofern vorhanden) und The White Stripes auf den großen Plattformen.
  • Abonniere Newsletter von Booking-Agenturen und großen deutschen Veranstaltern – hier landen Presales oft zuerst.
  • Check regelmäßig die Website whitestripes.com, vor allem in typischen Ankündigungsfenstern (Frühjahr für Festivals, Herbst für Hallentouren).
  • Wenn du Vinyl liebst, halte Ausschau nach Reissue-Ankündigungen – die sind oft ein Vorbote größerer Aktivitäten.
So verpasst du weder limitierte Europa-Daten noch Special-Events, die vielleicht nur einmalig stattfinden.

Bis eine echte Ankündigung kommt, bleibt alles Spekulation – aber eine sehr lebhafte. Und vielleicht ist genau das auch ein Teil des Reizes: The White Stripes existieren 2026 irgendwo zwischen Legende, Playlist-Favorit und potenziellem Überraschungsgast im Festival-Line-up. Sollte die rote, weiße und schwarze Ästhetik wirklich noch einmal in deutscher Hallenbeleuchtung auftauchen, wird es einer dieser Abende, über die man Jahre später noch spricht.


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