The Strokes vor Comeback? Das plant die Kultband
11.02.2026 - 04:29:49Etwas liegt in der Luft bei The Strokes. Auf TikTok tauchen plötzlich neue Clips aus dem Studio auf, Julian Casablancas lässt in Interviews mysteriöse Andeutungen fallen – und in europäischen Fan-Foren überschlagen sich die Spekulationen: Kommt endlich ein neues Album, kommen neue Tourdaten, kommen sie endlich wieder nach Deutschland?
Zur offiziellen Seite von The Strokes
Für viele aus der Gen Z sind The Strokes inzwischen fast so etwas wie eine Legende, die man nur aus viralen Clips kennt. Für alle, die mit "Is This It" groß geworden sind, fühlt sich jede Andeutung einer Rückkehr auf deutsche Bühnen wie ein Déjà-vu an. Zeit, die Signale zu sortieren: Was passiert gerade wirklich im Strokes-Universum – und was bedeutet das für Fans hierzulande?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Auch wenn es momentan (Stand Februar 2026) keine offiziell bestätigte große Welttour gibt, hat sich im Kosmos von The Strokes in den letzten Monaten einiges getan. In US-Musikmedien war immer wieder zu lesen, dass die Band an neuem Material arbeitet. Produzenten-Namen wie Rick Rubin oder Gordon Raphael fallen in Gerüchten immer wieder, wobei nichts davon bisher auf der Bandseite bestätigt wurde. Klar ist aber: Die Strokes spielen seit einigen Jahren wieder regelmäßiger Live-Shows und Festivals, und genau da beginnt die Spur für deutsche Fans spannend zu werden.
Bei mehreren großen europäischen Festivals der letzten Saisons – etwa Primavera Sound in Barcelona, dem All Points East in London oder Rock en Seine in Paris – standen The Strokes als Headliner auf dem Plakat. Oft wurden diese Auftritte nur wenige Monate vorher angekündigt. Das hat sich in Fanforen eingebrannt: Die Band plant inzwischen offenbar sehr selektiv und kurzfristig, dafür hochwertig kuratierte Gigs statt endlos langer Touren. Für Deutschland heißt das: Statt einer klassischen 20-Dates-Europatour sind eher punktuelle Auftritte in Berlin, Köln, Hamburg oder bei großen Festivals wie Hurricane, Southside, Rock am Ring oder Lollapalooza Berlin realistisch.
Interessant: In Interviews der letzten zwei Jahre hat Julian Casablancas mehrfach durchblicken lassen, dass ihn besonders europäische Städte inspirieren – Berlin wird dabei immer wieder genannt, häufig im Zusammenhang mit elektronischer Musik und Nachtleben. In einem Gespräch mit einem britischen Magazin erzählte er sinngemäß, er halte Europa für "offener für Experimente" und dass er es liebe, wenn das Publikum auch bei ungewohnten Songs mitgehe. Genau das heizt Spekulationen an, dass neue Songs zuerst auf ausgewählten europäischen Bühnen getestet werden könnten – bevor ein mögliches Album offiziell erscheint.
Dazu kommt: Die Strokes haben nach "The New Abnormal" (2020) eine neue Phase erwischt. Die Platte wurde höllisch gut besprochen, gewann sogar einen Grammy und brachte die Band nach Jahren voller Nebenprojekte und Pausen wieder zusammen. Viele Fans sehen das als Start einer zweiten Bandkarriere. Seitdem tauchen die Mitglieder in Podcasts, YouTube-Interviews und Longreads deutlich häufiger gemeinsam auf als noch in den 2010ern. Der Ton dort: entspannt, humorvoll, nostalgisch – aber auch ehrgeizig. Man hat das Gefühl, dass sie diese zweite Runde ernst nehmen.
Für deutsche Fans hat das zwei klare Auswirkungen: Erstens ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass The Strokes im Rahmen künftiger Europa-Pläne mindestens ein deutsches Datum einbauen – schlicht, weil der Markt hier stark und die Konzertkultur stabil ist. Zweitens sollte man mentale und finanzielle Reserven einplanen: Karten für selten tourende Indie-Ikonen sind in den letzten Jahren deutlich teurer geworden, und wenn The Strokes tatsächlich nur wenige exklusive Shows spielen, wird die Nachfrage brutal.
Das große Fragezeichen bleibt das Timing. Viele Insider rechnen damit, dass sich der typische Strokes-Zyklus seit dem Comeback verändert hat: weniger klassische "Album raus, Tour dran"-Dramaturgie, stattdessen punktuelle Releases, Kollaborationen und Festival-Bomben. Für Google-Discover-Leser heißt das: Wer informiert bleiben will, sollte nicht nur Spotify im Blick behalten, sondern auch immer wieder auf die offizielle Website und die Socials der Band schauen – dort tauchten in der Vergangenheit die ersten Hinweise meist auf.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer The Strokes live sehen will, will in Wahrheit drei Dinge gleichzeitig: die frühen New-York-Hymnen, die mittleren, etwas unterschätzten Songs – und natürlich Material aus der späteren Phase wie "The New Abnormal". Ein Blick auf Setlists der letzten Festivals zeigt ein relativ klares Muster, mit dem du auch bei künftigen Deutschland-Shows rechnen kannst.
Fast immer dabei sind die ganz großen Hymnen: "Last Nite", "Someday", "Hard to Explain" und "New York City Cops". Diese Songs kommen in der Regel im ersten oder letzten Drittel des Sets, weil sie das Publikum sofort anheizen oder komplett eskalieren lassen. Dazwischen mischen die Strokes gerne Stücke wie "Reptilia", "Juicebox", "Heart in a Cage" oder "You Only Live Once". Fans berichten in Online-Reviews, dass gerade bei diesen Songs ein krasser Mix aus Nostalgie und Adrenalin entsteht – viele kennen jede Zeile, manche sehen die Band aber zum ersten Mal live.
Seit dem Release von "The New Abnormal" ist auch Material wie "The Adults Are Talking", "Brooklyn Bridge to Chorus", "Bad Decisions" oder "Ode to the Mets" fester Bestandteil des Programms. "The Adults Are Talking" hat sich in erstaunlich kurzer Zeit zu einem Fan-Favoriten hochgearbeitet, der live fast so frenetisch gefeiert wird wie alte Klassiker. Viele Clips auf YouTube zeigen, wie besonders dieser Song die Brücke zur Gen Z schlägt: tanzbarer Groove, leicht melancholische Atmosphäre, dazu eine Hook, die sofort hängenbleibt.
Typisch für The Strokes ist die Bühnenpräsenz von Julian Casablancas: eher zurückgelehnt, manchmal fast schlurfend, dann wieder mit kurzen, trockenen Ansagen, die das Publikum feiern. Er ist kein klassischer Entertainer, der die ganze Zeit redet – aber genau das mögen viele Fans. Die Energie kommt aus der Musik, aus den Gitarren von Nick Valensi und Albert Hammond Jr., die sich live oft etwas rauer und direkter anhören als auf den Studioaufnahmen. Bassist Nikolai Fraiture hält das Ganze präzise zusammen, während Drummer Fabrizio Moretti mit seinem sehr charakteristischen, leicht nach vorne kippenden Schlagzeugspiel die typische Strokes-Spannung erzeugt.
Die Show selbst ist visuell selten überladen. Eher minimalistische Lichtshows, viel Backlight, manchmal ein paar Projektionen, aber kein großes Bombast-Feuerwerk. Dafür entstehen diese magischen Momente, wenn bei Songs wie "Under Cover of Darkness" oder "Taken for a Fool" der gesamte Front-of-Stage-Bereich jede einzelne Zeile mitbrüllt. Auf Fanvideos sieht man immer wieder, wie bei "Under Cover of Darkness" der Refrain vom Publikum übernommen wird, während Julian kurz zurücktritt und nur grinst.
Wer weiter vorne steht, berichtet häufig von einem recht intensiven Pit – nicht unbedingt aggressiv, aber sehr dicht und schweißtreibend. Besonders bei "Last Nite" und "Reptilia" wird es gerne wild. Wer es entspannter mag, stellt sich ein Stück weiter nach hinten; der Sound ist bei den meisten Festivalproduktionen der Band ziemlich stabil. In Foren liest man allerdings auch immer wieder, dass manche Gigs akustisch durchwachsen waren – The Strokes sind keine sterile Studioband, sondern klingen live bewusst leicht unperfekt. Das kann je nach Location mal episch, mal etwas chaotisch wirken.
Für künftige Deutschland-Shows darf man damit rechnen, dass sie ungefähr 75 bis 100 Minuten spielen, abhängig davon, ob es ein Festival- oder ein Headline-Konzert ist. Die perfekte Vorbereitung: einmal "Is This It", "Room on Fire", "First Impressions of Earth" und "The New Abnormal" am Stück durchhören, dazu ausgewählte Tracks von "Angles" (zum Beispiel "Machu Picchu", "Under Cover of Darkness") und "Comedown Machine" (etwa "All the Time" oder "Welcome to Japan"). Viele Setlists kombinieren genau diese Epochen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschsprachigen Discord-Servern rund um Indie-Rock kocht seit Monaten die Gerüchteküche. Der wichtigste Punkt: neue Musik. Mehrere User verweisen auf kurze Clips, in denen Julian Casablancas mit Band im Studio zu sehen ist – manche davon vom offiziellen Account, manche aus der "Story"-Ecke von befreundeten Musiker:innen. Die Spekulation: Die Strokes basteln an einem Nachfolger zu "The New Abnormal" oder zumindest an einer Reihe von Singles und EPs.
Besonders spannend: Auf TikTok kursieren Audioschnipsel, die angeblich "geleakte" Strokes-Demos sein sollen. Realistisch gesehen ist bei vielen davon Vorsicht angesagt – einige stammen hörbar von anderen Bands oder aus Solo-Projekten, andere sind einfach Fan-Edits. Trotzdem zeigt die Reichweite dieser Clips, wie hungrig die Community nach neuem Material ist. Kommentare wie "release this or we riot" tauchen unter fast jedem verdächtigen Schnipsel auf.
Ein weiterer Dauerbrenner ist die Frage nach Ticketpreisen. In Threads auf r/indieheads und deutschen Foren wird leidenschaftlich diskutiert, ob man bereit wäre, dreistellige Beträge für The Strokes zu zahlen. Weil in den letzten Jahren Ticketpreise für große Acts durch Dynamic Pricing und Gebühren explodiert sind, wird spekuliert, dass mögliche Deutschland-Konzerte der Band schnell in die 90–150-Euro-Region rutschen könnten – vor allem für gute Plätze in Arenen. Viele Fans hoffen deshalb eher auf Festival-Auftritte, bei denen sie mehrere Lieblingsacts auf einmal bekommen.
Auch setlist-technisch gibt es Theorien: Einige User sind überzeugt, dass The Strokes neue Songs zuerst bei kleineren Club-Gigs in ausgewählten Städten testen werden – Berlin taucht hier oft in Listen mit Wunschlocations auf. Andere glauben, dass die Band eher dem Muster von "The New Abnormal" folgt: Single-Release plus direkte Platzierung im Festival-Set, um den Song in kürzester Zeit zum Live-Favoriten zu machen.
Immer wieder kursiert auch die Idee, dass The Strokes an einer Jubiläums-Tour zu "Is This It" oder "Room on Fire" arbeiten könnten. Die Alben runden bereits bedeutende Jahrestage, und gerade im Streaming-Zeitalter entdecken viele Jüngere die frühen Platten erst jetzt richtig. In einigen Subreddits wurde sogar schon komplette Traum-Setlists für ein mögliches "Is This It"-Full-Album-Konzert gepostet – inklusive Debatten darüber, ob "New York City Cops" überall gespielt werden könnte, da der Song in den USA historisch teils ausgelassen wurde, in Europa aber Kultstatus genießt.
Was TikTok angeht, dominieren vor allem zwei Typen von Clips: nostalgische Rückblicke mit Videomitschnitten aus den frühen 2000ern und hyperästhetische Edits, in denen The Strokes-Songs über Szenen aus Berlin, London oder Paris gelegt werden. Besonders "Someday", "Last Nite" und "The Adults Are Talking" sind auf der Plattform dauerpräsent. Viele Kommentierende schreiben darunter, dass sie die Band noch nie live gesehen haben und unbedingt auf das erste Deutschland-Datum warten.
Ein kleiner Running Gag in der Fanbase: die Unberechenbarkeit von Julians Tagesform. Auf Reddit teilen User Clips aus verschiedenen Shows, in denen er mal extrem on point singt und Bock hat, dann wieder eher verpeilt wirkt oder während "Last Nite" halbe Zeilen dem Publikum überlässt. Die meisten nehmen das mit Humor – genau dieses leicht chaotische Element gehört für viele zur Band-DNA. Die Hoffnung: Wenn The Strokes in Deutschland spielen, erwischt man natürlich einen dieser legendären Abende, bei denen alles zusammenpasst.
Alle Daten auf einen Blick
Konkrete neue Deutschland-Termine sind aktuell nicht offiziell bestätigt. Um dir trotzdem einen Überblick über die wichtigsten bisherigen Eckdaten zu geben – plus typische Infos, die für künftige Shows wahrscheinlich sind – hier eine kompakte Übersicht:
| Jahr | Event/Release | Ort/Format | Info für deutsche Fans |
|---|---|---|---|
| 2001 | "Is This It" | Album-Release | Debütalbum, gilt bis heute als Indie-Klassiker und Live-Grundgerüst |
| 2003 | "Room on Fire" | Album-Release | Enthält Live-Favoriten wie "Reptilia" und "Under Control" |
| 2006 | "First Impressions of Earth" | Album-Release | Hits wie "Juicebox" und "Heart in a Cage" fest im Set |
| 2011 | "Angles" | Album-Release | "Under Cover of Darkness" ist inzwischen ein Live-Highlight |
| 2013 | "Comedown Machine" | Album-Release | Weniger gespielt, aber Fan-Lieblinge wie "Welcome to Japan" tauchen manchmal auf |
| 2020 | "The New Abnormal" | Album-Release | Grammy-gekrönt, Songs wie "The Adults Are Talking" dominieren aktuelle Setlists |
| 2022–2025 | Primavera, Rock en Seine u.a. | Große EU-Festivals | Zeigen, dass selektive Europa-Auftritte das aktuelle Bandmodell sind |
| tba | Mögliche neue Single/Album | Studio-Release | Gerüchte über laufende Aufnahmen, genaue Daten noch offen |
| tba | Potenzielle Deutschland-Shows | Berlin, Köln, Hamburg, Festivals | Hohe Wahrscheinlichkeit bei nächster Europa-Runde; Preise wohl im höheren Segment |
Häufige Fragen zu The Strokes
Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die deutsche Fans aktuell rund um The Strokes beschäftigen – und sie so ausführlich wie möglich beantwortet.
1. Kommen The Strokes 2026 nach Deutschland auf Tour?
Offiziell bestätigt ist für 2026 derzeit keine komplette Deutschland-Tour der Strokes. Allerdings zeigt der Trend der letzten Jahre klar: Wenn die Band in Europa unterwegs ist, tauchen meist auch ein bis zwei Termine im deutschsprachigen Raum auf – entweder als Headline-Show oder im Rahmen großer Festivals. Deutschland ist ein Kernmarkt für Indie, die Streamingzahlen sind stark, und frühere Auftritte (z.B. bei Rock am Ring, Hurricane/Southside oder in Berliner Venues) waren oft schnell ausverkauft.
Es lohnt sich, typische Festival-Line-ups im Auge zu behalten: Lollapalooza Berlin, Rock am Ring & Rock im Park, Hurricane, Southside, Primavera-Pro Ableger oder spezielle Städte-Festivals. In den letzten Jahren wurden Headliner dieser Größenordnung oft schon im Herbst/Winter des Vorjahres angeteasert. Wenn The Strokes tatsächlich neues Material veröffentlichen, steigt die Chance auf Europa-Daten inklusive Deutschland deutlich.
2. Wie teuer werden Tickets für The-Strokes-Konzerte in Deutschland ungefähr sein?
Konkrete Preise stehen immer erst mit der offiziellen Ankündigung fest, aber man kann sich an ähnlichen Acts orientieren. Für Headliner-Shows von etablierten Indie-Bands dieser Größe lagen die Ticketpreise zuletzt oft zwischen etwa 70 und 120 Euro (inklusive Gebühren), je nach Stadt, Venue und Sitz- oder Stehplatz. Bei Festivals zahlst du zwar mehr für das Gesamt-Ticket, bekommst dafür aber mehrere große Acts an einem Wochenende.
Wichtig: Viele Veranstalter arbeiten inzwischen mit Dynamic Pricing, das heißt, die Preise können je nach Nachfrage steigen. Wenn The Strokes nur sehr wenige exklusive Shows in Deutschland spielen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass frühe Kontingente günstiger sind als spätere. Tipp: Offizielle Pre-Sale-Ankündigungen über Newsletter der Band, der Veranstalter oder seriöser Ticketplattformen frühzeitig abonnieren – Screenshots aus Reddit-Threads helfen dir nicht, wenn der Vorverkauf längst durch ist.
3. Welche Songs spielen The Strokes live fast immer?
Wenn du nur Zeit hast, ein paar Songs vorzubereiten, dann diese: "Last Nite", "Someday", "Hard to Explain", "Reptilia", "Juicebox", "You Only Live Once", "Under Cover of Darkness" und "The Adults Are Talking". Diese Tracks bilden in den meisten jüngeren Setlists das Rückgrat. Sie decken gleichzeitig die Klassiker-Phase der frühen 2000er und das aktuelle Kapitel seit "The New Abnormal" ab.
Dazu kommen je nach Show Extras wie "New York City Cops", "Barely Legal", "What Ever Happened?", "Take It or Leave It" oder neuere Stücke wie "Bad Decisions" und "Brooklyn Bridge to Chorus". Die Band ändert die Setlist zwar leicht von Abend zu Abend, aber komplett abseitige Deep Cuts sind relativ selten geworden – gerade auf großen Festivalbühnen gehen sie eher auf maximale Wirkung.
4. Was unterscheidet The Strokes live von vielen anderen Indie-Bands?
The Strokes klingen live rauer, kantiger und ungeschliffener als auf Platte – und das ist bewusst so. Anstatt jede Note perfekt nachzuspielen, lassen sie Kanten zu, drehen die Gitarren lauter und lassen manche Songs minimal schneller laufen. Dadurch entsteht diese Spannung, die viele Fans mit dem frühen New-York-Sound verbinden. Wer hochpolierten Arena-Rock erwartet, könnte überrascht sein; wer lieber Energie als Perfektion spürt, fühlt sich genau richtig.
Ein weiterer Unterschied: Es gibt kaum große Stage-Banter-Momente. Julian Casablancas redet wenig, dafür oft sehr trocken und witzig, manchmal fast absurd. Man hat das Gefühl, einer Clique auf der Bühne zuzuschauen, die seit Jahrzehnten zusammen spielt und sich nicht mehr verstellen muss. Genau das erzeugt diese Aura von "Wir machen unser Ding, du bist eingeladen, wenn du willst" – etwas, das für viele moderne Indie-Fans extrem attraktiv ist.
5. Wie wichtig sind The Strokes historisch für Indie-Rock und warum spricht das auch 2026 noch so viele an?
Als "Is This It" 2001 erschien, war Gitarrenmusik in den Mainstream-Charts stark von Nu Metal und Pop-Rock dominiert. The Strokes brachten einen bewusst reduzierten, urbanen Sound, der sich eher an 70s-Punk und New-Wave orientierte, aber mit dem lässigen Zynismus der frühen 2000er kombiniert war. Viele spätere Bands – von Arctic Monkeys über The Libertines bis hin zu heutigen Indie-Acts – wurden massiv von dieser Ästhetik geprägt: dünne Krawatten, enge Jeans, verruchte Stadt-Nächte, dazu lakonische Zeilen über Langeweile, Liebe und Selbstsabotage.
Dass der Sound 2026 immer noch zieht, liegt vor allem daran, dass er extrem zirkeltauglich ist: Du kannst The Strokes beim Lernen hören, nachts auf der Rückbank, auf dem Bike durch die Stadt oder im Club-Floor zwischen Techno-Sets. Außerdem passt die Grundstimmung sehr gut zu einer Generation, die ständig zwischen Nostalgie und Zukunftsangst hängt. Songs wie "The Adults Are Talking" wirken wie Kommentare auf unsere Gegenwart, ohne explizit politisch zu sein – sie fangen dieses diffuse Gefühl ein, dass die Erwachsenenwelt nicht unbedingt weiß, was sie tut.
6. Wie bleibe ich als deutscher Fan immer up to date zu neuen The-Strokes-News?
Die sicherste Quelle ist immer die offizielle Website und die offiziellen Socials der Band. Dort tauchen Tourdaten und große Ankündigungen zuerst auf. Zusätzlich lohnt es sich, Newsletter von seriösen deutschen Veranstaltern und großen Ticketanbietern zu abonnieren – gerade für Vorverkäufe mit begrenzten Kontingenten kann das entscheidend sein.
Für tiefergehende Infos und Stimmungsbilder sind Subreddits wie r/indieheads, r/rock und spezielle The-Strokes-Communities spannend. Auf TikTok und Instagram Reels bekommst du außerdem sehr schnell mit, wenn neue Live-Clips oder Studioschnipsel auftauchen. Wichtig ist aber, immer zwischen Wunschdenken und Fakten zu unterscheiden: Nur weil in einem Reddit-Thread jemand behauptet, sein Cousin habe von einem Berlin-Gig gehört, heißt das noch lange nichts. Offiziell ist erst, was von Band, Management oder Veranstalter kommt.
7. Lohnt es sich, für The Strokes extra in eine andere EU-Stadt zu fahren, wenn sie (noch) nicht nach Deutschland kommen?
Das hängt von deinem Budget und deiner Fan-Stufe ab. Fakt ist: In den letzten Jahren haben viele deutsche Fans Trips nach London, Paris, Barcelona oder Amsterdam gemacht, um The Strokes zu sehen – vor allem, wenn Festivals dort besonders starke Line-ups hatten. Wer sich früh Flüge und Unterkünfte sichert, kann finanziell manchmal ähnlich rauskommen wie bei einem teuren Arena-Ticket plus Anreise innerhalb Deutschlands.
Der Vorteil eines Trips: Du verbindest das Konzert mit einer City-Experience, die auch musikalisch passt. London, Paris oder Barcelona haben lebendige Indie-Szenen, unzählige Plattenläden und Bars, in denen The-Strokes-Songs Dauergäste auf den Playlists sind. Der Nachteil: Mehr Planung, mehr Risiko bei Verschiebungen oder Absagen. Wer lieber spontan bleibt, wartet meist lieber auf ein deutsches Datum – das historisch betrachtet bei Europa-Aktivitäten der Band bisher fast immer irgendwann kam.
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