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The Strokes: Kommt jetzt die nächste große Ära?

15.02.2026 - 20:59:42

The Strokes sind zurück im Gespräch – neue Shows, frische Setlist, wilde Fan-Theorien. Was das für Fans in Deutschland heißt.

In deiner Timeline tauchen wieder überall The Strokes auf? Clips von legendären Live-Momenten, neue Fotos aus dem Studio, Fans, die jede kleinste Änderung am Look von Julian Casablancas sezieren – die New Yorker Indie-Ikonen sind 20+ Jahre nach ihrem Durchbruch wieder voll im Gespräch. Für viele ist das die Band, mit der Gitarrenmusik Anfang der 2000er wieder cool wurde. Kein Wunder also, dass jede Andeutung von Tour, neuer Musik oder Festival-Headliner sofort ausrastende Kommentarspalten auslöst.

Zur offiziellen Seite von The Strokes

Ob du sie damals mit "Last Nite" auf MTV entdeckt hast oder erst über TikTok bei "Someday" hängen geblieben bist: The Strokes sind wieder ein heißes Thema – besonders in Europa. Von Festival-Gerüchten über Studio-Leaks bis zu Setlists, die alte und neue Ära verbinden: Zeit, alles zu sortieren, was gerade über die Band kursiert, und zu schauen, was das konkret für Fans in Deutschland bedeutet.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell halten sich The Strokes wie immer relativ bedeckt. Die Band kommuniziert sparsam, aber wenn etwas kommt, hat es Gewicht. In den letzten Monaten häufen sich Hinweise aus Interviews, Social-Media-Schnipseln und Fan-Beobachtungen, dass die Gruppe um Julian Casablancas an neuer Musik arbeitet und ihren Live-Fokus wieder verstärkt nach Europa verschiebt.

In mehreren Gesprächen mit US-Medien hat Casablancas angedeutet, dass die Band nach dem 2020 erschienenen Album "The New Abnormal" nicht den Plan hat, sich zurückzulehnen. Er sprach davon, dass sie im Studio "neue Wege" suchen und das alte Material nicht bloß recyceln wollen. Konkrete Daten für ein neues Album hat noch niemand bestätigt, aber der Tenor ist klar: Die Maschine läuft wieder, und es geht nicht nur um Nostalgie.

Auffällig ist, dass The Strokes in den letzten Tourphasen vermehrt europäische Festivals und Städte auf dem Schirm hatten. London, Paris, Barcelona, Lissabon – die großen Metropolen wurden regelmäßig angefahren. Für Deutschland waren sie in den vergangenen Jahren eher sporadisch am Start, etwa bei großen Open-Airs oder als Co-Headliner. Genau deshalb wirkt jede kleine Andeutung, dass wieder vermehrt europäische Termine geplant sind, für deutsche Fans wie ein kleiner Feiertag.

Booking-Agenturen und Festival-Insider spekulieren bereits, dass The Strokes in den kommenden Jahren wieder als fester Name im oberen Line-up-Bereich auftauchen könnten – zusammen mit anderen 2000er-Helden, die gerade ein Comeback feiern. Das Muster ist bekannt: Zuerst tauchen kryptische Social-Posts auf, dann werden einzelne Festival-Shows angekündigt, später folgt eine kompakte Europatour mit ausgewählten Club- und Arena-Terminen.

Für Deutschland besonders spannend: Die Band hat sich in den letzten Jahren bewusst auf Städte konzentriert, in denen die Indie-Szene besonders lebendig ist – Berlin ist da praktisch gesetzt. Zusätzlich gelten Köln und Hamburg als heiße Kandidaten, weil hier die Fanbasis traditionell stark war und lokale Veranstalter gute Kontakte zu internationalen Gitarren-Acts haben. Selbst wenn noch keine offiziellen Daten veröffentlicht sind, rechnen Branchenkenner damit, dass Deutschland in der nächsten größeren Europa-Runde nicht übersprungen wird.

Parallel dazu verdichten sich die Hinweise auf frisches Material. Producer, die in der Vergangenheit mit der Band gearbeitet haben, lassen in Podcasts gerne fallen, dass noch ungehörte Songs existieren, die nie auf "The New Abnormal" gelandet sind. Dazu kommen Gerüchte, dass einzelne Mitglieder vermehrt in Studios in New York und Los Angeles gesichtet wurden – nicht nur für Side-Projects. Für Fans in Deutschland heißt das: Die Chance ist hoch, dass der nächste Live-Zyklus nicht nur auf die Klassiker setzt, sondern auch neue Songs ins Set bringt.

Im Kern läuft alles auf einen Punkt hinaus: The Strokes wirken entschlossener denn je, ihre Rolle als eine der prägendsten Indie-Bands ihrer Generation zu behaupten. Und wer die Show-Qualität der letzten Jahre verfolgt hat, weiß: Das ist nicht bloß Alterswerk, sondern eine Band, die ihren Sound kontrolliert weiterentwickelt. Genau diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart macht die aktuelle Strokes-Phase so spannend.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer sich aktuelle Setlists von The Strokes anschaut, merkt sofort: Die Band weiß genau, was die Fans wollen – und wie weit sie sich vom klassischen "Is This It"-Frame entfernen darf, ohne die Crowd zu verlieren. Typische Shows der letzten Tourphasen starteten oft mit einem Punch direkt aus den frühen 2000ern: Songs wie "The Modern Age", "Barely Legal" oder "Last Nite" tauchen gerne gleich zu Beginn auf, um die Energie im Raum sofort hochzuziehen.

Danach streuen The Strokes systematisch Highlights aus allen Phasen ein. "Reptilia" von "Room on Fire" gehört nahezu fix zum Kern jeder Setlist – und das aus gutem Grund. Live trägt der Song die komplette Gitarrenlinie von Nick Valensi und Albert Hammond Jr. noch direkter, als man es von der Studio-Version kennt. Kaum ein Track löst so zuverlässige Moshpits aus wie dieser. Auch "Hard to Explain", "Someday" oder "Juicebox" sind Crowd-Favorites, die regelmäßig wiederkehren.

Spannend ist, wie die Band ihr jüngeres Material in das Live-Bild integriert. Songs vom Album "The New Abnormal" – etwa "The Adults Are Talking", "Bad Decisions" oder "Brooklyn Bridge To Chorus" – haben sich erstaunlich schnell in Fan-Favoriten verwandelt. Besonders "The Adults Are Talking" wirkt live wie eine modernisierte Version des klassischen Strokes-Sounds: tightes Drumming, prägnante Gitarren, dazu Julians leicht distanzierte, aber emotional aufgeladene Vocals. Viele Fans berichten, dass sich diese Tracks auf der Bühne noch dringlicher anfühlen als auf Platte.

Die Dramaturgie der Shows ist auffällig durchdacht. Nach einem energiegeladenen Einstieg zieht die Band das Tempo gelegentlich minimal zurück mit Songs wie "Under Cover of Darkness" oder "Razorblade", um dann im letzten Drittel nochmal massiv anzuziehen. Spätestens wenn "Someday" und "Last Nite" in der gleichen Show auftauchen, kippt das Publikum endgültig in kollektives Mitsingen. Der typische Abschluss besteht häufig aus einer Kombination aus einem moderneren Track plus einem Klassiker – zum Beispiel "Ode to the Mets" und anschließend "Take It Or Leave It".

Was die Atmosphäre betrifft, ist ein Strokes-Gig kein glattpoliertes Pop-Spektakel, sondern eher eine kontrollierte, leicht chaotische Rockshow. Julian Casablancas bleibt oft halb ironisch, halb genervt am Mikro, redet wenig, feuert aber dann plötzlich trockene Kommentare in die Menge, die sofort viral gehen. Die übrige Band wirkt konzentriert, teilweise fast stoisch – dafür sitzen die Parts. Gitarrenfans achten besonders auf die Interaktion zwischen den beiden Gitarristen: Die verzahnten Riffs und kleinen Melodie-Linien sind live der Kern des gesamten Sounds.

Akustisch klingen The Strokes auf aktuellen Touren deutlich klarer als in den frühen 2000ern. Die Produktion setzt heute stärker auf differenzierten Sound, bei dem jede Gitarre und jede Hi-Hat erkennbar ist, ohne den dreckigen Charme zu verlieren. In Hallen sorgt das für einen Druck, der sich eher durchs Songwriting als durch übertriebene Lautstärke entfaltet. Draußen auf Festivals funktioniert die Band ebenfalls stark, verliert dort aber manchmal etwas von der Intimität, die in mittelgroßen Indoor-Locations entsteht.

Wer Setlists der letzten Auftritte studiert, erkennt außerdem Rotationen: Manche Songs tauchen nur jede zweite oder dritte Show auf, andere sind praktisch gesetzt. Gerade Tracks wie "Meet Me in the Bathroom" oder "New York City Cops" gelten als Fan-Lieblinge, sind aber nicht immer dabei. Das schafft Raum für Spekulation: Wenn neue Songs dazukommen, müssen zwangsläufig ältere temporär weichen. Für Hardcore-Fans heißt das: Jede Tour ist ein eigenes Kapitel, keine bloße Wiederholung.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wer auf Reddit, TikTok oder in deutschen Musikforen unterwegs ist, merkt schnell: Die Fanbase von The Strokes ist extrem aktiv – und liebt Spekulationen. Ein Dauerbrenner-Thema: Steht ein komplett neues Album an oder "nur" eine EP? Nachdem "The New Abnormal" großartige Kritiken kassiert hat, erwarten viele, dass die Band den eingeschlagenen Weg weitergeht – also mehr experimentelle Strukturen, clevere Gitarrenlinien, aber weiterhin diese kühle New-York-Attitüde.

Auf Reddit-Threads kursieren Theorien, dass bereits mehrere neue Songs testweise live geprobt wurden. Einige Fans wollen in Soundchecks Riffs gehört haben, die zu keinem bekannten Track passen. Solche Berichte muss man natürlich mit Vorsicht nehmen, aber sie zeigen, wie sehr die Community auf jedes Detail achtet. Sobald ein wackliges Handyvideo mit unbekanntem Gitarrenmotiv auftaucht, starten in den Kommentaren sofort Analysen: Klingt das nach "Room on Fire"-Ära? Oder eher nach dem entspannteren Vibe von "Angles"?

Auf TikTok drehen sich viele Clips um genau diese Frage: "Kommt die beste Phase von The Strokes erst noch?" Einige Creator vergleichen frühe Live-Auftritte Anfang der 2000er mit aktuellen Shows und behaupten, die Band spiele heute technischer stärker, aber emotional kontrollierter. Andere feiern gerade das: Für sie sind The Strokes die perfekte Mischung aus Nostalgie und erwachsener Version ihres eigenen Teenager-Sounds.

Ein weiterer Punkt in der Gerüchteküche betrifft mögliche Festival-Headliner-Slots in Europa. Namen wie Primavera Sound, Lollapalooza Berlin oder Hurricane/Southside tauchen ständig auf, wenn es um potenzielle Strokes-Auftritte geht. Viele Fans wünschen sich einen Slot am Abend kurz vor oder nach Sonnenuntergang – der Moment, in dem Songs wie "Someday" oder "Under Cover of Darkness" noch mal eine andere Wirkung entfalten. In Kommentarspalten liest man immer wieder Sätze wie: "Wenn The Strokes Headliner beim Hurricane werden, bin ich sofort dabei – egal was das Ticket kostet."

Und damit sind wir beim kontroversesten Thema: Ticketpreise. Die Diskussion ist bekannt: Steigende Kosten, teurere Festivalpässe, zusätzliche Gebühren. Auch rund um The Strokes wird immer wieder debattiert, wie weit man bei Ticketpreisen gehen kann, ohne die Kern-Fans zu verlieren, die die Band seit Jahren supporten. Einige Fans argumentieren, dass sich eine Band mit dem Status von The Strokes Kopfpreise im oberen Mittelfeld leisten kann, solange die Produktion hochwertig ist und Setlists nicht wie Pflichtübungen wirken.

Andere mahnen an, dass Gitarrenbands gerade für die jüngere Generation zugänglich bleiben müssen. Auf Social Media liest man häufig den Wunsch nach Mischformen: kleinere, günstigere Clubshows plus einige große Festival-Gigs, bei denen man die Band im Rahmen eines größeren Line-ups erleben kann. Gerade deutsche Fans hoffen, dass Veranstalter hier einen Mittelweg finden – und The Strokes nicht nur in Exklusiv-Settings auftreten, die sofort nach Sekunden ausverkauft sind und auf dem Zweitmarkt explodieren.

Dazu kommen die typischen Nerd-Themen: Welche B-Seiten schaffen es endlich ins Set? Kommt "You Only Live Once" wieder regelmäßiger? Wird "Ask Me Anything" jemals live in größerem Rahmen gespielt? Kleine Ausschnitte aus Proben, die gelegentlich über inoffizielle Kanäle durchsickern, heizen diese Spekulationen weiter an. Für die Community ist klar: Jede neue Tour könnte ein paar "Tiefenschnitte" bringen, die langjährige Fans feiern und gleichzeitig jüngere Hörer dazu bringen, die älteren Alben komplett neu zu entdecken.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle, komplett bestätigte Deutschland-Tourdaten stehen aktuell noch aus. Trotzdem lassen sich aus bisherigen Aktivitäten und bekannten Eckpfeilern einige harte Fakten und wahrscheinliche Anhaltspunkte für Fans ableiten. Die folgende Tabelle bündelt zentrale Infos zu Band-Phasen, Releasejahren und typischen Europa-Aktivitäten:

Jahr/PhaseEreignisRelevanz für Deutschland
2001Release von "Is This It"Start des Hypes; erste Clubshows in Europa, Grundstein für starke Fanbase
2003Release von "Room on Fire"Weitere Festival-Auftritte, Strokes werden fester Bestandteil von Indie-Partys
2006Release von "First Impressions of Earth"Größere Hallen in Europa, u.a. Auftritte vor deutlich gewachsenem Publikum
2011–2013Alben "Angles" & "Comedown Machine"Unregelmäßige Live-Präsenz, aber konstante Fan-Nachfrage in deutschen Großstädten
2020Release von "The New Abnormal"Starkes Kritikerfeedback, gestiegene Streamingzahlen in Deutschland
ab 2022Vermehrte Festival- und Touraktivität weltweitEuropa erneut im Fokus, Spekulationen über weitere Deutschland-Dates
kommende JahreErwartete neue Releases & erweiterte TourblöckeHohe Chance auf neue Arena- oder Festival-Auftritte in Berlin, Hamburg, Köln

Für wirklich tagesaktuelle Tourbestätigungen lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die offizielle Website der Band sowie die Socials der großen deutschen Veranstalter und Festivals.

Häufige Fragen zu The Strokes

Um dir die Orientierung im aktuellen Strokes-Hype zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die Fans in Deutschland gerade beschäftigen – und beantworten sie ausführlich.

Wer sind The Strokes und warum gelten sie als so wichtig?

The Strokes sind eine 1998 in New York gegründete Band, bestehend aus Julian Casablancas (Gesang), Nick Valensi (Gitarre), Albert Hammond Jr. (Gitarre), Nikolai Fraiture (Bass) und Fabrizio Moretti (Drums). Mit ihrem Debütalbum "Is This It" haben sie Anfang der 2000er einen massiven Einfluss auf die Indie- und Rock-Szene gehabt. Während Gitarrenmusik zu dieser Zeit eher ziellos wirkte, kamen The Strokes mit kurzen, direkten Songs, rauem Sound und einem extrem wiedererkennbaren Stil. Viele nachfolgende Bands aus dem Indie- und Post-Punk-Revival-Umfeld verweisen bis heute auf sie als Inspiration.

Ihr Einfluss zeigt sich nicht nur in der Musik, sondern auch im Look: Lederjacke, schmale Jeans, zerzauste Haare – das Bild der Band hat einen kompletten Ästhetik-Trend geprägt. Gerade in Deutschland waren The Strokes fester Bestandteil jeder Indie-Party-Playlist, und Songs wie "Last Nite" oder "Someday" funktionieren bis heute wie ein Zeitstempel auf die frühen 2000er, ohne alt zu wirken.

Kommt bald ein neues Album von The Strokes?

Konkrete, offiziell bestätigte Infos zu einem neuen Album gibt es aktuell nicht. Allerdings sprechen viele Indizien dafür, dass an neuem Material gearbeitet wird. Die Band hat in Interviews deutlich gemacht, dass "The New Abnormal" kein Abschied war, sondern eher ein Neustart. Künstler im Umfeld, Studio-Leaks und die eigene Live-Aktivität deuten darauf hin, dass neue Songs mindestens im Entstehen sind.

Fans sollten mit klassischen Vorab-Signalen rechnen: Einzelne neue Tracks in Setlists, mysteriöse Studiofotos, kleine Andeutungen in Podcasts oder Social-Media-Posts. Erfahrungsgemäß lassen sich The Strokes Zeit, wenn es um offizielle Ankündigungen geht – wenn dann aber eine kommt, folgt die eigentliche Release-Phase meist relativ zügig mit Single, Video und Tourblock.

Wie stehen die Chancen auf Konzerte in Deutschland?

Die Chancen auf weitere Konzerte in Deutschland sind sehr gut. Historisch haben The Strokes nie einen kompletten Europa-Zyklus gespielt, ohne zumindest ein oder zwei deutsche Städte mitzunehmen. Berlin gilt praktisch als gesetzt, hinzu kommen meist Städte wie Köln, Hamburg oder gelegentlich München, je nach Tour-Konzept.

Da die Band in den vergangenen Jahren vermehrt auf größere Festivals gesetzt hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie bei internationalen Events mit Deutschland-Ablegern im Line-up landen – etwa Berlin-basierte Festivals mit globalen Bookern. Wer sicher gehen will, nichts zu verpassen, sollte Newsletter von großen Veranstaltern abonnieren und Strokes-spezifische Alert-Funktionen in Ticket-Apps aktivieren.

Welche Songs musst du unbedingt kennen, bevor du sie live siehst?

Für das volle Konzerterlebnis lohnt es sich, zumindest die wichtigsten Tracks der Band im Kopf zu haben. Aus der frühen Phase sind das vor allem "Last Nite", "Someday", "The Modern Age", "Hard to Explain" und "New York City Cops". Von "Room on Fire" solltest du unbedingt "Reptilia" und "12:51" kennen, während "First Impressions of Earth" mit "Juicebox" und "You Only Live Once" gleich zwei große Live-Banger liefert.

Aus der neueren Phase haben sich "Under Cover of Darkness" und "Taken for a Fool" als Fanfavoriten etabliert. Von "The New Abnormal" stechen "The Adults Are Talking", "Bad Decisions" und "Ode to the Mets" heraus. Natürlich macht es Spaß, tiefer einzusteigen und komplette Alben durchzuhören, aber mit diesen Key-Tracks bist du für ein typisches Strokes-Set bereits gut vorbereitet.

Wie unterscheiden sich The Strokes live von den Studioaufnahmen?

Live klingen The Strokes zwar erkennbar nach ihren Aufnahmen, aber mit einem ganz eigenen Charakter. Die Gitarren sind meist rauer, der Gesang spontaner, und kleine Unsauberkeiten gehören dazu – oft wirkt genau das lebendig. Im Vergleich zu den frühen 2000ern ist der Sound heute sauberer abgemischt, ohne die Kante zu verlieren.

Julian Casablancas singt live gerne mit Variationen in Betonung und Melodie, manchmal entspannt zurückgelehnt, manchmal überraschend intensiv in den lauten Parts. Die Rhythmussektion ist extrem tight, was den Songs live eine Wucht verleiht, die man im Studio teilweise nur andeutungsweise spürt. Wenn "Reptilia" oder "Juicebox" einsetzen, merkt man sofort, dass die Band über die Jahre ein präzises Live-Gefühl entwickelt hat.

Wie reagieren Gen Z und Millennials unterschiedlich auf The Strokes?

Für viele Millennials sind The Strokes die Band ihrer Jugend – der Sound von ersten WG-Partys, Festivals und CD-Sammlungen. Sie verbinden mit den Songs konkrete Erinnerungen und sehen die Band oft durch eine nostalgische Brille. Für Gen Z dagegen sind The Strokes häufig ein "entdeckter Klassiker": Man stößt über TikTok, Spotify-Playlists oder ältere Geschwister auf die Songs und merkt, dass diese Musik erstaunlich zeitlos klingt.

In deutschen Kommentarspalten sieht man oft genau diesen Mix: Ältere Fans freuen sich, dass ihre frühe Lieblingsband immer noch relevant ist, während jüngere Hörer die Strokes neben aktuellen Acts wie Fontaines D.C., Wet Leg oder Idles einordnen. Die Band schlägt damit eine Brücke zwischen Gitarren-Indie-Tradition und der Gegenwart – was für die Live-Atmosphäre entscheidend ist. Im Publikum stehen Leute, die 2001 schon dabei waren, neben Fans, die 2001 noch nicht einmal geboren waren.

Wie bleibst du beim Strokes-Thema am besten up to date?

Der erste Weg führt über die offiziellen Kanäle: Website, Newsletter und Social-Media-Profile von The Strokes und den einzelnen Bandmitgliedern. Dort tauchen zwar selten übertriebene Teaser auf, aber wenn etwas verkündet wird, dann zuverlässig. Zusätzlich lohnt sich der Blick in internationale Musikmedien, die regelmäßig Interviews, Reviews und Gerüchte aufgreifen.

Für die Live-Seite sind außerdem die Seiten großer deutscher Veranstalter, Ticketplattformen und Festival-Accounts wichtig. Viele Ankündigungen passieren heute über Instagram-Stories, kurze Teaser-Clips oder koordinierte Postings mit anderen Bands. Wer seinen Feed entsprechend kuratiert, wird in der Regel sehr früh von neuen Strokes-Terminen erfahren – und hat eine Chance, Tickets zu erwischen, bevor der Hype den Vorverkauf komplett leerräumt.


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