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The Smiths-Hype 2026: Kommt das Comeback echt?

18.02.2026 - 00:47:34

The Smiths sind 2026 wieder überall Gesprächsthema. Was läuft wirklich – Reunion-Chancen, Song-Highlights, Fan-Theorien und Deutschland-Fokus im Deep Dive.

Wenn du in den letzten Wochen auf Musik-TikTok, Reddit oder in Indie-Playlists unterwegs warst, kommst du an einem Namen nicht vorbei: The Smiths. Plötzlich ist die Band, die sich 1987 getrennt hat, wieder mitten im Gespräch. Von angeblichen Festival-Deals bis zu Anniversary-Gerüchten – die Erwartungen der Fans drehen gerade komplett durch. Und klar, vor allem in Deutschland fragen sich viele: Passiert da wirklich was – und sehen wir The Smiths (oder zumindest Teile davon) jemals wieder live hier?

Zur offiziellen Seite von The Smiths – alle offiziellen Statements & Archiv-Infos checken

Zwischen Nostalgie, echten News und völlig überdrehten Fan-Spekulationen ist es schwer, den Überblick zu behalten. Genau deshalb sortieren wir hier alles für dich: Was ist bestätigt, was ist Wunschdenken – und was würde ein mögliches Comeback für deutsche Fans konkret bedeuten?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell gilt die Band The Smiths seit Ende der 80er als Geschichte. Trotzdem ist der Buzz 2026 real – nur eben auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Zum einen schwappt gerade eine neue Welle von 80s- und Indie-Nostalgie durch Streaming und Social Media: Auf TikTok landen Ausschnitte von There Is a Light That Never Goes Out, This Charming Man oder How Soon Is Now? in Millionen-Views-Edits. Viele Gen-Z-Fans entdecken die Band zum ersten Mal über kurze Clips statt über alte Vinyls.

Dazu kommt: In UK und den USA greifen Musikmedien seit Wochen ein Thema wieder auf, das nie ganz verschwunden ist – die Frage, ob es irgendwann doch eine Reunion geben könnte. Immer wieder tauchen Berichte über angebliche Gespräche im Hintergrund auf, meist anonymen Quellen zugeschrieben. Konkrete Verträge, Daten oder Bestätigungen gibt es aktuell aber nicht. Gerade deutsche Fans müssen also noch stark zwischen Hype und Handfestem unterscheiden.

Stattdessen passiert etwas anderes, das fast genauso spannend ist: Es verdichten sich Hinweise auf größere Jubiläumsaktionen rund um legendäre Alben. Besonders oft fällt der Name von The Queen Is Dead, dem Kult-Album von 1986. Musikblogs spekulieren über erweiterte Reissues, Boxsets mit Demos, Live-Mitschnitten und zeitgenössischen Interviews. Solche Releases sind zwar (noch) nicht offiziell bestätigt, aber sie passen zu einem klaren Muster der letzten Jahre: Klassiker werden für Streaming-Generationen neu aufbereitet, mit Bonusmaterial, remastertem Sound und Archiv-Schätzen.

Was bedeutet das für Deutschland? Selbst wenn es keine vollständige Reunion gibt, sind mehrere Szenarien realistisch:

  • Spezielle Hör-Events oder Tribute-Nächte in Clubs in Berlin, Hamburg, Köln oder München, bei denen komplette Alben von The Smiths durchgespielt werden.
  • Indie-Festivals, die "The Smiths Nights" kuratieren – mit jüngeren Bands, die Songs der Smiths covern und neu interpretieren.
  • Mögliche Solo-Touren der Ex-Mitglieder, bei denen The-Smiths-Songs wieder verstärkt im Mittelpunkt stehen.

International gibt es zudem einen klaren Trend: Vinyl-Boom, Katalog-Auswertungen und Musikdokus. Immer wenn ein Act mit so großem Legacy neu aufbereitet wird, zieht das Wellen nach sich – Playlists, Playlisten-Kooperationen, Podcast-Specials, Radio-Thementage. Für deutsche Fans heißt das: Selbst ohne offizielle Reunion könnte 2026 ein Jahr werden, in dem The Smiths im Alltag präsenter sind als jemals zuvor seit ihrer Trennung.

Gleichzeitig bleibt ein wichtiger Punkt: Die Beziehung der ehemaligen Bandmitglieder ist bekanntermaßen kompliziert. In Interviews der letzten Jahre hörte man immer wieder, wie tief alte Konflikte sitzen – von Rechtsstreitigkeiten über Veröffentlichungsrechte bis zu persönlichen Differenzen. Wer also momentan von einer vollständigen Reunion mit Original-Line-up träumt, sollte die Erwartungen eher vorsichtig dosieren. Realistischer ist, dass das Erbe der Smiths durch neue Veröffentlichungen, Events und Soloaktivitäten weiterlebt – und dabei gerade für eine neue Generation in Deutschland neu aufgeladen wird.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Weil es keine aktuelle Original-The-Smiths-Tour gibt, lohnt sich ein Blick auf zwei Dinge: frühere Smiths-Setlists aus ihrer aktiven Zeit und die Songauswahl bei jüngeren Shows der Ex-Mitglieder, insbesondere Morrissey. Daraus lässt sich ziemlich gut ablesen, welche Songs Fans in Deutschland bei künftigen Auftritten am ehesten erwarten dürften – ob bei Solo-Konzerten, Tribute-Shows oder speziellen Anniversary-Gigs.

Historische Setlisten der Smiths aus den 80ern kreisten immer wieder um ein paar feste Säulen: This Charming Man, Heaven Knows I'm Miserable Now, Bigmouth Strikes Again, The Boy With The Thorn In His Side, There Is a Light That Never Goes Out, Panic und natürlich How Soon Is Now?. Diese Songs bilden so etwas wie den Kern des kollektiven Gedächtnisses – jeder Fan, egal ob Ü40 oder 17, verbindet damit die Essenz der Band: melancholischer Witz, bittersüße Melodien, scharfer Blick auf Gesellschaft und Isolation.

Schaut man auf Solo-Konzerte der letzten Jahre, tauchen viele dieser Klassiker immer noch auf. Auch wenn jedes ehemalige Mitglied inzwischen seinen eigenen Weg geht, greifen Shows häufig auf das Smiths-Erbe zurück, weil die Fanreaktionen genau dort am heftigsten sind. Bei Aufnahmen aus Europa sieht man: Sobald die ersten Gitarrenakkorde von There Is a Light That Never Goes Out oder Last Night I Dreamt That Somebody Loved Me einsetzen, verwandelt sich der Saal. Menschen singen jede Zeile mit, halten alte Vinyl-Cover hoch, manche weinen offen. Der Kontrast zwischen den oft dunklen Texten und der Euphorie im Publikum erzeugt eine Spannung, die speziell ist.

Für mögliche Deutschlandshows – ob Solo oder Tribute – darfst du dir also eine Setlist vorstellen, die ungefähr so aussehen könnte:

  • How Soon Is Now? – als epischer Einstieg mit dem ikonischen Gitarren-Loop.
  • This Charming Man – früh im Set, um die Stimmung zu heben.
  • Still Ill und What Difference Does It Make? – als Block für die frühen, roheren Stücke.
  • There Is a Light That Never Goes Out – meist als emotionaler Höhepunkt gegen Ende.
  • Panic und Ask – Songs, bei denen das Publikum mitspringt und klatscht.
  • The Queen Is Dead – für Fans, die das Album im Ganzen verehren.

Was die Atmosphäre angeht, unterscheiden sich heutige Indie- oder Tribute-Shows natürlich von Original-80er-Gigs – aber die emotionale Temperatur ist vergleichbar hoch. In Deutschland sind besonders Städte mit starker Indie- und Goth-Szene prädestiniert: Berlin (SO36, Columbiahalle, Festsaal Kreuzberg), Hamburg (Uebel & Gefährlich, Große Freiheit 36), Köln (Live Music Hall, E-Werk) oder Leipzig (Werk 2). Dort mischt sich ein Publikum aus Leuten, die die Band damals auf Kassette oder in den frühen 90ern auf CD entdeckt haben, und einer jungen Crowd, die dank Streaming plötzlich merkt: Diese Texte fühlen sich auch 2026 noch verdammt aktuell an.

Optisch kannst du dir einen Mix aus 80s-Referenzen und heutiger Ästhetik vorstellen: Vintage-Smiths-Shirts, Second-Hand-Blazer, Docs, Jeansjacken, dazu Smartphones, die jede Zeile filmen. In den Pausen laufen auf den Screens eventuell alte TV-Auftritte, Cover-Artworks oder Archiv-Fotos. Für viele wird so ein Abend weniger „nur ein Konzert“ als eher ein Ritual sein – ein einmaliger Moment, diese Songs in Gemeinschaft zu erleben, statt nur im eigenen Kopfhörer-Universum.

Auch spannend: Auf Setlists tauchen immer wieder B-Seiten und Fan-Favorites auf, die nie Singles waren, aber Kultstatus haben. Songs wie Rubber Ring, Half a Person oder Please, Please, Please, Let Me Get What I Want sorgen für diese "WTF, spielen die das wirklich?!"-Momente. Wer tief im Katalog steckt, hofft genau auf solche Überraschungen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in diversen Foren tobt gerade eine wilde Mischung aus Hoffnung, Ironie und halbseriösen "Leaks" rund um The Smiths. Besonders auf Subreddits, die sich um 80s-Indie, Goth oder alternative Musik drehen, diskutieren User seitenlang darüber, ob 2026 das Jahr wird, in dem doch irgendetwas Größeres passiert.

Ein wiederkehrendes Motiv: angebliche Festival-Line-ups. Immer wieder tauchen Screenshots von Programmgrafiken auf, in denen plötzlich "The Smiths" oder kryptische Abkürzungen stehen sollen. Meist stellt sich später heraus: Photoshop, Fan-Art oder schlicht Missverständnisse. Einige Fans sagen inzwischen selbstironisch: "Ich glaube erst an eine Reunion, wenn ich das Merch am Stand selbst in der Hand halte." Trotzdem: Je näher Festivalsaison und Albumjubiläen rücken, desto intensiver werden solche Spekulationen.

Auf TikTok kursieren andere Theorien: Clips, die vermeintliche Codes in Social-Posts ehemaliger Bandmitglieder deuten – etwa nostalgische Fotos, alte Tourposter oder Lyrics-Zitate. Manche sehen darin Hinweise auf kommenden Content, andere eher normale Rückblicke. Interessant ist aber, wie stark das Bedürfnis hinter diesen Interpretationen ist: Viele jüngere Fans haben The Smiths nie live erlebt und träumen davon, wenigstens Teile davon nachzuholen – sei es in Form spezieller Shows, Hologramm-Konzepte oder gemeinsamen Auftritten einzelner Mitglieder bei Festivals.

In Deutschland fokussiert sich die Diskussion zusätzlich auf einen sehr praktischen Punkt: Ticketpreise. Viele Fans erinnern sich an die Diskussionen rund um andere große Legacy-Acts, bei denen Top-Tickets dreistellige Summen gekostet haben. In Foren liest man Sätze wie: "Wenn The Smiths wirklich kommen, verkaufe ich notfalls meine Gitarre" – aber gleichzeitig hängt die Sorge im Raum, dass eine mögliche Tour finanziell völlig eskaliert. Einige malen sich VIP-Pakete, M&Gs und Dynamic-Pricing-Horror-Szenarien aus, in denen echte Hardcore-Fans sich die besten Plätze kaum leisten können.

Parallel gibt es auf Reddit aber auch eine Stimme der Vernunft: Viele Fans sind zufrieden damit, dass das Erbe von The Smiths über Remaster, Archiv-Releases und jüngere Bands weiterlebt, die sich hörbar inspirieren lassen. Acts aus UK, den USA und auch aus Deutschland – von melancholischem Indie-Pop bis hin zu Post-Punk-Revival – greifen die typische Mischung aus scharfem Humor und Schwermut auf. Manche Fans schreiben: "Lieber eine Band, die legendär bleibt, als eine Reunion, die ernüchtert."

Ein weiterer Dauerbrenner: Diskussionen über den inneren Konflikt, die Musik zu lieben, aber mit kontroversen Aussagen einzelner Ex-Mitglieder zu ringen. Auf TikTok erklären Creator in ausführlichen Videos, wie sie persönlich damit umgehen – von bewusster Trennung von Kunst und Künstler bis hin zur klaren Entscheidung, bestimmte Soloakten nicht zu unterstützen, aber das historische Material der Smiths weiterhin zu hören. Diese Debatte ist besonders bei einer jungen, politisch sehr wachen Generation wichtig und sorgt dafür, dass The Smiths 2026 nicht nur ästhetisch retro sind, sondern auch inhaltlich im Diskurs bleiben.

Unterm Strich ist die Gerüchteküche also ein Mix aus Euphorie, Skepsis und reflektiertem Fandom. Die meisten deutschen Fans würden eine echte Tour-Ankündigung wahrscheinlich trotzdem in Sekunden leer kaufen – selbst wenn sie noch so oft davor betonen, wie unwahrscheinlich sie das Ganze eigentlich finden.

Alle Daten auf einen Blick

Da es aktuell keine offiziell bestätigte Deutschlandtour von The Smiths als Band gibt, lohnt sich ein Blick auf typische Daten und Hard Facts, die für Fans relevant sind – von historischen Releasedaten bis zu groben Preisrahmen, die bei ähnlichen Legacy-Acts zuletzt aufgerufen wurden.

KategorieInfoRelevanz für deutsche Fans
BandgründungFrühe 1980er in Manchester, UKStartpunkt der Bandgeschichte, wichtig für Jubiläen und Dokus
DebütalbumThe Smiths (1984, UK-Veröffentlichung)Oft Basis für spezielle Vinyl-Editionen und Listening-Sessions
KultalbumThe Queen Is Dead (1986)Top-Kandidat für Anniversary-Reissues und Themenabende in deutschen Clubs
Trennung der Bandspäte 1980erErklärt, warum es bis heute keine reguläre Reunion-Tour gab
Wichtige SongsThis Charming Man, How Soon Is Now?, There Is a Light That Never Goes Out, PanicHöchste Chance, bei Solo-Shows, Cover-Abenden oder Tribute-Konzerten gespielt zu werden
Typische Venues (D)Berlin, Hamburg, Köln, München, LeipzigRealistische Städte für mögliche Solo- oder Tribute-Events mit Smiths-Fokus
Historische Chart-PräsenzStarke UK-Platzierungen, Kultstatus im Indie-SegmentUnterstützt Wiederveröffentlichungen und Streaming-Push in Deutschland
Erwarteter Ticketpreis-Bereich (ähnliche Acts)ca. 60–150 € je nach Platz & Venue-GrößeGibt eine grobe Vorstellung, in welcher Liga Preise bei möglichen Specials liegen könnten
Offizielle Quelleofficialsmiths.co.ukErste Adresse für Fakten, Archivmaterial und verifizierte Infos

Häufige Fragen zu The Smiths

Um das Chaos aus Hype, Nostalgie und Halbwissen ein bisschen zu sortieren, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die sich deutsche Fans 2026 stellen – und beantworten sie so ausführlich wie möglich.

1. Wird es 2026 eine Reunion von The Smiths geben?
Aktuell gibt es keinerlei offiziell bestätigte Pläne für eine vollständige Reunion der Band. Trotz immer wieder aufflammender Gerüchte, angeblicher Insider-Infos und spekulativer Medienberichte fehlt jede harte Bestätigung: keine Tourdaten, keine Festival-Announcements, keine gemeinsamen Statements der Ex-Mitglieder. Die Geschichte der letzten Jahrzehnte zeigt außerdem: Die persönlichen und rechtlichen Konflikte innerhalb der Band waren tief und langwierig. Mehrfach haben einzelne Beteiligte deutlich gemacht, dass sie eine komplette Wiedervereinigung für extrem unwahrscheinlich halten. Das heißt nicht, dass kleinere gemeinsame Aktionen für immer ausgeschlossen sind – aber wer mit einer großen Welttournee rechnet, setzt Stand heute stark auf Wunschdenken.

2. Wie wahrscheinlich sind zumindest Solo-Shows mit vielen The-Smiths-Songs in Deutschland?
Deutlich wahrscheinlicher als eine vollständige Reunion sind Solo-Tourneen ehemaliger Mitglieder, bei denen The-Smiths-Material eine große Rolle spielt. Genau das haben wir in den letzten Jahren immer wieder gesehen: Setlists, in denen Klassiker wie There Is a Light That Never Goes Out, Bigmouth Strikes Again oder This Charming Man mit eigenem Solomaterial kombiniert werden. Für Deutschland bedeutet das: Sobald größere Europa-Touren einzelner Ex-Mitglieder angekündigt werden, ist die Chance gut, dass Termine in Städten wie Berlin, Hamburg, Köln oder München dabei sind. Wer The-Smiths-Songs live hören möchte, sollte solche Touren im Blick behalten – auch wenn das natürlich nicht dasselbe ist wie ein Original-Line-up.

3. Wo erfahre ich zuerst, ob es offizielle News zu The Smiths gibt?
Die sicherste Quelle für seriöse Informationen ist die offizielle Bandseite und die Kanäle der beteiligten Musiker. officialsmiths.co.uk bündelt verifizierte Infos, Archivmaterial, Merch-Links und gelegentlich auch Hinweise auf neue Releases. Dazu kommen die Social-Media-Profile der Ex-Mitglieder, Plattenfirmen und etablierter Musikmedien. Wenn du Gerüchte nur auf Screenshots, anonymen Reddit-Posts oder TikTok-Kommentaren findest, aber nirgendwo in offiziellen Feeds, ist Vorsicht angesagt. Gerade in Zeiten von AI-generierten Bildern, Fake-Line-ups und Deepfake-Screenshots ist es wichtiger denn je, Quellen gegenzuchecken, bevor du dein Konto leer räumst oder halbe Freundeskreise in Panik-Ticketkauf-Modus schickst.

4. Warum sind The Smiths 2026 für eine junge Generation plötzlich wieder so relevant?
Zum einen liegt das an der klassischen Nostalgiewelle: 80er- und 90er-Ästhetik sind in Mode, Vintage-Shirts hängen in jedem Second-Hand-Laden, Filmemacher und Serien nutzen Songs der Smiths für emotionale Schlüsselszenen. Noch wichtiger ist aber der Inhalt: Die Texte kreisen um Einsamkeit, Außenseiterrollen, soziale Spannungen, politisches Unbehagen – Themen, die auch 2026 brutal aktuell wirken. Viele Gen-Z- und Millennial-Fans berichten, dass sie sich in Zeilen wie "And if a double-decker bus crashes into us" oder "I am human and I need to be loved" wiederfinden, obwohl die Songs Jahrzehnte alt sind. TikTok verstärkt diesen Effekt: Ein einziger emotional geschnittener Clip mit einem The-Smiths-Song kann eine neue Welle von Entdeckern auslösen, die dann in Spotify- oder Apple-Music-Playlists tiefer graben.

5. Wie gehe ich mit den Kontroversen rund um einzelne Ex-Mitglieder um?
Das ist eine sehr persönliche Frage, die viele Fans beschäftigt. In den letzten Jahren haben Aussagen und Haltungen einzelner Ex-Mitglieder immer wieder für Kritik gesorgt. Manche Fans entscheiden sich deshalb, bestimmte Solo-Projekte nicht zu unterstützen, aber die historischen Smiths-Aufnahmen weiterhin zu hören. Andere trennen strikt zwischen Kunst und Künstler und konzentrieren sich auf das, was die Musik ihnen bedeutet. Wieder andere wenden sich komplett ab. Wichtig ist: Es gibt keinen "richtigen" oder "falschen" Weg – entscheidend ist, dass du reflektierst, wie du deine Unterstützung verteilen willst und welche Grenzen du für dich ziehst. Viele Creator und Musikjournalist:innen empfehlen, sich bewusst zu informieren, verschiedene Perspektiven zu hören und dann eine eigene, begründete Entscheidung zu treffen.

6. Kommen spezielle Jubiläums-Releases oder Boxsets – und lohnen die sich?
Auch wenn für 2026 noch nichts offiziell bestätigt ist, spricht viel dafür, dass Labels weiterhin auf umfangreiche Reissues und Boxsets setzen werden – gerade bei ikonischen Alben wie The Queen Is Dead oder Meat Is Murder. Typischer Inhalt: remasterte Original-Alben, unveröffentlichte Demos, Live-Aufnahmen, alternative Mixe, ausführliche Booklets mit Fotos und Essays. Ob sich das für dich lohnt, hängt davon ab, wie tief du drin bist. Bist du Casual-Fan, reichen oft Streaming-Versionen oder eine Standard-Vinyl. Bist du Sammler:in oder Hardcore-Fan, kann ein liebevoll kuratiertes Boxset ein echtes Highlight sein – gerade, wenn es limitiert ist oder bisher ungehörtes Material enthält. In Deutschland tauchen solche Editionen meist sowohl im lokalen Plattenladen als auch bei großen Online-Shops auf; wer sicher gehen will, beobachtet Pre-Order-Phasen, um nicht später Mondpreise auf Resale-Plattformen zahlen zu müssen.

7. Wie kann ich heute in Deutschland am besten in das Werk von The Smiths einsteigen?
Wenn du neu bist, bietet es sich an, mit einer guten Best-of oder kuratierten Playlist zu starten. Viele Streamingdienste haben "This Is The Smiths"- oder "Essential Tracks"-Listen, die Hits wie This Charming Man, There Is a Light That Never Goes Out, Bigmouth Strikes Again oder Girlfriend in a Coma bündeln. Sobald du merkst, dass dich der Sound packt, lohnt der Sprung zu den Studioalben: The Queen Is Dead als oft genannter Einstieg, gefolgt von Meat Is Murder und dem Debüt. Parallel kannst du auf YouTube alte Live-Auftritte, Interviews und Fan-Dokus checken – viele davon mit englischen Untertiteln, die auch ohne perfektes Schulenglisch gut nachvollziehbar sind. Und wenn du dich komplett reinfallen lassen willst, such dir in deiner Stadt Indie-Partys oder Themenspecials raus: In Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig oder München gibt es regelmäßig Nächte, in denen mindestens ein Block The-Smiths-Songs läuft. In Gemeinschaft zu hören, wie hunderte Leute Zeilen mitgrölen, gibt den Tracks eine ganz andere Wucht als alleine mit Kopfhörern.


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