The, Police

The Police vor Comeback? Was wirklich dahintersteckt

15.02.2026 - 17:52:33

The Police sind wieder im Gespräch – Reunion, Deutschland-Shows, Jubiläen: Wir sortieren alle Gerüchte, Fakten und Fan-Hoffnungen für dich.

Auf einmal ist The Police wieder überall in deinem Feed: Nostalgie-Clips, Fan-Spekulationen über eine Reunion, Gerüchte über mögliche Europa-Shows – und mittendrin die Frage: Passiert da gerade wirklich was oder dreht das Internet einfach kollektiv durch? Klar ist: Die Nachfrage nach den Songs von Sting, Andy Summers und Stewart Copeland war seit Jahren nicht mehr so hoch wie jetzt. Und genau deshalb lohnt es sich, die aktuelle Lage einmal sauber zu sortieren – aus Fan-Sicht, für Deutschland, ohne Bullshit.

Offizielle Seite von The Police – alle offiziellen Statements & Historie

Du liebst "Every Breath You Take", schreist bei "Roxanne" automatisch den Refrain mit und fragst dich, ob du die Band noch einmal live erleben kannst? Dann lies weiter: Hier bekommst du den Überblick über News, plausible Tour-Szenarien, Setlist-Träume, Fan-Theorien und alle wichtigen Daten im kompakten Deep Dive.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Um die aktuelle Lage zu verstehen, musst du zwei Ebenen trennen: Was ist offiziell, und was sind nur Wünsche, Memes und Forenfantasien? Fakt ist: The Police haben sich 2007/2008 für eine weltweite Reunion-Tour wieder zusammengeschlossen und danach wieder getrennte Wege eingeschlagen. Seitdem gab es keine echte Vollzeit-Reunion, aber immer wieder kleine Signale, dass das Kapitel noch nicht komplett geschlossen ist.

In den letzten Wochen tauchen im Netz vermehrt Hinweise auf, die viele Fans als Vorboten deuten: Der Backkatalog der Band wird auf Streaming-Plattformen prominent gepusht, Playlists mit The-Police-Fokus landen regelmäßig auf Startseiten, und Klassiker wie "Every Little Thing She Does Is Magic" oder "Message In A Bottle" performen stabil in den Retro- und Rock-Playlists. Parallel dazu äußern sich die drei Mitglieder in Interviews immer wieder über ihre gemeinsame Zeit – nicht immer harmonisch, aber fast immer mit Respekt.

Sting spielt bei seinen Solo-Touren seit Jahren konstant mehrere The-Police-Songs im Set. Das hält den Mythos lebendig. Andy Summers bringt regelmäßig Konzert-Programme heraus, in denen er Police-Material in neu arrangierten Versionen präsentiert, und Stewart Copeland hat mit Orchester-Projekten die Songs der Band in symphonischem Rahmen neu aufgeführt. Diese Aktivitäten sorgen dafür, dass der Name The Police für jüngere Fans nicht nur ein Oldie-Brand ist, sondern eine lebendige Referenz. Genau das sieht man auch auf TikTok: Snippets von "Roxanne" oder "Walking On The Moon" tauchen unter Sounds in Kurzvideos auf, oft ohne dass User wissen, wie alt die Songs eigentlich sind.

Offiziell angekündigt ist Stand jetzt keine neue The-Police-Tour, auch keine dedizierte Deutschland-Show. Musikmedien spekulieren aber seit Längerem darüber, dass die 50-Jahr-Marke der Bandgründung (Ende der 70er formiert, Durchbruch um 1978/79) ein möglicher Auslöser für ein Special-Projekt sein könnte – etwa ein Jubiläums-Live-Release, eine Doku oder ausgewählte Festival-Auftritte. Gerade in Europa wäre das logisch: Die Band hat ihre ersten großen Schritte in UK und auf dem Kontinent gemacht, und deutsche Städte wie Berlin, Hamburg oder München waren früh wichtige Tour-Stops.

Für deutsche Fans bedeutet das: Es gibt aktuell mehr "Rauch" als sonst, aber noch kein bestätigtes Feuer. Die wahrscheinlichsten Szenarien aus Industriekreisen sind: eine limitierte Anniversary-Tour mit wenigen, großen Arenen in Europa (London, Paris, vielleicht Köln oder Berlin), oder ein Headliner-Slot bei großen Festivals, der dann als einmaliges Ereignis vermarktet wird. Die Ticketpreise würden – gemessen an der Historie der Band – eher im oberen Segment liegen, ähnlich wie bei anderen Legacy-Acts. Gleichzeitig weiß das Management, dass Gen Z und Millennials nur begrenzt bereit sind, 200 Euro+ für Nostalgie hinzulegen, wenn sie die Band nie aktiv erlebt haben. Es bleibt also ein Balanceakt zwischen Legenden-Status und zeitgemäßer Fan-Realität.

Worauf du dich verlassen kannst: Sobald auf der offiziellen Seite oder über große europäische Promoter konkrete Daten auftauchen, wird der Hype brutal anziehen. Deshalb lohnt es sich, nicht nur Gerüchte zu feiern, sondern die offiziellen Kanäle und seriöse Tour-Infos im Blick zu behalten – gerade, wenn du aus Deutschland schnell reagieren willst.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn aktuell keine Tour läuft, lässt sich ziemlich gut abschätzen, wie ein The-Police-Konzert 2026 aussehen könnte – dank der Reunion-Tour von 2007/08, zahlreicher Live-Mitschnitte und der Setlists, die Fans damals akribisch dokumentiert haben. Wer die Band live sieht, bekommt keine obskure B-Seiten-Show, sondern ein Best-of mit einigen tiefen Cuts – genau die Mischung, die sowohl Hardcore-Fans als auch Casual-Hörer abholt.

Zu den Songs, die praktisch in jeder größeren Police-Show erwartet werden, gehören:

  • "Message In A Bottle" – klassischer Opener-Kandidat, riesiger Mitsing-Refrain.
  • "Synchronicity II" – live immer härter und nervöser als auf Platte, einer der Fan-Favoriten.
  • "Walking On The Moon" – perfekter Moment für Lichtspielereien und kollektives Wippen.
  • "Every Little Thing She Does Is Magic" – poppig, euphorisch, einer der absoluten Crowd-Pleaser.
  • "Wrapped Around Your Finger" – atmosphärischer, langsamer und intensiver.
  • "De Do Do Do, De Da Da Da" – im Netz gerne belächelt wegen des Textes, live aber extrem effektiv.
  • "Roxanne" – der Song, den wirklich jede Person in der Halle kennt.
  • "Every Breath You Take" – fast immer als Zugabe, einer der meistgespielten Songs der Musikgeschichte.

Die Reunion-Shows zeigten damals deutlich, wie The Police live funktionieren: kein großes Bombast-Bühnenbild, sondern der Fokus auf der Dynamik des Trios. Sting mit Bass und markanter Stimme in der Mitte, Andy Summers mit seinen spärlichen, aber präzisen Gitarrenlinien und Effekten, Stewart Copeland mit hyperaktiven Hi-Hats, Percussion und einem Drumming, das eher nach Punk-Jazz als nach Standard-Rock klingt. Diese Kombination sorgt dafür, dass selbst bekannte Radio-Hits auf der Bühne deutlich roher, kantiger und lebendiger wirken.

Im Gegensatz zu vielen Nostalgie-Acts, die ihre Songs eins zu eins wie auf Platte herunterspielen, haben The Police schon immer Raum für Variation gelassen. "Roxanne" wird gerne gedehnt, mit Reggae-Parts, verlängerten Intros und Call-and-Response mit dem Publikum. "Walking On The Moon" kann sich in lange Echo-Schleifen und Dub-inspirierte Zwischenparts ausdehnen, in denen Summers und Copeland sich gegenseitig antreiben. Gerade für jüngere Fans, die improvisierte Musik eher aus elektronischen Live-Sets kennen, kann das überraschend frisch wirken.

Soundtechnisch ist The Police eine ziemlich ungewöhnliche Mischung: Punk-Energie, Reggae-Grooves, Jazz-Harmonien, Pop-Hooks. Live bedeutet das: Die Lautstärke und Intensität sind da, aber du bekommst keine stumpfe Rock-Wand, sondern viel Luft zwischen den Instrumenten. Das kommt in Arenen gut, weil du jedes Detail hörst – von Copelands Snare-Ghost-Notes bis zu Summers' Chorus-Gitarren.

Angenommen, eine hypothetische Deutschland-Show 2026 findet in einer Arena wie der LANXESS arena in Köln oder der Mercedes-Benz Arena in Berlin statt, wäre der Ablauf realistisch so: Einstieg mit einem nervösen, schnellen Song wie "Synchronicity II" oder "Message In A Bottle", dann ein paar Midtempo-Stücke wie "Spirits in the Material World" oder "Driven To Tears", in der Mitte der Show eine kleine ruhige Phase mit "King Of Pain" oder "Tea in the Sahara", gegen Ende ein Hit-Feuerwerk mit "Don't Stand So Close To Me", "Roxanne" und als finaler Gänsehaut-Moment "Every Breath You Take". Dazwischen könnte Sting kurze Ansagen machen, vielleicht auch den einen oder anderen Seitenhieb auf Politik, Gesellschaft oder seine eigene Vergangenheit einbauen – das hat er in Solo-Shows ebenfalls oft getan.

Ein spannender Aspekt für heutige Shows wäre auch die visuelle Umsetzung. Auf der Reunion-Tour waren LED-Screens und Visuals schon ein Thema, heute sind die Produktionen noch einmal auf einem anderen Level. Man kann sich gut vorstellen, dass Projektionen alter Fotos, Zeitungsschlagzeilen aus den 80ern oder animierte Grafikwelten eingesetzt werden, um die Historie der Band zu spiegeln, ohne kitschig zu wirken. Dazu moderne Lichtdesigns, die den Reggae- und Dub-Einschlag der Musik betonen – viel Blau, Grün, tiefe Schatten, punktuelle Spotlights in den intensiven Momenten.

Du solltest also – falls eine Tour tatsächlich kommt – nicht mit einem sterilen Museumskonzert rechnen, sondern mit einer Show, die zwar massiv auf Klassikern basiert, aber live genug Ecken und Kanten hat, um sich nicht wie ein bloßer Nostalgie-Trip anzufühlen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wenn du auf Reddit, in deutschen Facebook-Gruppen oder auf TikTok nach The Police suchst, merkst du schnell: Die Gerüchteküche läuft heißer, als es die offiziellen Infos vermuten lassen. Viele Diskussionen drehen sich um zwei große Fragen: Kommt eine neue Reunion – und wenn ja, mit wie vielen Original-Mitgliedern und in welchem Umfang?

Ein beliebtes Szenario in Fan-Threads: eine kurze Europa-Tour mit Fokus auf Metropolen und Festivals. Argument: Alle drei Musiker sind weiterhin aktiv, körperlich in Form und haben nach wie vor ein relevantes Publikum. Außerdem sind Anniversary-Formate ein bewährtes Mittel, um Katalog-Verkäufe, Streams und mediale Aufmerksamkeit zu pushen. Einige Fans verweisen auf andere Acts aus derselben Generation, die in den letzten Jahren Comebacks oder Jubiläumstouren gespielt haben. Der Tenor: Wenn es alle anderen machen, warum nicht auch The Police?

Ein anderer Strang der Diskussion beschäftigt sich mit der Frage, wie realistisch eine komplette Welt-Tour ist. Kritischere Stimmen erinnern daran, wie anstrengend die letzte Reunion-Tour für das Band-Gefüge gewesen sein soll. In älteren Interviews deuteten die Mitglieder an, dass alte Konflikte wieder hochkamen. Das Internet wäre aber nicht das Internet, wenn es daraus nicht sofort Theorien stricken würde: Einige User glauben, dass eher punktuelle, sehr gezielte Auftritte (z.B. zwei London-Shows, zwei New-York-Shows, ein großes deutsches Festival) kommen könnten, statt eines monatelangen Marathon-Tourplans.

Natürlich geht es auch um Geld – und um Ticketpreise. Immer wieder tauchen Kommentare auf, die auf die deutlich gestiegenen Preise bei Legacy-Acts hinweisen. Fans rechnen spekulativ mit Ticket-Spannen zwischen 90 und 250 Euro für gute Plätze in Europa. Der Vergleich mit anderen Acts zeigt: Das ist leider nicht unrealistisch. Gleichzeitig hoffen viele, dass zumindest ein Teil des Kontingents zu halbwegs fairen Preisen angeboten wird, um auch jüngeren Fans die Chance zu geben, die Band live zu sehen.

Auf TikTok kursieren derweil kurze Clips, die The-Police-Songs mit aktuellen Pop-Momenten verbinden: Edits, in denen "Every Breath You Take" mit modernen Beats unterlegt wird, Übergänge von Police-Riffs in aktuelle Rap- oder Pop-Hits oder Mashups, in denen z.B. der Beat von "Every Breath You Take" – später von Puff Daddy in "I'll Be Missing You" gesampelt – mit neuen Vocals kombiniert wird. Viele User, die das hören, landen erst danach bei den Originalen und fragen in den Kommentaren: "Wer ist eigentlich diese Band?" – worauf ältere Fans begeistert Antworten droppen und komplette Discografie-Listen posten.

Auf Reddit gibt es außerdem immer wieder Spekulationen, dass ein erneutes Zusammenfinden der Band zumindest für Studio-Projekte denkbar wäre – etwa für einen neuen Song auf einer Best-Of-Compilation, einen Soundtrack-Beitrag oder eine kollaborative Single mit einem jüngeren Pop- oder Indie-Act. Belegt ist das nicht, aber in Zeiten, in denen selbst unwahrscheinliche Kollabos (ältere Rock-Bands mit modernen Rap-Acts) passieren, wirkt die Idee auch nicht mehr völlig absurd.

Ein weiterer Punkt, der gerne übersehen wird: Die Mitglieder von The Police sind keine Social-Media-Figuren, wie du sie von aktuellen Popstars kennst. Dadurch entstehen Informationslücken, die Fans mit eigenen Interpretationen füllen. Jede kleine Äußerung in einem Interview, jede Setlist-Entscheidung bei einem Solo-Konzert von Sting, jeder Social-Post von Andy Summers mit Police-Bezug wird auf versteckte Botschaften abgeklopft. Das macht Spaß, birgt aber auch die Gefahr, dass sich Hype von Fakten entkoppelt.

Wenn du dich nicht komplett in Spekulationen verlieren willst, helfen dir ein paar pragmatische Filter-Fragen:

  • Gibt es eine seriöse Quelle (offizielle Website, großer Promoter, etabliertes Musikmagazin)?
  • Wird über konkrete Daten, Städte und Venues gesprochen oder nur über vage "2026 könnte was kommen"-Aussagen?
  • Wurde in den letzten Monaten Material der Band (Doku, Reissue, Box-Set) aggressiv neu vermarktet? Das ist oft ein Indikator.

Bis dahin ist die Gerüchteküche vor allem eins: ein Spiegel dafür, wie stark The Police selbst Jahrzehnte nach ihrem Peak noch in Herzen und Playlists präsent sind – auch in Deutschland.

Alle Daten auf einen Blick

Die folgende Tabelle bündelt wichtige Eckdaten zu Alben, relevanten Jahren und groben Tour-Zeiträumen, die für deutsche Fans interessant sind. Konkrete kommenden Termine sind Stand heute nicht offiziell bestätigt – aber die Historie hilft dir, die Timeline der Band einzuordnen.

JahrEreignisDetails / Bezug zu Deutschland & Europa
1978Album-Release: "Outlandos d'Amour"Debütalbum mit u.a. "Roxanne" und "So Lonely"; erste Aufmerksamkeit in UK und später in Europa.
1979Album-Release: "Reggatta de Blanc"Mehrere Europa-Tourdaten, Aufbau einer Fanbase in Deutschland durch Radio und erste Clubshows.
1980Album-Release: "Zenyatta Mondatta"Hits wie "Don't Stand So Close To Me"; Auftritte in großen Hallen auch in Deutschland.
1981Europa-TourThe Police spielen u.a. in deutschen Städten wie Berlin, Hamburg und München.
1981Album-Release: "Ghost in the Machine"Singles wie "Every Little Thing She Does Is Magic" laufen in deutschen Radios rauf und runter.
1983Album-Release: "Synchronicity"Enthält "Every Breath You Take"; das Album wird auch in Deutschland ein großer Erfolg.
1984–1986Pause / Ende der BandaktivitätDie Mitglieder konzentrieren sich zunehmend auf Solo-Projekte, Sting startet seine Solo-Karriere.
2007–2008Reunion-TourWeltweite Tour mit mehreren Europa-Daten; The Police spielen erneut in deutschen Arenen.
2010erSting & Andy Summers Solo-TourenRegelmäßige Konzerte in Deutschland, oft mit The-Police-Songs im Set.
2020erOrchestrale & JubiläumsprojekteStewart Copeland interpretiert Police-Songs mit Orchester; Backkatalog wird digital neu betont.
2026?Potenzielle Anniversary-AktivitätenGerüchte über mögliche Jubiläums-Formate (Tour, Spezialshows, Doku) – noch nicht bestätigt.

Häufige Fragen zu The Police

Um dir die wichtigste Infos gebündelt zu liefern, haben wir die typischen Fragen zu The Police gesammelt – mit Antworten speziell aus deutscher Fan-Perspektive.

Wer sind The Police genau und warum gelten sie als so einflussreich?

The Police sind ein britisches Trio, das Ende der 70er Jahre entstanden ist: Sting (Bass, Gesang), Andy Summers (Gitarre) und Stewart Copeland (Schlagzeug). Ihr Einfluss geht weit über klassische Rock-Historie hinaus. Sie haben Pop-Melodien mit Punk-Energie, Reggae-Rhythmen und Jazz-Einflüssen kombiniert – etwas, das Ende der 70er / Anfang der 80er extrem frisch wirkte und bis heute unzählige Bands geprägt hat. Viele Indie-, Alternative- und Pop-Künstler nennen The Police als Referenz, auch wenn sie musikalisch ganz woanders unterwegs sind.

Ihre Alben – von "Outlandos d'Amour" über "Reggatta de Blanc" bis "Synchronicity" – sind voll mit Songs, die heute noch im Radio laufen. Gleichzeitig waren ihre Produktionen erstaunlich modern: knochentrockene Drums, viel Raum, prägnante Gitarrenlinien statt dicker Wände. Genau dieser Sound kommt im Streaming-Zeitalter gut durch, weil er nicht veraltet wirkt. Für viele jüngere Hörer:innen fühlt sich The Police eher wie eine originelle Indie-Band als wie ein klassischer Oldie-Act an.

Werden The Police 2026 in Deutschland auftreten?

Stand jetzt (Februar 2026) gibt es keine offiziell bestätigten The-Police-Konzerte in Deutschland. Allerdings mehren sich Spekulationen über mögliche Jubiläumsaktivitäten rund um die Band – etwa eine limitierte Tour oder Festivalshows in Europa. Ob und wie Deutschland davon profitieren würde, hängt von der Strategie des Managements ab: Fokussiert man sich nur auf absolute Mega-Märkte wie UK und USA, oder bezieht man wichtige Märkte wie Deutschland mit ein?

Wenn du ernsthaft hoffst, The Police (oder eine spezielle Show mit den drei Mitgliedern) in Deutschland zu sehen, solltest du:

  • die offizielle Seite und Newsletter abonnieren,
  • große deutsche Veranstalter und Ticket-Plattformen beobachten,
  • bei ersten Gerüchten nicht direkt bei dubiosen Pre-Sale-Angeboten zuschlagen, sondern auf verifizierte Quellen warten.

Rein logisch wäre mindestens eine deutsche Show sinnvoll – die Fanbase ist groß, die Historie stark, und deutsche Arenen verkaufen sich für große Nostalgie-Acts zuverlässig aus.

Wie kann ich mich auf ein mögliches Konzert vorbereiten, wenn ich The Police bisher nur aus Clips kenne?

Wenn du The Police bisher vor allem aus Memes, TikTok-Snippets oder Radio-Klassikern kennst, lohnt sich ein planvolles Eintauchen in die Alben. Starte mit einer Best-of-Playlist, um die großen Hits zu checken – dann schnapp dir die Studioalben, vor allem:

  • "Outlandos d'Amour" (roher, punkiger, mit Reggae-Einschlag),
  • "Reggatta de Blanc" (viel Groove, viele Live-Favoriten),
  • "Synchronicity" (späteres, reiferes Werk mit Pop-Fokus).

Parallel kannst du dir auf YouTube komplette Live-Sets aus der Reunion-Phase anschauen. Achte dabei darauf, welche Songs immer wieder auftauchen – das sind deine sicheren Mitsing-Kandidaten. Wenn du live vorne stehen willst, lohnt es sich, Refrains und markante Parts zumindest grob zu kennen. Gerade Songs wie "Roxanne" oder "Message In A Bottle" leben live extrem von der Crowd.

Warum sind The-Police-Songs so oft in anderen Tracks gesampelt oder zitiert?

Weil die Kombination aus eingängigen Melodien und klaren, markanten Harmonien perfekt für moderne Produktionen ist. Ein bekanntes Beispiel ist der Einsatz der Harmonie-Struktur und Melodie von "Every Breath You Take" in Puff Daddys "I'll Be Missing You". Solche Überschneidungen sorgen dafür, dass Menschen, die den Originalsong vielleicht nie bewusst gehört haben, beim ersten Akkord plötzlich sagen: "Das kommt mir bekannt vor."

Für Producer und Songwriter sind The-Police-Tracks ein dankbares Feld: Es gibt genug Wiedererkennungswert, aber auch genug Raum, das Material in neue Kontexte zu setzen. Genau deshalb tauchen Elemente der Band immer wieder in modernen Pop-, Rap- und EDM-Produktionen auf – sei es als direktes Sample, als inspirierte Akkordfolge oder als rhythmische Anlehnung.

Wie unterscheiden sich The Police von Stings Solo-Sachen live und auf Platte?

Das ist eine Frage, die gerade deutsche Konzertgänger:innen beschäftigt, weil Sting seit Jahren regelmäßig solo in Deutschland tourt. Auf Platte sind The Police kantiger, knapper arrangiert und insgesamt direkter. Die Solo-Sachen von Sting sind häufig stärker in Richtung Jazz, Weltmusik, Singer/Songwriter und Pop ausgeweitet, mit mehr Instrumenten, Background-Vocals und komplexeren Arrangements.

Live ist der Unterschied ähnlich: Bei einem Solo-Sting-Konzert bekommst du meist eine gemischte Setlist aus Police-Songs und Solo-Material. Die Police-Songs sind dann in ein größeres Band-Setup eingebettet, manchmal etwas weicher oder glatter. Bei einem echten The-Police-Konzert hingegen steht die Trio-Energie im Mittelpunkt. Da ist mehr Platz zwischen den Instrumenten, mehr spontane Spannung, mehr Fokus auf das Zusammenspiel der drei Originalmitglieder. Wenn du also vor der Wahl stündest, ob du lieber Sting solo oder The Police live sehen möchtest, hängt die Antwort davon ab, ob du eher die Breite seiner Karriere oder die rohe Energie der Band erleben willst.

Wie relevant sind The Police heute noch für junge deutsche Musikfans?

Überraschend relevant. Abseits von Eltern- oder Classic-Rock-Kontexten entdecken immer mehr junge Leute The Police über Playlists, Social-Media-Clips und Serien-Soundtracks. Die Themen der Songs – Kontrolle, Obsession, Einsamkeit, Gesellschaftsdruck – funktionieren 2026 genauso wie in den 80ern. Dazu kommt, dass die Songs im Vergleich zu vielen anderen 80er-Hits nicht komplett von Synth-Wänden und Drumcomputern dominiert werden, sondern organischer und reduzierter klingen. Das passt gut in heutige Hörgewohnheiten.

Viele junge Musiker:innen in Deutschland – von Indie-Bands bis hin zu Bedroom-Producern – greifen bewusst oder unbewusst Elemente der Police-Ästhetik auf: synkopierte Rhythmen, Gitarrenfiguren mit viel Effekt, Basslinien, die mehr sind als nur Fundament. Auch in der deutschen Poplandschaft hörst du das: Immer wenn Reggae-, Ska- oder Dub-Einflüsse in den Mainstream rutschen, ist der Einfluss solcher Bands im Hintergrund spürbar.

Gibt es realistische Chancen auf neues Studio-Material von The Police?

Ganz ehrlich: Die Chancen auf ein komplettes neues Police-Studioalbum sind momentan eher gering. Die Bandgeschichte war immer von Spannungen geprägt, und alle drei haben funktionierende eigene Karrieren. Was realistischer erscheint, sind punktuelle Projekte: ein neuer Song auf einem Jubiläums-Release, eine spezielle EP mit Neuinterpretationen, orchestrale Versionen oder Kollabos, bei denen Mitglieder der Band zusammen mit anderen Artists auftreten.

Aus Business-Sicht wäre ein komplett neues Album natürlich ein Ereignis – aber auch ein großes Risiko. Fans haben extrem hohe Erwartungen, und das Erbe der alten Platten ist gewaltig. In der heutigen Musikwelt, in der Songs oft einzeln funktionieren, könnte ein einmaliger, sehr gut platzierter Track mit starker Kampagne mehr Sinn ergeben als ein volles Album. Wenn du also irgendwo von einem angeblich fertigen neuen Album liest, ist Skepsis angebracht. Seriöser wirken Meldungen, die von einzelnen neuen Stücken in Verbindung mit Jubiläumsveröffentlichungen sprechen.


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