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The Platform Group Aktie: Bewertung am Boden

03.04.2026 - 14:50:16 | boerse-global.de

Die Aktie von The Platform Group fällt auf ein historisches Tief, obwohl die milliardenschwere Übernahme der AEP GmbH freigegeben wurde. Die fundamentale Bewertung steht im Kontrast zu den operativen Wachstumszielen.

The Platform Group Aktie: Bewertung am Boden - Foto: über boerse-global.de

Während das Bundeskartellamt den Weg für die Milliarden-Übernahme der AEP GmbH frei macht, schickt der Markt die Aktie von The Platform Group auf ein neues Rekordtief. Die fundamentale Bewertung erreicht dabei Niveaus, die kaum noch mit den operativen Wachstumszielen in Einklang zu bringen sind.

Technischer Ausverkauf unter hohem Volumen

Am gestrigen Donnerstag markierte das Papier bei 2,60 Euro einen neuen historischen Tiefststand. Damit wurde die erst wenige Tage alte Marke von 2,68 Euro unterboten. Die Dynamik des Abwärtstrends ist beachtlich: Der Kurs notiert aktuell mehr als 60 % unter seiner 200-Tage-Linie, die bei 6,83 Euro verläuft. Dass der Verkaufsdruck substantiell ist, zeigt das Handelsvolumen, das zuletzt auf das Dreifache des üblichen Durchschnitts anschwoll.

Fundamentaldaten und operative Margen

Trotz der Kursverluste liefern die prognostizierten Kennzahlen für das Jahr 2026 ein konträres Bild. Auf Basis der aktuellen Schätzungen weist das Unternehmen ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von lediglich 1,23 auf. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) liegt bei 0,31. Diese niedrige Bewertung trifft auf ein operatives Geschäft, das in Kernsegmenten wie „Optics & Hearing“ EBITDA-Margen zwischen 20 % und 25 % erzielt. Hier setzt die Gruppe darauf, lokale Fachgeschäfte über die eigene Plattform MyGlasses zu digitalisieren und so Skaleneffekte im Premium-Sektor zu heben.

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Fokus auf AEP-Finanzierung und Geschäftsbericht

Ein wesentlicher Faktor für die aktuelle Zurückhaltung der Anleger dürfte die noch ungeklärte Finanzierungsstruktur für die AEP-Übernahme sein. Der Zukauf soll ein zusätzliches Umsatzvolumen von rund 1,1 Milliarden Euro beisteuern und ist damit zentral für die Mittelfristziele. Das Management arbeitet derzeit an der finalen Aufteilung zwischen Eigen- und Fremdkapital, wobei ein Abschluss der Transaktion bis Ende Mai 2026 angestrebt wird.

Zusätzliche Klarheit über die finanzielle Verfassung wird der 22. April 2026 bringen. An diesem Tag veröffentlicht das Unternehmen den vollständigen Geschäftsbericht für 2025. Vorläufige Daten signalisierten bereits ein starkes Jahr: Der Bruttowarenumsatz stieg um 44 % auf 1,3 Milliarden Euro, während das bereinigte EBITDA um über 65 % auf 55 Millionen Euro kletterte. Gelingt es dem Management, im Rahmen des Berichts die Sorgen bezüglich der Verschuldungsquote von zuletzt 2,2x (Net Debt/EBITDA) zu entkräften, könnte dies die Basis für eine Bodenbildung legen.

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