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The Kinks: Warum 2026 plötzlich alle wieder ausflippen

19.02.2026 - 15:14:30 | ad-hoc-news.de

The Kinks sind 2026 so präsent wie seit Jahrzehnten nicht mehr – von Reunion-Gerüchten bis Doku-Hype. Was Fans in Deutschland jetzt wissen müssen.

2026 – und plötzlich sprechen wieder alle über The Kinks. Auf TikTok tauchen ihre Songs in Retro-Playlists auf, Streamingzahlen ziehen an, und in Fan-Foren kursieren hartnäckige Spekulationen über neue Projekte der Davies-Brüder. Für eine Band, die in den 60ern gestartet ist, wirkt das wie ein kleiner Popkultur-Zaubertrick: Die Kinks sind wieder Thema – auch bei einer jungen Generation, die sie vorher höchstens aus Meme-Sounds oder vom Plattenschrank der Eltern kannte.

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Zwischen Jubiläen, Katalog-Neuauflagen, Interview-Schnipseln und der nie endenden Frage nach einer echten Reunion brodelt es gewaltig. Deutschsprachige Fans wollen wissen: Kommt da noch was? Noch ein Konzert? Noch ein Album? Oder müssen wir uns damit abfinden, dass The Kinks nur noch auf Playlist-Covern existieren? Zeit für einen Deep Dive – aus Sicht der Fans, nicht der Plattenfirmen.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Klar ist: The Kinks sind offiziell nicht mehr als aktive Live-Band unterwegs, aber 2026 ist für sie trotzdem ein extrem spannendes Jahr. Mehrere Faktoren sorgen für frischen Buzz – und die betreffen direkt auch Fans in Deutschland.

Zum einen steht wieder ein Schwung an Jubiläen an: Die Klassikeralben aus der Spät-60er-Phase – von The Kinks Are the Village Green Preservation Society bis Arthur (Or the Decline and Fall of the British Empire) – sind seit ein paar Jahren Dauerthema in Musikmedien. Jedes runde oder halbrunde Jubiläum liefert neue Deluxe-Editionen, Remaster, teils unveröffentlichte Demos und vor allem: neue Interviews mit Ray und Dave Davies. In diesen Gesprächen lassen beide immer wieder durchblicken, dass sie weiterhin im Studio experimentieren – wenn auch nicht zwangsläufig unter dem Banner "The Kinks".

In den letzten Interviews wurde vor allem eins deutlich: Die Beziehung der Brüder ist nach wie vor kompliziert, aber nicht tot. Ray erzählt gern davon, wie sie sich über alte Songs beugen, Spuren neu anhören, Arrangements diskutieren. Indirekt klingt das wie: Die Tür ist nicht ganz zu. Für deutsche Fans, die die Band früher vielleicht nie live erleben konnten, bleibt dieser Funken Hoffnung extrem wichtig.

Dazu kommt der Doku-Hype: In UK liefen in den vergangenen Jahren mehrere Dokus über britische 60s-Bands, bei denen The Kinks immer wieder eine zentrale Rolle spielen – sei es in Storys über die Londoner Clubszene, den mod vs. rocker-Konflikt oder die Entwicklung des Hard Rock. Solche Produktionen landen früher oder später in deutschsprachigen Mediatheken oder bei Streamingdiensten – inklusive neuer Fanwellen. Notorisch zitierte Szenen, wie die Geschichte hinter dem verzerrten Gitarrensound von You Really Got Me (angeblich zerschnittene Lautsprecher & DIY-Overdrive), tauchen dann plötzlich wieder überall auf.

Spannend ist auch, wie sehr sich The Kinks gerade als "Songwriter-Band" neu etablieren. Viele junge Indie-Acts nennen Ray Davies als Einfluss, besonders was Beobachtungsgabe und gesellschaftliche Kommentare angeht. In aktuellen Interviews mit britischen und US-Bands wird Ray gern in einem Atemzug mit Lennon/McCartney und Pete Townshend genannt. Das wiederum führt dazu, dass Playlists, Magazine und Blogs ihre Diskografie neu aufrollen – und damit Fans in Deutschland direkt antriggern, sich tiefer reinzuhören als nur die üblichen Hits.

Offizielle Tourdaten für Deutschland gibt es zwar Stand Februar 2026 keine mehr, aber immer wieder tauchen Meldungen über Einzelevents auf – etwa Tribute-Konzerte mit prominenten Gästen, Lesungen von Ray Davies oder spezielle Huldigungs-Abende in London, Paris oder Amsterdam. Für deutsche Hardcore-Fans, die bereit sind zu reisen, bleiben solche Termine spannend. Und: Es ist absolut realistisch, dass bei gut laufenden Dokus, Buchprojekten oder Reissue-Kampagnen nochmal einzelne europäische Special-Events auftauchen – Erfahrung aus der Rock-Geschichte: Wenn genug Interesse da ist, wird nachgelegt.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn The Kinks selbst aktuell nicht mit einer regulären Tour durch Europa ziehen, lohnt sich ein Blick darauf, wie ihre Shows in den letzten aktiven Live-Jahren aussahen – und wie heutige Tribute- oder All-Star-Konzerte ihre Songs präsentieren. Das gibt dir ein realistisches Bild davon, was dich musikalisch erwartet, falls doch nochmal ein offizielles Event angesetzt wird.

Typisch für spätere Kinks-Shows war eine ziemlich dichte Mischung aus Mega-Hits, Fan-Favorites und vereinzelten überraschenden Deep Cuts. Songs wie You Really Got Me, All Day and All of the Night, Lola, Sunny Afternoon oder Waterloo Sunset waren quasi gesetzt. Gerade Waterloo Sunset wurde oft als emotionaler Höhepunkt inszeniert – reduziert, mit Fokus auf Ray Davies' Stimme und den harmonischen Vocals. Wenn du mal Live-Mitschnitte checkst, hörst du sofort, wie das komplette Publikum jede Zeile mitsingt.

Dazu kamen in den letzten Jahren vor der Live-Pause regelmäßig Songs wie Where Have All the Good Times Gone, Til the End of the Day, Victoria, Apeman, Come Dancing oder Dead End Street. Je nach Anlass tauchten auch Stücke aus der späteren Phase auf, etwa von Low Budget, Give the People What They Want oder State of Confusion. Die Band hatte also nie nur ihr 60s-Best-of runtergerattert, sondern versucht, ein Gesamtbild zu zeichnen: von harten Proto-Hard-Rock-Riffs über satirische Popsongs bis zu nachdenklichen Balladen.

Wenn du dir vorstellst, wie eine Kinks-Show in Deutschland heute wirken würde, musst du auch die aktuelle Konzertkultur im Kopf haben: Viele jüngere Fans kommen über TikTok-Sounds oder Spotify-Playlists – sie kennen ein paar Songs, aber nicht die gesamte Story. Das würde eine Setlist beeinflussen: Der Fokus läge ziemlich sicher auf den Big Hits (You Really Got Me z.B. als Finale oder späte Zugabe), ein paar TikTok- oder Film-Soundtrack-Favoriten (z.B. Lola oder This Time Tomorrow, das in mehreren Filmen genutzt wurde) und vielleicht bewusst gewählten Stücken, die die Songwriter-Seite von Ray Davies stark herausstellen, etwa Days oder Shangri-La.

Was die Atmosphäre angeht, würde ein Kinks-Abend klar anders wirken als eine hypermoderne Pop- oder EDM-Show. Weniger LED-Feuerwerk, dafür mehr Bandchemie, trockener britischer Humor und Storytelling. Ray Davies war schon immer ein Entertainer, der seine Songs gern anmoderiert – mit Anekdoten über das Entstehen der Tracks, Seitenhieben auf die britische Gesellschaft oder Erinnerungen an die Londoner 60s-Szene. Viele Fans feiern genau das: Du bekommst keine anonyme Hochglanz-Produktion, sondern eine Art musikalische Lesung mit gigantischem Backkatalog.

Aktuelle Tribute-Shows – ob mit Ex-Mitgliedern, Gästen oder komplett neuen Bands – versuchen genau diese Mischung zu treffen. Sie spielen die Arrangements nah am Original, lassen Gitarren ordentlich schieben (gerade bei You Really Got Me und All Day and All of the Night merkt man, wie sehr diese Riffs den Hard Rock mitgeprägt haben) und betonen gleichzeitig die Melodien. Wenn du Gitarrenmusik liebst, aber gegenüber älteren Produktionen manchmal Berührungsängste hast: Live wirken diese Songs erstaunlich modern.

Akustische Segmente sind ebenfalls typisch. Immer wieder wurden in der Vergangenheit Blöcke eingebaut, in denen Ray allein oder mit reduzierter Besetzung auf der Bühne stand – etwa für Songs wie Days oder Celluloid Heroes. Gerade für Fans, die The Kinks über Lyrics und Emotionen lieben, sind das die Momente, in denen sich die Zeit kurz anhaltend anfühlt. Und ja, falls es nochmal zu besonderen Einzelshows kommt, wäre genau diese Dynamik aus Noise und Nähe ein sicherer Teil der Dramaturgie.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wer sich 2026 in Reddit-Threads, Discord-Servern oder TikTok-Kommentaren zum Thema The Kinks herumtreibt, merkt schnell: Die Spekulationen reißen nicht ab. Dabei geht es weniger um eine große Welttournee (da sind sich die meisten einig: eher unwahrscheinlich), sondern um kleinere, aber realistische Szenarien, die vor allem für europäische und damit auch für deutsche Fans extrem spannend wären.

Eine verbreitete Theorie: Es könnte ein letztes großes Tribute- oder Anniversary-Konzert geben, ähnlich wie es andere legendäre britische Acts in den letzten Jahren gemacht haben – mit prominenten Gastmusiker:innen, jüngeren Indie-Bands und natürlich Ray und Dave Davies als zentralen Figuren. Spekulation: Sollte eine aufwendige Doku oder Biopic-Verfilmung über The Kinks grünes Licht bekommen, wäre ein solches Event der perfekte Anlass für einen medienwirksamen Auftritt. Reddit-User verweisen dabei gern auf gelungene Beispiele anderer Bands, bei denen einzelne Feier-Konzerte später als Live-Album oder Stream veröffentlicht wurden.

Ein zweites großes Thema ist die Frage nach bislang unveröffentlichtem Material. In der Vergangenheit haben Reissue-Kampagnen von The Kinks immer wieder Demos, Outtakes oder alternative Mixe ans Licht gebracht. Viele Fans gehen davon aus, dass in Archiven noch deutlich mehr liegt – gerade aus der überaus produktiven Phase der späten 60er- und frühen 70er-Jahre, in denen die Band albumtechnisch fast im Jahrestakt geliefert hat. In Fan-Foren werden Listen kursierender Bootlegs mit Studioaufnahmen abgeglichen, um zu spekulieren, was noch offiziell kommen könnte.

Auf TikTok kreist währenddessen ein anderer Strang der Gerüchteküche: "Kommen The Kinks über einen viralen Sound zurück in die Charts?" Einige Short-Videos nutzen Lola oder Sunny Afternoon ironisch für Gegenwarts-Kommentare (Inflation, Mieten, Social-Media-Overload) und ziehen so jüngere User rein, die die Band davor nie auf dem Schirm hatten. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein alter Song über einen TikTok-Sound in die Streamingcharts zurückklettert. Genau deshalb hoffen viele, dass Label und Management aufmerksam mitlesen und passenden Content, Reels und Lyric-Videos nachschieben – damit aus einem viralen Moment wirklich ein nachhaltiger Schub wird.

Ein Dauerbrenner in Diskussionen: Ticketpreise – zumindest hypothetisch. Immer wenn jemand die Frage stellt "Was würdest du für ein letztes The-Kinks-Konzert zahlen?", eskalieren die Kommentare. Von "Ich würde alles verkaufen" bis "Kulturelles Erbe sollte nicht nur für Reiche erlebbar sein" ist alles dabei. Aus Erfahrungen mit anderen Classic-Rock-Acts leiten viele ab, dass Preise für ein Einzel-Event im oberen Segment landen würden, vor allem bei kleiner Hallenkapazität. Als Gegenpol tauchen deshalb Ideen für Streaming- oder Kinopremieren auf: lieber ein bezahlbarer Livestream für alle, als eine exklusive Show für wenige.

Sehr beliebt sind auch Fan-Fantasy-Setlists, die sich online tummeln. Da werden akribisch Playlists zusammengestellt, die von harten Riffs (I Need You, Til the End of the Day) über humorvolle Storysongs (David Watts, Well Respected Man) bis zu melancholischen Klassikern (Days, Waterloo Sunset) alles abdecken. Spannend für deutsche Leser:innen: In vielen dieser Listen tauchen auch Songs auf, die besonders in Europa gut ankamen, etwa Victoria oder Apeman. Die Message: Sollte es jemals wieder einen speziellen Europa- oder UK-Abend geben, wäre die Setlist wahrscheinlich ein Zugeständnis an genau diese Fanwünsche.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle, aktuelle Deutschland-Tourdaten von The Kinks sind Stand Februar 2026 nicht veröffentlicht. Zur Einordnung findest du hier eine übersichtliche Tabelle mit relevanten Eckpunkten, historischen Tour-Infos und typischen Fakten, an denen sich Fans orientieren können:

KategorieDetailsRelevanz für Fans in Deutschland
BandgründungFrühe 1960er in London (Ray & Dave Davies)Einordnung in die erste Welle der British Invasion – Kontext zu Beatles, Stones, The Who
Erster großer HitYou Really Got Me (1964)Als Proto-Hard-Rock-Nummer bis heute fester Bestandteil von Classic-Rock-Radios in Deutschland
Legendäre AlbenSomething Else (1967), Village Green Preservation Society (1968), Arthur (1969)Regelmäßig Thema in Musikmagazinen; wichtig für Vinyl-Sammler:innen
Bekannte Deutschland-AuftritteMehrere TV-Auftritte & Clubshows ab Mitte der 60er, spätere Tourneen in 70er/80erPrägt bis heute die Erinnerung älterer Fans; Grundlage für aktuelle Tribute-Events
Letzte aktive TourphaseIntensive Live-Jahre bis Mitte/Ende der 90erViele jüngere deutsche Fans hatten keine Chance, die Band im Original zu sehen
Reissues & BoxsetsStetige Neuveröffentlichungen seit den 2010ernErhältlich über deutsche Händler & Shops, teils mit exklusiven Bonus-Tracks
Reunion-SpekulationenImmer wieder angedeutet, aber ohne feste Tour-AnkündigungHält die Hoffnung auf Einzelshows oder Sonderprojekte in Europa am Leben
Streaming-PräsenzKompletter Backkatalog auf gängigen PlattformenIdeal für Gen Z/Millennials, um sich ohne Hürden einzuarbeiten
Einfluss auf deutsche BandsIndirekt über britische Punk-, Britpop- & Indie-ActsViele deutsche Indie-Bands nennen Kinks-inspirierte Acts als Vorbilder
Aktuelle Aktivitäten (2020er)Interviews, Buchprojekte, Archivarbeit, Doku-BeteiligungenSorgt für stetigen Nachschub an Stories und Hintergrundinfos auf Deutsch

Häufige Fragen zu The Kinks

Um dir den kompletten Überblick zu geben, beantworten wir die Fragen, die deutschsprachige Fans 2026 am häufigsten stellen – kompakt, aber mit genug Tiefgang, um sie direkt an deine Musik-Nerd-Freund:innen weiterzuschicken.

Wer sind The Kinks überhaupt – und warum reden alle von ihnen?

The Kinks sind eine der prägendsten britischen Rockbands der 60er und 70er, gegründet von den Brüdern Ray und Dave Davies in London. Sie gelten als Teil der ersten "British Invasion" in die US-Charts, stehen aber stilistisch immer leicht quer zu ihren Zeitgenossen. Während viele Bands der Ära vor allem über Image und Hype funktionierten, bauten The Kinks stark auf Charakter-Songs, Alltagsbeobachtungen und bissige Kommentare zur britischen Gesellschaft.

Tracks wie You Really Got Me und All Day and All of the Night haben mit ihren aggressiven Gitarrenriffs ganze Generationen von Hard-Rock- und Metal-Gitarristen geprägt. Gleichzeitig zeigen Songs wie Waterloo Sunset, Sunny Afternoon oder Days, wie fein Ray Davies als Songwriter Gefühle und Stimmungen festhalten konnte. Diese Mischung aus Wucht und Poesie macht die Band bis heute relevant – gerade in einer Zeit, in der viele junge Acts wieder auf ehrliche Gitarrensounds setzen.

Gibt es 2026 noch Konzerte von The Kinks in Deutschland?

Aktuell (Stand Februar 2026) sind keine regulären Tourdaten oder Deutschland-Konzerte von The Kinks angekündigt. Die Band ist faktisch nicht mehr als aktive Live-Unit unterwegs, zumal Alter und Gesundheit dabei eine Rolle spielen. Das heißt aber nicht, dass es absolut gar keine Optionen mehr gibt.

Realistisch sind einzelne besondere Events: Tribute-Konzerte, All-Star-Shows, Buchpremieren mit musikalischen Beiträgen oder TV-Formate, in denen Ray oder Dave Davies auftreten. Solche Projekte werden meist relativ kurzfristig offizieller kommuniziert, sobald Verträge und Rahmenbedingungen stehen. Wenn du nichts verpassen willst, lohnt sich eine Kombination aus: offiziellen Social-Media-Accounts, Newslettern, dem regelmäßigen Check einschlägiger Musikseiten und natürlich von Fan-Ressourcen wie thekinks.info.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auch Tribute-Shows im Auge behalten. In vielen deutschen Städten gibt es Coverbands, Vintage-Rock-Konzertreihen und spezielle Kinks- oder British-Invasion-Abende, bei denen die Songs im Mittelpunkt stehen – auch wenn die Originalband nicht mehr vollzählig auf der Bühne steht.

Welche Songs muss ich kennen, wenn ich neu bei The Kinks einsteige?

Wenn du gerade erst reingezogen wirst, ist eine gute Mischung aus bekannten Hits und Storytelling-Songs ideal. Diese Tracks bilden einen starken Einstieg:

  • You Really Got Me – das brutale Riff, ohne das einige sagen, dass Hard Rock nie so entstanden wäre.
  • All Day and All of the Night – gleiche Energie, andere Hooks, perfekt für jede Rock-Playlist.
  • Lola – ein erzählerischer Song über eine verwirrende, aber befreiende Nacht in einem Club; bis heute diskutiert und gefeiert.
  • Waterloo Sunset – melancholische Hymne über Einsamkeit und Großstadtromantik.
  • Sunny Afternoon – ironischer Kommentar auf Reichtum, Steuern und Müßiggang, verpackt in einen entspannten Ohrwurm.
  • Victoria – bissiger Blick auf das britische Empire, aber als Mitsing-Rocker.
  • Days – einer der emotionalsten Songs der Band; ideal, wenn du auf Lyrics achtest.

Von dort aus kannst du dich albumweise weiterhangeln: Zuerst Something Else und Village Green Preservation Society, dann tiefer in die 70er-Phase, in der The Kinks auch arena-tauglicher wurden.

Warum gelten The Kinks als so einflussreich für moderne Bands?

Ihr Einfluss läuft auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Gitarristisch haben Songs wie You Really Got Me und Tired of Waiting for You mit ihren verzerrten, kantigen Riffs einen Sound vorweggenommen, den später Hard-Rock- und Metal-Bands massiv ausgebaut haben. Viele Musiker:innen zitieren Dave Davies' Gitarrensound als Aha-Moment – dieses Gefühl, dass eine Gitarre aggressiv, roh und trotzdem melodisch klingen kann.

Songwriterisch wiederum wirkte Ray Davies wie ein früher Indie-Chronist. Statt nur über Liebe oder Rock'n'Roll zu singen, nahm er Alltagsszenen, soziale Spannungen, Politik, Klassenthemen und setzte sie in pointierte Texte. Bands von Punk über Britpop (The Jam, Blur, Oasis) bis zu heutigen Indie-Acts zitieren immer wieder, wie sehr The Kinks ihnen gezeigt haben, dass man über das eigene Umfeld schreiben kann – mit Humor, aber auch mit Schärfe.

Dazu kommt ihre Haltung: The Kinks waren selten die glatt polierte, stromlinienförmige Band. Sie galten als schwierig, unberechenbar, eigenwillig – was im heutigen DIY-Spirit von Bedroom-Producern und Underground-Bands ziemlich modern wirkt. Dass sie nie so gigantisch wie die Beatles oder Stones wurden, macht sie für viele Fans sogar sympathischer: eher Kult als Mainstream-Dominator.

Wie finde ich als Fan in Deutschland rare Releases, Vinyl & Merch?

Der Backkatalog von The Kinks ist gut gepflegt, aber bei Special-Editionen und limitierter Vinyl kann es schnell unübersichtlich werden. Wenn du tiefer einsteigen willst, gibt es ein paar Anlaufpunkte:

  • Lokale Plattenläden – gerade in Großstädten halten viele Shops eine starke Classic-Rock-Sektion. Frag gezielt nach Reissues von Village Green oder Boxsets.
  • Online-Händler & Marktplätze – hier findest du sowohl aktuelle Pressungen als auch Vintage-Vinyl. Achte auf Zustand (VG, NM etc.) und Herkunft.
  • Plattenbörsen & Flohmärkte – perfekt, um zufällig über alte deutsche Pressungen oder exotische Compilations zu stolpern.
  • Offizielle Kanäle & Fan-Sites – Seiten wie thekinks.info oder Labelseiten listen oft Sonderveröffentlichungen und Boxen mit Bonusmaterial.

Beim Thema Merch ist es entspannter: Offizielle Shops, gelegentliche Capsule-Kollektionen und Retro-Designs tauchen regelmäßig auf. Gerade Vintage-inspirierte Shirts mit klassischem Logo oder Albumcovern sind in der Gen Z-Szene aktuell sehr gefragt – auch als Fashion-Statement, selbst wenn nicht jede:r direkt die ganze Diskografie kennt.

Wie bleibe ich 2026 zu The Kinks up to date?

Weil es keine klassische Tour- oder Release-Maschinerie mehr gibt, musst du ein bisschen anders vorgehen als bei aktuellen Popstars:

  • Streaming-Profile & Playlists im Blick behalten – neue Remaster, Live-Aufnahmen oder Compilations tauchen oft zuerst dort auf.
  • Musikmagazine & Kulturseiten verfolgen – gerade bei Doku-Ankündigungen, Biopic-News oder neuen Buchprojekten sind sie früh dran.
  • Fan-Foren & Social Media (Reddit, Insta, X/Twitter) – hier werden kleinste Hinweise diskutiert, von Studio-Bildern bis zu Interviewzitaten.
  • Spezialisierte Websites wie thekinks.info – sie bündeln Infos, Diskografien, Pressestimmen und historische Daten auf einen Blick.

Wenn du Benachrichtigungen für relevante Suchbegriffe setzt oder Newsletter abonnierst, erfährst du auch von kleineren, aber spannenden Aktionen: Vinyl-Neuauflagen, Sonderpressungen für den Record Store Day, Streaming-Events oder TV-Ausstrahlungen von Dokus.

Sind The Kinks eher was für Classic-Rock-Fans oder auch für Gen Z?

Die einfache Antwort: für beide. Wenn du mit Classic Rock, Britpop oder Indie aufgewachsen bist (oder über Eltern, ältere Geschwister, Retro-Playlists reingezogen wurdest), sind The Kinks ein logischer Baustein deines musikalischen Universums. Du erkennst in ihren Songs Elemente, die später x-mal recycelt wurden: Riffs, Songstrukturen, Textmotive.

Aber gerade für Gen Z und jüngere Millennials sind The Kinks auch eine frische Alternative zum aktuellen Mainstream. Ihre Tracks sind oft kürzer, direkter, mit klaren Melodien und Hooks – perfekt für schnelle Playlists, aber gleichzeitig mit genug lyrischer Tiefe, um sich reinzunerden. Wenn du zum Beispiel auf Bedroom-Pop mit ehrlichen, leicht schiefen Geschichten stehst, findest du in Ray Davies' Songwriting eine ältere, aber mind-blowing präzise Version davon.

Am Ende funktioniert The-Kinks-Fandom 2026 wie eine Art Zeitreise ohne Nostalgie-Zwang: Du kannst einfach einzelne Songs picken, sie in moderne Playlists shufflen und schauen, wie sie sich zwischen aktuellen Tracks von Phoebe Bridgers, Fontaines D.C., Blond oder deutschen Indie-Acts behaupten. Spoiler: Sie halten überraschend gut mit.


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