The Cure 2026: Kommt die letzte große Deutschland-Tour?
22.02.2026 - 15:27:43 | ad-hoc-news.deDu merkst es in deiner Timeline: Plötzlich reden wieder alle über The Cure. Screenshots von alten Ticketstubs, Clips von 3-Stunden-Shows, Spekulationen über neue Europa-Dates – die Band ist 2026 wieder voll im Buzz, obwohl offiziell noch gar nicht alles bestätigt ist. Wer die letzten Tourjahre von Robert Smith & Co. verfolgt hat, weiß: Sobald sich was regt, geht es oft schnell ausverkauft. Deshalb checken viele Fans schon jetzt obsessiv die Tourseite der Band.
Aktuelle Tour-Daten & kommende Europa-Termine von The Cure
Vor allem in Deutschland ist die Sehnsucht riesig. Die Ausläufer der "Shows of a Lost World"-Phase hallen immer noch nach: überlange Setlists, tiefe Cuts für Hardcore-Fans, dazu eine Generation TikTok-Kids, die über "Just Like Heaven"-Edits plötzlich The Cure für sich entdecken. Und jetzt die Frage: Steht eine neue Deutschland-Runde 2026 an? Oder sogar neue Musik?
Wir haben die aktuellen Infos, Gerüchte, Setlists, Fan-Reaktionen und alle wichtigen Daten zusammengestellt – damit du vorbereitet bist, falls der nächste Vorverkauf in Sekunden explodiert.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
In den letzten Wochen kocht die Gerüchteküche rund um The Cure wieder hoch. Offiziell hält sich die Band traditionell bedeckt, aber mehrere Faktoren sprechen dafür, dass 2026 nicht einfach ein ruhiges Jahr wird. Auf Fanseiten und in Interviewschnipseln ist immer wieder die Rede davon, dass Robert Smith noch offene Pläne hat – sowohl was ein lange angekündigtes, sehr persönliches Album angeht, als auch weitere Live-Termine in Europa.
Schon in den Jahren 2022–2023 zeigte die Band, dass sie alles andere als Nostalgie-Act im Autopilot-Modus ist. Die Tour damals lief unter einem düsteren Motto, neue Songs wurden getestet und die Spielzeiten sprengten locker die Zwei-Stunden-Marke. Mehrere europäische Medien zitierten Smith mit der Aussage, dass er mit dem nächsten Studio-Werk abschließen wolle, was er über Jahrzehnte aufgebaut hat – ein schwerer, intimer Abschluss einer ära. Für Fans in Deutschland bedeutet das vor allem eins: Jede künftige Tour kann sich wie eine der letzten Chancen anfühlen, diese Band in voller Wucht zu erleben.
Spannend ist auch der internationale Kontext. In britischen und US-Medien tauchten in den letzten Wochen vermehrt Hinweise auf, dass mehrere große Festivalveranstalter in Europa sehr aktiv um The Cure werben. In diversen Booking-Gerüchten fallen Namen wie Primavera, Roskilde oder große Open-Airs in Deutschland. Zwar ist bisher nichts offiziell, aber wenn eine Band wie The Cure angefragt wird, kommen oft gleich komplette Tourblöcke ins Rollen – inklusive Arenen in Berlin, Hamburg, Köln oder München.
Finanziell und logistisch ergibt das Sinn: Die letzten Shows der Band in Europa waren meist ausverkauft oder knapp davor, und die Ticketnachfrage blieb trotz Kritik an einzelnen Preisstufen sehr hoch. Für deutsche Fans ist relevant, dass die Band auf früheren Touren selten nur eine einzige Stadt pro Land gespielt hat. Gerade Deutschland bekam oft mehrere Dates – mal mit Fokus auf Westdeutschland, mal mit einem zusätzlichen Abstecher nach Berlin oder Leipzig.
Was viele unterschätzen: Robert Smith nimmt die Live-Situation extrem ernst. In indirekten Zitaten aus Gesprächen mit britischen Radiosendern wird immer wieder betont, dass er mit den Shows einen gewissen Standard halten will – emotional, stimmlich und physisch. Das erklärt, warum Touren der Band eher in klar abgegrenzten Blöcken stattfinden und nicht als endlose, jahrelange Marathon-Projekte wie bei manch anderer Legendenband. Für 2026 ist also gut denkbar: Ein konzentrierter Europa-Run, vielleicht im Herbst oder Winter, mit stark kuratierter Setlist und bewusst gewählten Hallen.
Und dann ist da noch das Dauerthema neues Album. Schon seit Jahren kursiert der Arbeitstitel eines sehr düsteren Werks, das stilistisch an die schweren Platten der 80er und frühen 90er anknüpfen soll. Auf den letzten Touren wurden einzelne neue Songs getestet – Fans berichten von langen, atmosphärisch extrem dichten Stücken, die sich nahtlos neben Klassikern wie "Disintegration" behaupten. Sollte 2026 tatsächlich endlich das komplette Album erscheinen, sind begleitende Europa-Daten praktisch sicher. Keiner baut so gerne live Spannungsbögen um neues Material wie The Cure.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wenn du The Cure 2026 zum ersten Mal live sehen solltest, musst du dich auf etwas einstellen, das eher einem emotionalen Ausdauerlauf als einem normalen Rockkonzert gleicht. In den letzten Jahren lag die durchschnittliche Spielzeit oft bei rund drei Stunden. Die Band teilt das Ganze meist in mehrere lose Kapitel auf – ohne große Ansagen, dafür mit fein gewebter Dramaturgie über die Songauswahl.
Typisch für jüngere Touren waren Opener wie "Alone" oder "Plainsong". Direkt am Anfang entsteht dieses Gefühl von Zeitlosigkeit: Gitarren, die sich langsam übereinander schieben, dazu Smiths Stimme, die immer noch gestochen klar über dem Sound liegt, nur etwas brüchiger und dadurch umso intensiver. Danach folgen häufig düstere Fan-Favoriten wie "Pictures of You", "A Night Like This" oder "Cold". Gerade deutsche Fans lieben diese melancholische Seite der Band; die Reaktionen in Hallen wie der Lanxess Arena in Köln oder der Mercedes-Benz Arena in Berlin zeigen das jedes Mal sehr deutlich.
Aber natürlich gibt es auch die Hits, auf die viele warten – und die The Cure nicht einfach am Fließband runterspulen. "Just Like Heaven", "In Between Days", "Friday I'm In Love", "Lullaby", "Boys Don't Cry" und "Close to Me" tauchen fast immer in irgendeiner Form auf, oft gebündelt im letzten Drittel des Konzerts, wenn die Stimmung kippt von in sich gekehrter Schwermut zu kollektivem Mitsingen. Gerade "Friday I'm In Love" hat in den letzten Jahren auf TikTok und Instagram ein zweites Leben bekommen – entsprechend laut ist der Moment, wenn das erste Gitarrenriff einsetzt.
Spannend für Hardcore-Fans sind die tiefen Cuts: Songs wie "Faith", "A Strange Day", "The Figurehead" oder "From the Edge of the Deep Green Sea" tauchen in wechselnden Kombinationen auf. In Foren wird jede Setlist akribisch seziert: Welche Rarities wurden gespielt, welche Alben waren stärker vertreten, gab es Überraschungen im Zugabenblock? 2022/23 gab es Abende, an denen die Band gleich mehrere Stücke vom Debüt oder wenig beachtete B-Sides einbaute – ein Liebesbrief an die Fans, die seit Jahrzehnten jede Veröffentlichung sammeln.
Atmosphärisch darfst du kein aufwendiges Pop-Bühnenbild mit Kostümwechseln erwarten. The Cure arbeiten mit Licht, Nebel, sparsamen Visuals und einer sehr klaren Bühnenaufstellung. Robert Smith steht meist leicht seitlich, bewegt sich wenig, aber jede kleine Geste zählt. Die Emotion kommt über Dynamik: Von fast flüsterleisen Parts in Songs wie "Disintegration" bis zu kathartischen Ausbrüchen in "Shake Dog Shake" oder "One Hundred Years". Viele Besucher berichten nach ihrem ersten Cure-Konzert, dass sie selten eine Show erlebt haben, die so stark wie ein einziger, langer Film wirkt.
Wenn 2026 neue Songs dazukommen, werden sie vermutlich nicht als reine Pflichtübung in die Mitte gepackt. In der Vergangenheit hat die Band neues Material eher als dramaturgische Eckpunkte genutzt. Denkbar ist ein Aufbau, in dem ein neuer, sehr langer Track in der Mitte des Sets steht, eingerahmt von Klassikern, die thematisch ähnlich dunkel sind. Gerade Fans in Deutschland, die eine hohe Textaffinität haben, dürften sich daran abarbeiten – Social Media wird nach jeder Show mit Theorien über die Lyrics geflutet.
Ein weiteres Thema ist die Akustik. In vielen Hallen sorgte die Produktion der letzten Tour für verblüffend klaren Sound, trotz Großarena. Das ist wichtig, weil The Cure eben nicht nur über Gitarrenwände funktionieren, sondern über feine Nuancen: flirrende Keyboards, Delay-Linien in den Gitarren, Basslinien, die sich durch Songs wie "Primary" oder "Fascination Street" ziehen. Wer Tickets für 2026 ins Auge fasst, sollte sich bewusst sein: Das ist eher ein intensives Hörerlebnis als ein schnelles Party-Event. Nimm dir am nächsten Tag besser nichts Frühes vor.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen wird aktuell wild spekuliert, wohin die Reise 2026 gehen könnte. Ein Hauptthema: "Letzte große Tour?". Viele User verweisen auf Smiths Alter und darauf, wie anstrengend Drei-Stunden-Konzerte sind. Einige Fans vermuten, dass 2026 der letzte wirklich intensive Europa-Run sein könnte, bevor die Band Live-Aktivitäten stark reduziert oder nur noch ausgewählte Festivals spielt. Offiziell bestätigt ist das nirgends, aber der Ton in der Community ist klar: "Wenn sie kommen, darf ich das auf keinen Fall verpassen."
Ein zweites großes Gesprächsthema sind Ticketpreise und Fairness. Schon bei früheren Touren positionierte sich Robert Smith deutlich gegen überzogene Gebühren und Reseller-Wucher. In den USA gab es Debatten um Ticketing-Plattformen, bei denen Smith sich laut Fans auf Social Media sehr klar gegen dynamische Preisgestaltung gestellt haben soll. Viele hoffen, dass für Europa und damit auch für Deutschland wieder ähnliche Schutzmechanismen greifen: personalisierte Tickets, begrenzte Weiterverkaufsoptionen, transparente Grundpreise.
In deutschen Foren tauchen schon jetzt Screenshots vermeintlicher "Pre-Infos" auf, die Standard-Arenapreise zwischen 80 und 140 Euro vermuten lassen – abhängig von Stadt und Kategorie. Ob das realistisch ist, bleibt abzuwarten, aber es würde zum allgemeinen Niveau großer Rock-Acts passen. Gleichzeitig argumentieren viele Fans: Wenn eine Band drei Stunden spielt, kein riesiges Sponsoring drumherum hat und versucht, Ticketplattformen im Zaum zu halten, sind solide, aber nicht völlig absurde Preise vertretbar.
Auf TikTok hat sich währenddessen eine ganz eigene Subkultur gebildet: Zu "Just Like Heaven", "Pictures of You" oder "Lovesong" schwirren ästhetische Edits über depressive Romantik, verregnete Großstadt-Abende und 80s-Goth-Outfits. Viele jüngere Fans entdecken über diesen Weg die Band und stolpern dann weiter in tiefere Cuts wie "Burn" oder "Charlotte Sometimes". In Kommentaren liest man Sätze wie: "Hab The Cure nur aus Stranger Things/Playlist gekannt, bis ich einen Live-Clip gesehen hab – warum hat mir niemand gesagt, dass die so hart reingehen?".
Ein weiteres beliebtes Spekulationsthema: Welche deutschen Städte werden überhaupt gebucht? Reddit-Threads sind voller Wunschlisten: Berlin (logisch), Köln oder Düsseldorf für NRW, Hamburg als Nord-Hub, eventuell München oder Nürnberg für den Süden, Stuttgart oder Frankfurt als weitere Optionen. Einige hoffen auch auf Leipzig, weil die Band in der Vergangenheit immer wieder Ostdeutschland berücksichtigt hat. Realistisch sind vermutlich drei bis fünf Dates, je nach Gesamtplan der Europa-Tour.
Und dann die große Frage nach neuem Material in der Setlist: Viele Fans sind gespalten. Ein Teil sagt: "Gib mir alle Hits, ich will alles auf einmal". Der andere Teil diskutiert bereits intensiv, welche Longtracks auf einem potenziellen neuen Album landen könnten und wie sie in die Showstruktur passen. In Fan-Communities kursieren Mitschnitte früherer Tourjahre, auf denen unveröffentlichte Songs zu hören sind. Einige User versuchen aus Aufbau, Harmonien und Textfragmenten herauszulesen, worum es auf der nächsten Platte inhaltlich gehen wird – Themen wie Abschied, Alter, Verlust und trotzdem hartnäckige Hoffnung tauchen immer wieder als Interpretationen auf.
Nicht zu unterschätzen ist auch der Mode- und Szene-Faktor. Gerade in deutschen Großstädten ist ein Cure-Konzert nicht nur ein Musik-Event, sondern ein großes Treffen verschiedener Subkulturen: alte Goths, Indie-Kids, nostalgische 90er-Kids, junge TikTok-Fans in Second-Hand-80s-Looks. Auf Social Media entstehen ganze Threads à la "Was ziehe ich zu The Cure an?", von klassischem Schwarz plus Eyeliner bis zu bunt gemischten Vintage-Outfits, die eher zu "Friday I'm In Love" passen. Dieser Community-Vibe trägt einen guten Teil der Vorfreude.
Alle Daten auf einen Blick
Da offizielle 2026-Daten zum Zeitpunkt dieses Artikels teilweise noch in der Schwebe sind, ist hier eine übersichtliche Zusammenstellung typischer Stationen, an denen The Cure in den letzten Jahren in Deutschland und Europa unterwegs waren – eine gute Orientierung, welche Städte auch 2026 realistisch im Rennen liegen könnten. Für tagesaktuelle Infos checkst du am besten regelmäßig die offizielle Tourseite.
| Jahr | Stadt | Location | Land | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | Berlin | Mercedes-Benz Arena | Deutschland | Teil der "Shows of a Lost World"-Europa-Tour, über 2,5 Stunden Spielzeit |
| 2022 | Hamburg | Barclays Arena | Deutschland | Starker Fokus auf "Disintegration"-Material |
| 2022 | Köln | Lanxess Arena | Deutschland | Klassiker-Set mit "Boys Don't Cry" als Abschluss |
| 2022 | München | Olympiahalle | Deutschland | Mehrere tiefe Cuts aus den frühen 80ern |
| 2023 | London | Wembley Arena | UK | Mehrere aufeinanderfolgende Abende, Gäste aus der Szene gesichtet |
| 2023 | Paris | Accor Arena | Frankreich | Emotional stark diskutierte Version von "Pictures of You" |
| 2023 | Madrid | WiZink Center | Spanien | Publikumschor bei "Just Like Heaven" viral gegangen |
| 2023 | Mailand | Mediolanum Forum | Italien | Lange Zugabe mit Fokus auf frühe Singles |
| Voraussichtlich 2026* | Berlin | Großarena (tba) | Deutschland | Stark spekuliert in Fangruppen, noch nicht bestätigt |
| Voraussichtlich 2026* | Köln/Düsseldorf | Arena (tba) | Deutschland | NRW gilt als gesetzter Stop bei großen Europa-Touren |
| Voraussichtlich 2026* | Hamburg | Arena (tba) | Deutschland | Starke Nachfrage aus Norddeutschland, basierend auf letzten Touren |
| Voraussichtlich 2026* | München/Frankfurt | Arena (tba) | Deutschland | Mögliche Süd- oder Mitte-Option je nach Routenplanung |
*Hinweis: Die 2026-Einträge basieren auf Fan-Spekulationen und typischen Tourmustern – für offizielle Daten immer die Bandseite prüfen.
Häufige Fragen zu The Cure
Damit du für Gerüchte, Ticketkämpfe und Konzertabende bestens vorbereitet bist, hier eine ausführliche FAQ rund um The Cure – mit Fokus auf das, was deutsche Fans wirklich wissen wollen.
1. Kommen The Cure 2026 sicher nach Deutschland?
Eine 100% offizielle Bestätigung aller Deutschland-Daten gibt es aktuell noch nicht. Was es aber gibt, sind sehr deutliche Indizien: Erstens hat die Band in der Vergangenheit fast jede große Europa-Tour mit mehreren Shows in Deutschland bedacht. Zweitens reizen Arenen hierzulande die perfekte Größe für The Cure aus – groß genug für viele Fans, aber nicht so gigantisch, dass die Atmosphäre zerfasert. Drittens wird in internationalen Medien und Fanforen immer wieder eine neue Europa-Runde ins Spiel gebracht, bei der Deutschland als Kernmarkt gesehen wird.
Realistisch ist: Wenn 2026 eine neue The-Cure-Tour oder ein Begleitblock zu einem neuen Album stattfindet, werden deutsche Städte fast sicher dabei sein. Der genaue Umfang – also ob zwei, drei oder fünf Dates – hängt von der allgemeinen Tourplanung und Smiths eigenen Vorstellungen ab. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die offizielle Seite der Band, Newsletter lokaler Veranstalter und seriöse Ticketanbieter eng verfolgen.
2. Wie schnell sind The-Cure-Konzerte in Deutschland ausverkauft?
Die Band ist kein "in 30 Sekunden weg"-Popstar wie manche aktuelle Mainstream-Acts, aber unterschätzen darfst du die Nachfrage nicht. In den letzten Jahren waren große Hallen oft innerhalb weniger Stunden oder Tage nahezu voll, gute Kategorien (Innenraum, Front-of-Stage) verschwanden besonders schnell. Zusätzlich ziehen Fan-Communities und Nostalgie-Faktoren: Viele 80er- und 90er-Fans wollen die Band mindestens einmal im Leben sehen, dazu kommen jüngere Hörerinnen und Hörer, die über Social Media zu The Cure gefunden haben.
Strategie-Tipp: Wenn Vorverkaufsdaten veröffentlicht werden, leg dir vorher einen Account bei deinem gewünschten Ticketanbieter an, speichere Zahlungsdaten und logge dich rechtzeitig ein. Warte nicht darauf, dass "schon noch irgendwas übrig" sein wird – gerade bei Städten wie Berlin, Hamburg oder Köln überschneidet sich die Nachfrage aus mehreren Regionen.
3. Wie teuer sind The-Cure-Tickets normalerweise?
Die Preise schwanken je nach Stadt, Land und Arena, aber im groben Rahmen bewegen sich Standardtickets in Europa meist im oberen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich. Für Deutschland kannst du dich erfahrungsgemäß auf etwa 80 bis 140 Euro einstellen, je nach Sitz- oder Stehplatz, Nähe zur Bühne und Servicegebühren. VIP-Pakete oder spezielle Upgrades sind eher weniger im Fokus als bei anderen großen Acts – The Cure setzen eher auf ein homogenes, klassisches Rockkonzert-Erlebnis.
Da Robert Smith in der Vergangenheit offen gegen bestimmte Ticketpraktiken Stellung bezogen hat, hoffen viele Fans, dass 2026 erneut auf faire Strukturen geachtet wird. Trotzdem gilt: Sei skeptisch bei Drittanbietern, die kurz nach Start schon Horrorpreise aufrufen. Offizielle Shops, autorisierte Reseller und die Veranstalterseiten sollten deine erste Anlaufstelle sein.
4. Wie lange dauern die Konzerte von The Cure wirklich?
Im Ernst: Plane mit rund drei Stunden. Es gibt natürlich Abende, an denen es etwas kürzer oder sogar noch länger wird, aber die Band ist bekannt dafür, extrem lange Sets zu spielen. Das wirkt sich auf alles aus: Deine Anfahrt, letzte Bahn, Arbeit oder Uni am nächsten Tag. Viele Fans berichten, dass sie diese Dichte an Musik erstmal verarbeiten müssen – The Cure werfen dir nicht einfach 90 Minuten Hits hin und sind wieder weg, sondern bauen eine Stimmung auf, die man nicht mal eben nebenbei konsumiert.
Die Show selbst ist dabei in Wellen organisiert: ein dunkler, intensiver Block zu Beginn, ein emotionaler Mittelteil, oft mit sehr persönlichen Stücken, und zum Schluss ein länger gezogener Zugabenteil, der die großen Hymnen gebündelt präsentiert. Wenn du nicht geübt bist in langen Gigs, sorg für bequeme Schuhe, genug Wasser und vielleicht ein bisschen Nervennahrung – gerade wenn du im Innenraum stehst.
5. Lohnt sich ein The-Cure-Konzert, wenn ich bisher nur die Hits kenne?
Ja – aber geh nicht hin in der Erwartung, dass du eine Stunde lang nur "Friday I'm In Love"-Vibes bekommst. The Cure sind live viel dunkler, wuchtiger und kompromissloser, als ihre bekanntesten Radio-Singles vermuten lassen. Für viele ist genau das der Moment, in dem aus "Mag ich ganz gerne" echte Fanliebe wird. Songs wie "A Forest", "Disintegration" oder "From the Edge of the Deep Green Sea" entfalten erst im Live-Kontext ihre volle Wirkung, mit langen Instrumentalpassagen und emotionalem Aufbau.
Wenn du dich vorbereiten willst, erstell dir eine Playlist mit einer Mischung aus Hits und Albumtracks – zum Beispiel "Just Like Heaven", "In Between Days", "Lovesong", aber auch "Plainsong", "Pictures of You", "Faith" oder "One Hundred Years". Dann bekommst du ein Gefühl für die Bandbreite. Trotzdem: Selbst wenn du halb unvorbereitet reingehst, kann das Konzert zu einem dieser Abende werden, die du Jahre später noch im Kopf hast.
6. Kommt 2026 endlich ein neues The-Cure-Album?
Offiziell ist die Lage diffus: Seit Jahren gibt es Anspielungen auf ein extrem persönliches, düsteres Album, das Robert Smith als eine Art spätes Hauptwerk gesehen haben soll. Immer wieder tauchen Interviewschnipsel auf, in denen von komplexer Produktion, schweren Themen und einem bewussten Abstand zu aktuellen Poptrends die Rede ist. Gleichzeitig zog sich der Release mehrfach, angeblich wegen Perfektionismus, Pandemie-Folgen und anderen Faktoren.
Für 2026 ist die Hoffnung groß: Viele Beobachter gehen davon aus, dass die Band keine weiteren riesigen Tourblöcke ohne neues Material anstoßt. Dazu passt, dass auf vergangenen Touren bereits mehrere unveröffentlichte Songs gespielt wurden – ein Klassiker-Signal dafür, dass ein Album in der Zielgeraden ist. Sollte das Werk tatsächlich erscheinen, kannst du davon ausgehen, dass ein guter Teil davon live getestet wird. The Cure waren immer eine Band, die ihre Songs auf der Bühne weiterdenken, nicht nur im Studio konservieren.
7. Welche The-Cure-Alben sollte ich vor einem Konzert unbedingt kennen?
Wenn du nur begrenzt Zeit hast, gibt es ein paar Pflichtstationen. "Disintegration" (1989) gilt für viele als das emotionale Zentrum der Band – mehrere Songs daraus bilden live oft das Rückgrat der Shows. "The Head on the Door" (1985) und "Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me" (1987) liefern viele der melodisch eingängigen Tracks, die du aus Playlists kennst. Frühere Alben wie "Faith" (1981) oder "Pornography" (1982) zeigen die brutal düstere Seite von The Cure und tauchen live immer wieder mit ausgewählten Stücken auf.
Für einen Schnellstart reicht ein Mix aus einem Best-of-Release plus "Disintegration" am Stück – damit verstehst du grob, warum so viele Menschen diese Band mit einer fast schon religiösen Intensität verehren. Wer tiefer einsteigen will, kann sich danach Album für Album vorknöpfen und schauen, wie sich Sound, Texte und Stimmung im Lauf der Jahrzehnte verschoben haben. Das macht den Live-Besuch nur noch intensiver, weil du plötzlich merkst, aus welchen Phasen ein Abend zusammengestellt ist.
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