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The Cranberries 2026: Kommt das große Comeback?

19.02.2026 - 18:04:32 | ad-hoc-news.de

The Cranberries sind 2026 wieder Gesprächsthema. Was läuft wirklich, welche Songs wollen Fans hören und wie steht es um neue Musik?

Plötzlich reden wieder alle über The Cranberries. Auf TikTok tauchen Clips mit „Zombie“ und „Linger“ auf, Gerüchte über neue Projekte machen die Runde – und viele fragen sich: Gibt es 2026 doch noch eine Zukunft dieser Band ohne Dolores O'Riordan? Fankreise in Deutschland diskutieren intensiv, ob Tribute-Shows, neue Boxsets oder Special-Konzerte kommen.

Zur offiziellen Seite von The Cranberries

Gleichzeitig bleibt die Stimmung zwiegespalten: Einerseits ist die Trauer um Dolores immer noch greifbar, andererseits ist der Wunsch riesig, diese Songs wieder laut und gemeinsam zu erleben. Wir schauen uns an, was wirklich los ist, welche Fakten es gibt – und wie relevant The Cranberries 2026 für deutsche Fans noch sind.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offizielle, große Comeback-Touren von The Cranberries gibt es seit dem Tod von Dolores O'Riordan Anfang 2018 nicht mehr. Die verbleibenden Bandmitglieder – Noel Hogan, Mike Hogan und Fergal Lawler – hatten nach der Veröffentlichung des Albums „In the End“ 2019 betont, dass sie den Namen der Band nicht ohne Dolores weiter als aktive Live-Formation nutzen wollen. Das ist auch 2026 nach wie vor der Stand: kein regulärer Neustart, keine Welt-Tour unter dem klassischen Bandnamen.

Trotzdem kommt gerade wieder Bewegung in die Sache, nur eben auf eine andere Weise. In internationalen Musikmedien wird berichtet, dass die Band an Archivreleases arbeitet – also bisher unveröffentlichte Live-Aufnahmen, alternative Versionen oder Deluxe-Editionen von Kult-Alben wie „Everybody Else Is Doing It, So Why Can't We?“ und „No Need to Argue“. Solche Veröffentlichungen dienen nicht nur dazu, das Erbe der Band zu pflegen, sondern auch, einer neuen Generation zu zeigen, warum diese Songs bis heute funktionieren.

Parallel dazu werden in Irland und Großbritannien immer wieder Tribute-Shows und Orchester-Formate mit der Musik von The Cranberries angekündigt. In einigen Fällen arbeiten lokale Orchester mit Gängern an Dolores-Stimmen zusammen, um komplette Alben wie „No Need to Argue“ live aufzuführen. Für Deutschland sind 2026 zwar noch keine offiziell bestätigten, großen Tribute-Touren unter direkter Beteiligung der Originalmitglieder durchgesickert, aber Veranstalter beobachten die Entwicklung sehr genau.

Warum ist das für deutsche Fans wichtig? Erstens: Viele der Archivreleases landen direkt in unseren Streaming-Playlists und setzen Trends auf TikTok und Instagram-Reels. Wenn ein neu gemastertes Live-Video von „Zombie“ oder eine bisher ungehörte Studio-Version von „Dreams“ auftaucht, kann das sofort neue Hypes anstoßen – inklusive viraler Edits, Dance-Challenges oder Nostalgie-Content. Zweitens: Je erfolgreicher diese Projekte international laufen, desto größer die Chance, dass deutsche Veranstalter mutig werden und eigene Tribute-Formate mit Orchester, Chor oder Gastsängerinnen planen.

Spannend ist auch, dass Gitarrist Noel Hogan immer wieder andeutet, kreativ weiterarbeiten zu wollen – wenn auch eher in Solo- oder Kollaborationsprojekten als unter dem Label The Cranberries. Für dich als Fan bedeutet das: Augen auf bei Festival-Line-ups und kleineren Clubshows in Europa. Ein Noel-Hogan-Set mit Cranberries-Songs im Akustik-Style würde locker die Nebenbühnen vieler Indie-Festivals in Deutschland füllen.

Unterm Strich bleibt die Lage 2026 zweigeteilt: Es gibt kein klassisches Band-Comeback, aber jede Menge Bewegung um den Katalog, um Tribute-Projekte und um einzelne Mitglieder. Und genau daraus entsteht gerade die neue Aufmerksamkeitswelle, die du überall im Netz spürst.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn es aktuell keine offizielle Cranberries-Tour mit vollem Line-up gibt, lohnt sich ein Blick auf typische Setlists der letzten aktiven Jahre – und auf das, was Tribute-Bands, Orchester-Projekte und Special-Shows daraus machen. Denn egal ob in Dublin, London oder Berlin: Die Songauswahl folgt meist einem ähnlichen Muster, das maximale Fan-Reaktionen auslösen soll.

Die unantastbaren Eckpfeiler jeder Show sind natürlich:

  • Zombie – der weltweite Protest-Hit mit der markanten Kopfstimme von Dolores, dem unverkennbaren Gitarrenriff und der wuchtigen Hook, die ganze Hallen mitschreien.
  • Linger – die bittersüße Ballade, die Generationen von Indie-Fans geprägt hat. Live sorgt der Refrain regelmäßig für Chor-Feeling im Publikum.
  • Dreams – früher oft als Opener oder im ersten Drittel der Show platziert, mit schwebenden Gitarren und diesem euphorischen Refrain, der perfekt auf großen Festivals funktioniert.

Daneben tauchten in den letzten Tourjahren der Band fast immer Songs wie Ode to My Family, Ridiculous Thoughts, Salvation, Promises, Just My Imagination und When You're Gone auf. Die Balance war klar: Klassiker aus den 90ern dominieren, ergänzt durch ein paar neuere Titel wie Analyse oder Tracks aus „In the End“ wie All Over Now oder The Pressure.

Bei den aktuellen Tribute- und Orchesterprojekten verschiebt sich der Fokus minimal: Balladen und atmosphärische Nummern rücken nach vorne, weil sie sich für Streicherarrangements anbieten. Ode to My Family mit echtem Streichquartett, When You're Gone mit großem Orchester oder Linger in einer reduzierten, akustischen Version treffen den Nerv vieler Fans, die Dolores eher mit Melancholie als mit Grunge-Energie verbinden.

Stell dir eine solche Show in einer deutschen Location vor – etwa im Berliner Tempodrom, in der Kölner Philharmonie oder in der Hamburger Elbphilharmonie: Das Licht ist warm, die Bühne voll mit Musikerinnen und Musikern, vorne eine Gastsängerin, die Dolores nicht kopiert, sondern respektvoll interpretiert. Wenn dann die ersten Töne von Dreams erklingen, merkst du im Raum, wie viele Leute diese Songs mit eigenen Erinnerungen verknüpfen – erste Beziehungen, Klassenfahrten, lange Bahnfahrten mit Discman oder iPod.

Auch laute Nummern funktionieren in solchen Formaten, nur anders: Zombie wird oft zum Finale, begleitet von verstärkter Rhythmusgruppe und Orchester-Stabs, während das Publikum die „In your head“-Passage quasi übernimmt. Salvation oder Promises eignen sich als energiereicher Kontrast zu den ruhigeren Stücken und holen auch diejenigen ab, die eher auf Gitarrendruck als auf Tränen-Momente stehen.

Fan-Setlists, die auf Reddit und Setlist-Archiven kursieren, zeigen außerdem, welche Deep Cuts die Community 2026 gerne stärker sehen würde: Electric Blue, Twenty One, Daffodil Lament oder Disappointment tauchen immer wieder in Wunschlisten auf. Sollte Noel Hogan irgendwann eine semi-akustische Solo-Tour mit Fokus auf Songwriting machen, wären genau diese Stücke heiße Kandidaten.

Für dich als Fan gilt: Wenn ein Cranberries-bezogenes Event in Deutschland auftaucht, kannst du mit einer Mischung aus sicheren Klassikern und überraschenden Fan-Favoriten rechnen. Wer die Alben kennt, wird an vielen Stellen Gänsehaut bekommen – wer nur „Zombie“ vom Radio kennt, geht möglicherweise mit einer Watchlist voller neuer Lieblingssongs nach Hause.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In Fan-Foren und auf Reddit kocht die Gerüchteküche rund um The Cranberries immer wieder hoch. Drei Themen tauchen 2026 besonders häufig auf: ein mögliches Hologramm-Projekt, neue Kollaborationen der verbliebenen Bandmitglieder und Special-Shows zum Jubiläum einzelner Alben.

Das wohl emotionalste Thema: Würde es jemals ein Hologramm-Konzert mit Dolores geben? Einige User spekulieren, dass der wachsende Markt für 3D-Live-Shows (man denke an ABBA Voyage) früher oder später auch bei The Cranberries landen könnte. Andere halten das für ausgeschlossen und argumentieren, dass gerade die Authentizität und Verletzlichkeit von Dolores schwer digital zu übersetzen ist. Viele Fans aus Deutschland schreiben, sie würden sich eher unwohl fühlen, wenn ein Hologramm-Act unter dem Bandnamen tourt – lieber wären ihnen Dokumentarfilme, Konzertfilme im Kino oder einmalige Tribute-Abende mit echten Musikerinnen und Musikern.

Spannend sind auch die Diskussionen um mögliche Feature-Gäste: Immer wieder fällt der Name Sinéad O'Connor in älteren Threads, wenn es um verpasste Kollaborationen geht. Nach ihrem Tod wirkt diese Spekulation inzwischen eher wie ein what-if-Szenario. In neueren Posts tauchen eher jüngere Künstlerinnen als Kandidatinnen für Tribute-Projekte auf – etwa Phoebe Bridgers, Aurora, Florence Welch oder irische Indie-Stimmen. Deutsche Fans bringen auch immer wieder Namen wie Lea, Mogli oder Lotte ins Rennen, wenn sie sich vorstellen, wer die Songs stilvoll auf Deutsch oder bilingual interpretieren könnte.

Ein weiterer Dauerbrenner: die Frage nach den Ticketpreisen, sollte es große Orchester-Tributes in Deutschland geben. Nach den teuren Nostalgie-Touren der letzten Jahre (Blink-182, The Cure, diverse 90s-Pakete) herrscht Skepsis, dass Cuevas- oder Elbphilharmonie-Shows im Rahmen unter 100 Euro bleiben würden. Einige Fans rechnen mit Premium-Preisen über 120 Euro für gute Plätze, andere hoffen auf gemischte Modelle mit günstigeren Rängen, um jüngere Fans mit schmalem Budget nicht auszuschließen. Gerade auf TikTok tauchen Kommentare auf, die klar machen: Nostalgie ja, aber nicht um jeden Preis.

Dann wäre da noch die Spekulation rund um das 35-jährige Jubiläum von „Everybody Else Is Doing It, So Why Can't We?“. Viele rechnen damit, dass das Label bis dahin eine erweiterte Deluxe-Edition nachschiebt: mit Demos, Live-Mitschnitten früher Clubshows, unveröffentlichten Fotos und einem dicken Booklet. Reddit-User tauschen bereits Wunschlisten aus: Vinyl in Sonderfarben, exklusive Lyric-Books, ein umfangreicher Dokumentarfilm über die Anfangstage in Limerick und über den Durchbruch in den USA.

Auf TikTok entstehen derweil eigene Trends: Edits mit Szenen aus 90er-Jahre-Teen-Filmen, unterlegt mit „Dreams“ oder „Linger“; POV-Clips über erste Liebeskummer-Erfahrungen, die „When You're Gone“ als Soundtrack nutzen; sogar politische Clips, die „Zombie“ wieder als Anti-Kriegs-Hymne einsetzen. Das sorgt für Reibung: Einige ältere Fans finden, man solle den Song nicht für jeden beliebigen Protest-Moment recyceln, andere sehen genau darin die Aktualität dieser Musik.

Unterm Strich zeigt sich: Auch ohne offizielle Band-Aktivität bleibt das Universum rund um The Cranberries extrem lebendig. Spekulationen, Wunsch-Szenarien und teilweise hitzige Diskussionen machen deutlich, wie emotional diese Songs für viele Menschen – gerade auch für eine jüngere, TikTok-sozialisierte Generation – weiterhin sind.

Alle Daten auf einen Blick

Hier eine kompakte Übersicht mit wichtigen Hard Facts für Fans von The Cranberries – von früheren Tourdaten in Deutschland bis zu zentralen Releases und Chart-Erfolgen:

KategorieDatum / ZeitraumOrt / LandInfo
BandgründungEnde der 1980er / Anfang 1990erLimerick, IrlandDolores O'Riordan stößt als Sängerin zu den Hogan-Brüdern und Fergal Lawler.
Debütalbum „Everybody Else Is Doing It, So Why Can't We?“1993internationalEnthält Klassiker wie „Dreams“ und „Linger“.
Album „No Need to Argue“1994internationalDurchbruch mit „Zombie“; eines der erfolgreichsten Alternative-Alben der 90er.
Erste große DeutschlandtourMitte der 1990ermehrere Städte in DeutschlandShows u. a. in Berlin, Köln, Hamburg; exakte Daten je nach Tour-Leg.
Album „To the Faithful Departed“1996internationalMit Songs wie „Salvation“ und „Free to Decide“.
Album „Bury the Hatchet“1999internationalBeinhaltet „Promises“ und „Animal Instinct“.
Album „Wake Up and Smell the Coffee“2001internationalLetztes Studioalbum vor längerer Pause.
Pause / Hiatus2000er-JahreinternationalBand legt eine längere Pause ein, Mitglieder widmen sich Soloprojekten.
Reunion-Tourab 2009Europa & WeltMehrere Gigs auch in Deutschland, u. a. in großen Hallen.
Album „Roses“2012internationalComeback-Album nach der langen Auszeit.
Album „Something Else“ (Akustik/Orchester)2017internationalNeuinterpretationen von Klassikern mit Orchester; stark für Live-Arrangements prägend.
Tod von Dolores O'Riordan2018London, UKDie Sängerin stirbt im Alter von 46 Jahren; weltweite Trauer und Tribute.
Album „In the End“2019internationalPosthumes Album mit den letzten Vocal-Aufnahmen von Dolores.
Deluxe-Reissues „Everybody Else...“ & „No Need to Argue“2020er-JahreinternationalExpanded Editions mit Bonusmaterial, Demos und Live-Tracks.
Aktueller Stand Live-Aktivitäten2026Europa / DeutschlandKeine reguläre Bandtour; Fokus auf Archivreleases, Tribute- und Orchesterprojekte.

Häufige Fragen zu The Cranberries

Zum Abschluss klären wir die wichtigsten Fragen, die Fans in Deutschland 2026 rund um The Cranberries beschäftigen – inklusive Hintergrundinfos, die dir beim nächsten Musik-Deep-Talk helfen.

1. Gibt es 2026 eine echte Reunion von The Cranberries?

Nein, eine klassische Reunion im Sinne von: alle Originalmitglieder stehen wieder gemeinsam als aktive Band mit neuer Sängerin auf der Bühne, ist aktuell nicht geplant und wäre auch extrem unwahrscheinlich. Die verbliebenen Mitglieder haben nach dem Tod von Dolores klar gesagt, dass sie den Namen nicht in einer neuen Live-Konstellation weiterführen wollen. Was es geben kann (und schon gibt), sind Einzelprojekte der Musiker, Archivreleases, Deluxe-Editionen und Events, die die Musik der Band ehren. Aber ein „The Cranberries“-Tourplakat mit frischer Frontfrau wirst du aller Voraussicht nach nicht sehen.

2. Kommen The-Cranberries-Songs 2026 noch live nach Deutschland?

Sehr wahrscheinlich – nur eben in anderen Formaten. In den letzten Jahren haben Orchester-Tributes und Album-Performances stark zugenommen. Gerade die Songstrukturen der Band eignen sich sehr gut für solche Produktionen. Es würde nicht überraschen, wenn Kultureinrichtungen oder private Veranstalter in Berlin, Hamburg, Köln oder München spezielle Abende rund um „No Need to Argue“ oder „Everybody Else...“ planen. Dazu kommen Coverbands und Tribute-Acts, die kleinere Clubs und Festivals bespielen. Wenn du so etwas erleben willst, lohnt es sich, lokale Venue-Programme oder entsprechende Eventplattformen gezielt nach „Cranberries Tribute“ oder „Zombie Live Orchester“ zu durchforsten.

3. Warum sind The Cranberries 2026 plötzlich wieder so präsent in Social Media?

Das liegt an mehreren Überschneidungen. Zum einen bringen Labels und Streamingdienste immer wieder neu gemasterte Versionen, Live-Clips und Deluxe-Editionen heraus, die algorithmisch bevorzugt werden. Zum anderen greifen TikTokerinnen und TikToker gerne auf 90er-Sounds zurück, um eigene Geschichten zu erzählen – und Songs wie „Linger“, „Dreams“ oder „When You're Gone“ liefern perfekte Audio-Snippets für Nostalgie, Coming-of-Age oder Heartbreak-Content. Dazu kommt, dass politische Spannungen und Kriege „Zombie“ wieder neu aufladen. Manche Clips performen mit dieser Kombination aus Retro-Feeling und aktuellem Statement extrem gut – und ziehen wiederum neue Hörer:innen in die Diskografie hinein.

4. Welche Alben sind der beste Einstieg für neue Fans?

Wenn du ganz neu bei The Cranberries bist, ist die Reihenfolge relativ klar:

  1. „No Need to Argue“ (1994) – wegen „Zombie“, „Ode to My Family“ und der dichten Stimmung eines Bands auf dem Höhepunkt ihres ersten Erfolgs.
  2. „Everybody Else Is Doing It, So Why Can't We?“ (1993) – für die weiche, melancholische Indie-Seite mit „Dreams“ und „Linger“.
  3. „To the Faithful Departed“ (1996) – etwas dunkler, direkter, mit Tracks wie „Salvation“.
  4. „In the End“ (2019) – um zu verstehen, wie sich die Band am Ende ihres Wegs anhörte und wie viel Emotionalität in den letzten Songs steckt.

Als Bonus lohnt sich „Something Else“ (2017), wenn du auf Akustik- und Orchester-Arrangements stehst. Das Album zeigt sehr gut, wie wandelbar diese Songs sind – und liefert quasi direkt die Blaupause für die Tribute- und Orchester-Shows, über die heute so viel gesprochen wird.

5. Wie unterscheiden sich The Cranberries eigentlich von anderen 90er-Bands?

Der offensichtlichste Unterschied ist natürlich die Stimme von Dolores O'Riordan. Ihr Mix aus irischer Folk-Tradition, Jodel-Anleihen, Pop-Sensibilität und Grunge-Intensität war und ist einzigartig. Während viele 90er-Bands stark nach US-Alternative oder Britpop klangen, brachten The Cranberries eine deutlich irische Färbung ins internationale Radio. Dazu kamen Songwriting-Themen, die oft sehr persönlich, aber gleichzeitig politisch waren: Familiendynamiken („Ode to My Family“), innere Zweifel, Glaubensfragen und natürlich der Nordirland-Konflikt in „Zombie“.

Musikalisch pendelte die Band geschickt zwischen eingängigen Pop-Hooks und kantigeren Gitarrenparts. Im Gegensatz zu vielen Chartrock-Acts war bei ihnen immer eine gewisse Schwere und Ernsthaftigkeit bemerkbar, auch in helleren Songs. Genau das spricht heute viele Gen Z-Hörer:innen an, die sich nach emotionaler Tiefe statt reinem Nostalgie-Kitsch sehnen.

6. Wird es noch unveröffentlichte Songs von Dolores geben?

Möglicherweise ja, aber wohl in begrenztem Umfang. Oft bleiben in Studioarchiven Demos, alternative Takes oder halbfertige Songs liegen. Das Label und die Band dürften sorgfältig prüfen, was qualitativ und ethisch vertretbar ist, zu veröffentlichen. Niemand in der Fan-Community möchte, dass unfertige Skizzen zu Geldmacherei verkommen. Realistisch sind eher einzelne Bonus-Tracks im Rahmen von Deluxe-Editionen oder ausgewählte Demo-Versionen, die einen Einblick in den kreativen Prozess geben. Komplett neue Studioalben mit massenhaft neuen Vocals sind dagegen extrem unwahrscheinlich.

7. Wie kann ich als Fan das Erbe der Band respektvoll supporten?

Du hast mehrere Möglichkeiten: Streame die Musik legal, kauf Alben oder Vinyl-Editionen, wenn du es dir leisten kannst, und unterstütze offiziell abgesegnete Projekte statt zweifelhafter Bootlegs. Wenn du Content auf Social Media erstellst, geh respektvoll mit Bildmaterial von Dolores um, vermeide Geschmacklosigkeiten rund um ihren Tod und setz die Songs nicht völlig losgelöst von ihrem Kontext ein – besonders bei politisch geladenen Stücken wie „Zombie“. Du kannst außerdem lokale Tribute-Abende, Coverbands oder Student:innenprojekte besuchen und damit zeigen, dass diese Musik auch 2026 noch ein Live-Publikum findet.

Am Ende trägt jede Playlist, jeder Insta-Post und jedes ehrliche Gespräch darüber, warum dich ein Song wie „Linger“ oder „Dreams“ so tief trifft, dazu bei, dass The Cranberries nicht einfach nur als eine weitere 90er-Band im Archiv landen, sondern als lebendiger Teil deines und unseres kollektiven Soundtracks weiterbestehen.


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